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Leasing: Nominalzins deckt nicht alle Kosten ab

Das Leasing ist aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken.

Ob als Privatperson (oft bei PKW-Anschaffungen) oder als Unternehmer (Maschinen, Büroeinrichtung, Telefon- und Computeranlagen) – aus Leasingverträgen ergeben sich mehrere Vorteile.

Allerdings sind auch die Nachteile von Leasingangeboten nicht zu vernachlässigen, weshalb die Verträge stets genau geprüft werden sollten.

Nominalzins bei Leasing zweitrangig

Bei einem Leasingvertrag steht vor allem die Leasingrate im Vordergrund, die in erster Linie für Vertragsvergleiche hinzugezogen werden kann.

Der Nominalzins gibt bei Kredit- oder Leasingverträgen den Wert an, mit dem das Darlehen jährlich zu verzinsen ist.

Allerdings deckt der Nominalzins beim Leasing nicht sämtliche Kreditnebenkosten, Gebühren und sonstige Kostenpunkte ab, weshalb der Effektivzins insgesamt die brauchbarere Vergleichskennzahl darstellt.

Jedoch ist auch der Effektivzins kein pauschaler und optimaler Vergleichsgegenstand.

Mehr zum Thema: Effektivverzinsung und Nominalverzinsung: Die wahren Kreditkosten


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So bleiben beim Effektivzins unter anderem die Kosten für eine Kreditrestschuldversicherung gänzlich außen vor.

Leasingverträge nicht nur anhand der Kosten bewerten

Ähnlich wie bei anderen Kreditvertragsarten, sollte der Leasingnehmer nicht nur ausschließlich die Kostenseite, sondern auch die Flexibilität und die Serviceleistungen des Leasinggebers begutachten.

Der günstigste Leasingvertrag nützt wenig, wenn man an feste Vertragslaufzeiten ohne Neuanschaffungen gebunden ist oder kurzfristige Zahlungsschwierigkeiten Kunden in den Ruin treiben können.

Vorteile des Leasing

  • Der Leasinggegenstand muss nicht im Voraus bezahlt werden. Die monatlichen Zahlungen können während der gesamten Mietzeit (zum Beispiel aus den Erträgen, die der Einsatz des Leasinggegenstandes erwirtschaftet) erbracht werden
  • Investitionen können auch bei fehlenden Eigenmitteln getätigt werden
  • Leasing schont die eingeräumten Kreditlinien des Leasing-Nehmers
  • Im Regelfall sind keine besonderen Sicherheiten notwendig, da der Leasing-Geber Eigentümer bleibt
  • Bei kurzfristigen Leasing-Verträgen – oder solchen mit einer bestimmten Klausel – sind Anpassungen an den technisch-wirtschaftlichen Fortschritt unter Ausschaltung des Investitionsrisikos zeitnah möglich
  • Leasingraten können vom Leasing-Nehmer steuerlich abgesetzt werden
  • Leasing-Sätze bilden eine klare Kalkulationsgrundlage, da sie über die Mietdauer fix sind
  • Eine größere Unabhängigkeit von Banken und Finanzinstituten

Mehr zum Thema: Mit Leasing unabhängiger von Banken machen

Nachteile des Leasing

  • Der Leasing-Nehmer hat verhältnismäßig hohe laufende Mietkosten, die je nach Vertragsdauer weit über dem eigentlichen Anschaffungswert des Leasing Gegenstandes liegen. Dies ist der Preis für den Leasingvertrag
  • Während der Grundmietzeit ist der Leasingnehmer gebunden. Kommt es zu rückläufigem Umsatz und weniger Erträgen, können die mit dem Leasing verbundenen regelmäßigen Zahlungen zu einem Problem werden
  • Während der Grundmietzeit kann der Leasing-Nehmer unter Umständen eine Maschine nicht zurückgeben. Der Eigentümer, also der Leasing-Geber, kann dagegen den Restwert abschreiben und aus einem etwaigen Verkauf eine Neuanschaffung teilfinanzieren

1. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.