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Leasing: Selbstständige können von Miete profitieren

Zu Beginn der Selbstständigkeit fallen meist hohe Kosten an. Die Alternative des Leasings bietet für Selbstständige eine gute Alternative.

Die Mietvariante ist in den vergangenen Jahren in Deutschland zu einem regelrechten Trend geworden.

Dabei beschränkt sich der Boom nicht mehr alleine auf die Kraftfahrzeug-Sparte. Denn auch in anderen Bereichen bieten immer mehr Unternehmen Leasing-Angebote speziell für Selbstständige an.

Mehr zum Thema: Alles Wichtige zur Selbstständigkeit

Leasing: Selbstständige können sich komplett ausstatten

Die Angebote reichen dabei von neuen Telefonanlagen bis hin zur Ausstattung des kompletten Büros.

Ein großer Vorteil für Selbstständige, da diese Anschaffungen bisher mit großen Kosten verbunden waren, die oftmals auch nicht mit Krediten durch die Bank gedeckt werden konnten.

Viele Kreditinstitute lehnen Darlehen in kleiner Höhe nämlich von vorneherein ab, um die damit verbundenen Kosten zu sparen.

Ein großes Plus des Leasings für Selbstständige liegt auf der Hand. Meist sind die Verträge nämlich nur auf einen kurz- bis mittelfristigen Zeitraum begrenzt. Ist die Laufzeit zu Ende, wird die veraltete Technik zurückgenommen und macht Platz für neue Anschaffungen.


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Laufzeit und Konditionen sind dabei zwischen den Vertragspartnern frei verhandelbar.

Bestehende Kreditlinien bleiben dabei vollkommen unberührt, die Liquidität wird also nicht beeinflusst.

Leasing-Angebote meist fest geregelt

Auf der anderen Seite bieten Leasingverträge meist keine Möglichkeit, vorzeitig aus dem Vertrag auszusteigen. Kommt es zum Zahlungsverzug, kann der Leasinganbieter den Vertrag kündigen und sämtliche Raten plus Schadensersatz einklagen.

Interessierte sollten sich daher nicht durch zu hohe Ratenzahlungen finanziell überheben.

Und auch bei defekten Geräten oder Fahrzeugen müssen die Raten in der Regel weiter bezahlt werden. Diese lassen sich nur beim Hersteller reklamieren und eventuell beheben.

Der Ablauf eines Leasingvertrages

Der Abschluss eines Leasingvertrages ist dabei denkbar einfach. Zunächst sucht sich der Selbstständige ein Produkt beim Händler aus, das er gerne leasen möchte.

Der nächste Weg führt ihn dann zu einer Leasinggesellschaft, wo er einen Vertrag abschließt. Hierbei gilt wie immer, die Konditionen und Klauseln genau zu lesen, bevor die Unterschrift gesetzt wird.

Mehr zum Thema: Mit Leasing unabhängig von der Bank machen

Die Leasing-Gesellschaft kauft in der Folge das Produkt und wird damit auch zum Eigentümer des Wunschgeräts, welches sie dann an den Auftraggeber vermietet – mit allen Rechten und Pflichten.

Für das Leasing fallen meist monatliche oder vierteljährige Kosten an für die Anschaffung und Finanzierung.

Bei manchen Anbietern können Sie darüber hinaus Wartungsverträge abschließen, die sich bei einem Defekt um die Reparatur oder den Austausch kümmern.

Die meisten Verträge legen hierbei eine bestimmte Laufzeit fest, die von beiden Seiten eingehalten werden muss. Diese Grundmietzeit darf gesetzlich geregelt 90% der üblichen Nutzungsdauer eines Gerätes nicht über- und 40% der Dauer nicht unterschreiten.

Vollamortisation oder Teilamortisation?

Unterschieden wird dabei zwischen Vollamortisations- und Teilamortisationsverträgen.

Bei ersterem decken die Ratenzahlungen die kompletten Kosten für das Gerät. Am Ende der Laufzeit entscheidet der Kunde, ob er das Gerät abgeben, kaufen oder den Leasingvertrag verlängern möchte.

Bei Teilamortisationsverträgen decken die Raten die Kosten hingegen nicht. Die Leasinggesellschaft kann den Selbstständigen hingegen verpflichten, das Objekt zu einem vorher festgelegten Restwert zu kaufen – meist zum Nachteil des Kunden.

Leasing-Zahlungen für Selbstständige absetzbar

Der Leasingkunde kann die laufenden Zahlungen übrigens in der Steuererklärung als Betriebsausgaben absetzen und sich so Teile des Geldes zurückholen.

Beim Autoleasing umschließen die Betriebsausgaben sogar Kosten für Benzin, Reparaturen und Versicherungen.

Leasing kann sich also lohnen, nicht nur für Selbstständige.

5. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.