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So funktionieren Kapitallebens- und Rentenversicherungen

Rein rechnerisch hat jeder Deutsche mindestens eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung. Verbraucherschützer lassen inzwischen kein gutes Haar mehr an dieser renditeschwachen Geldanlage. Aber wie funktionieren diese Versicherungen überhaupt und was passiert mit den eingezahlten Beiträgen?

Zunächst eine wichtige Unterscheidung: In diesem Beitrag geht es um 2 verschiedene Versicherungstypen:

Um diese Versicherungen geht es (nicht)

Die Kapitallebensversicherung ist eine Police, die die Hinterbliebenen im Todesfall absichert, die aber auch einfach dem Versicherungsnehmer nach Ende der vereinbarten Laufzeit eine bestimmte Summe (die so genannte Ablaufleistung) bringt. Üblicherweise wird diese Summe auf einen Schlag ausgezahlt.

Bei der Rentenversicherung dagegen gibt es keinen Todesfallschutz. Aber auch diese Police hat eine feste Laufzeit, nach deren Ablauf die Versicherung zahlt. Meistens ist hier aber eine Rentenauszahlung üblich, also eine monatliche Ausschüttung statt einer Einmalsumme.

Dagegen geht es nicht um die so genannte Risikolebensversicherung, die ausschließlich im Todesfall leistet, aber nach Ende der Laufzeit keine Auszahlung leistet, falls der Versicherungsnehmer dann noch am Leben ist. Eine solche Risikolebensversicherung ist viel günstiger als die beiden oben genannten Policen – und gerade für junge Familien empfiehlt sie sich dringend.

Was mit Ihren eingezahlten Prämien passiert

Sie haben eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen oder interessieren sich dafür? Dann sollten Sie wissen, was mit den Prämien passiert, die Sie laufend einzahlen. Diese werden in 2 beziehungsweise 3 Teile aufgeteilt:


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  1. Gebühren, Verwaltungskosten und Provisionen
  2. Todesfallschutz (nur bei Kapitallebensversicherungen)
  3. Sparanteil

Die prozentuale Aufteilung hängt vom jeweiligen Versicherer und vom einzelnen Versicherungsvertrag ab. Daher lässt sich nicht pauschal sagen, wie viel Prozent auf jeden einzelnen Teil entfallen. Für die einzelnen Teile gilt jedoch:

Von den Gebühren, Verwaltungskosten und Provisionen haben Sie als Versicherungsnehmer nichts. Der Versicherer behält sie ein beziehungsweise zahlt einen Teil davon an den Vermittler aus, bei dem Sie die Police abgeschlossen haben.

Der Todesfallschutz wird getrennt vom Rest beiseitegelegt. Zusammen mit dem Geld aus anderen, gleichartigen Policen steht dieses Geld zur Verfügung, um im Todesfall an die Hinterbliebenen ausgezahlt zu werden.

Der Sparanteil der Prämien wird für Sie als Versicherungsnehmer bis zur Fälligkeit der entsprechenden Police angelegt. Es gibt 2 Varianten von Kapitallebens- und Rentenversicherungen, die sich darin unterscheiden, in welche Form von Wertpapieren oder Vermögenswerten das betreffende Geld angelegt wird.

Normale vs. Fondsgebundene Kapitallebens- und Rentenversicherungen

Bei normalen Kapitallebens- und Rentenversicherungen entscheidet die Versicherung, in welche Wertpapiere und sonstigen Vermögenspositionen das Geld gesteckt wird.

Versicherer sind besonders konservative Kapitalanleger, die vorwiegend in sichere Staatsanleihen, Pfandbriefe und Immobilien investieren. Der Aktienanteil des investierten Geldes liegt meist deutlich unter 10%.

Fondsgebundene Kapitallebens- und Rentenversicherungen investieren in Fonds aller Art. Das sind meist Aktien- oder Mischfonds, manchmal auch ein Mix aus verschiedenen Fonds.

Zuweilen haben Sie als Versicherungsnehmer auch die Wahl gleich am Anfang oder noch während der Laufzeit zu bestimmen, in welche(n) Fonds das Geld investiert werden soll. In der Regel ist die Auswahl aber begrenzt, sodass Sie nicht beliebig Ihren Favoriten wählen können.

11. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.