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Lehman Brothers: So stürzte die Welt in die Krise

Durch den Fall von Lehman Brothers, der viertgrößten Investmentbank der USA, wurde die weltweite Finanzkrise ausgelöst.

Wie die anderen auch, verzockte sie sich v. a. mit Subprime-Krediten bzw. mit riskanten Finanzderivaten, die ihren Erfindern zuvor noch Rekordgewinne gebracht hatten.

Sie waren nun, so Großinvestor Warren Buffett, zu einem „finanziellen Massenvernichtungsmittel“ mutiert.

Der Fall von Lehman Brothers

Der Fall von Lehman Brothers löste eine globale Finanz-Eskalation aus – die größte Finanzkrise seit 1929 – und sie sollte noch Jahre später anhalten.

Denn Banken trauten sich gegenseitig nicht mehr über den sprichwörtlichen Weg. Weltweit wurden weniger Kredite vergeben.

Aus diesem Grund wurden verschiedene Maßnahmen von Einzelstaaten oder Staaten-Gemeinschaften wie der EU eingeleitet.


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Opfer der Bankengier

Nicht nur der Subprime-Krise, sondern auch den nachfolgenden Maßnahmen fielen hunderte Banken zum Opfer, sowie Millionen Menschen. Denken Sie nur an jene in den sogenannten EU-Krisenländern.

Aufgrund der desaströsen EU-Krisenpolitik mit Mini-Zinsen und unbegrenztem Geld, das die Märkte flutet, verlieren Sie täglich an eigenem Vermögen.

Erst im Jahr 2015 hat Richard Severin Fuld, der ehemalige Chef der US-Bank Lehman Brothers sein Schwiegen gebrochen. Und das, was er verrät, ist – salopp ausgedrückt – der Hammer.

Wenn Sie die nachfolgenden Zeilen lesen, werden Sie garantiert zustimmen.

Die Hintergründe der Finanz-Katastrophe

Fuld verriet auf einer Pressekonferenz in New York, dass seine Bank zum Zeitpunkt des Untergangs kein bankrottes Unternehmen gewesen sei. Nein, es habe sich um einen „angeordneten Bankrott“ gehandelt.

Verstehen Sie? Irgendjemand von oben ordnete den Niedergang der Bank an – und löste damit die Finanzkrise erst aus.

Damaliger US-Präsident war George W. Bush. Sein Finanzminister hieß Henry M. Paulson.

Wissen Sie, was Paulson vorher gemacht hat? Er war Vorsitzender und CEO der finanzbestimmenden Investmentbank Goldman Sachs.

Und persönlich verbandelt mit Lehman Brothers-Boss Richard Severin Fuld ist er auch. Das war Ihnen sicher nicht bekannt.

Das „LB-Komplott“

Im September 2008 jedenfalls beantragte Lehman Brothers Konkurs und löste damit einen globalen Finanz-Tsunami aus.

Fakt ist: Damit wurde die ganze Welt mit ins Krisenboot geholt. Denn die Politik brauchte diese Pleite geradezu, um ihre Krisen-Strategie umzusetzen. Zwischenzeitlich ist das LB-Insolvenzverfahren abgeschlossen.

Und jetzt kommt’s: Erraten Sie mal, wie viel der Forderungen die Anleger aus der Insolvenz-Masse bekommen haben? Ca. – und jetzt halten Sie sich fest – 80%! 80% von umgerechnet 15 Mrd. €!

Rekord bei den bedienten Forderungen

Das ist absoluter Rekord. Denn normalerweise beläuft sich der Rückfluss aus einer Banken-Insolvenz auf zwischen 0 und 10%.

So werden Sie wohl zustimmen, dass diese Höhe der bedienten Forderungen mehr als ungewöhnlich aus einem Pleite-Unternehmen ist.

Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, dass sich der Insolvenz-Verwalter dabei dumm und dämlich verdient hat. Aber die Höhe können wir Ihnen natürlich auch verraten: 800 Mio. € – ein Wahnsinn, der weiter geht…

11. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.