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Limit Opening-Only-Order: Zuschlagen zum Eröffnungskurs

Die Opening-Only-Order wird auch “Market-on-Opening-Order” genannt.

Dieser Ordertyp, der sich ausschließlich auf den Börsenstart fokussiert und auch nur für diesen Zeitraum gültig ist, eignet sich für eine ganz bestimmte Strategie.

Warum existiert eine Opening-Only-Order?

Oftmals werden Unternehmensmeldungen, die unter Umständen starke Auswirkungen auf den Aktienkurs haben, erst nach Börsenschluss kommuniziert.

Vermutlich kommt am nächsten Morgen zu Börsenbeginn Bewegung in den Markt, so dass Sie als Anleger zeitnah – am besten direkt – reagieren möchten. Hierfür lohnt es sich, ihre Order mit dem Zusatz „Opening-Only“ zu versehen.

Wonach bei dieser speziellen Order gesucht wird, ist eine Überreaktion von Käufern oder Verkäufern nach Handelsschluss, also im außerbörslichen Handeln.

Da am nächsten Morgen eine Korrektur wie z.B. ein erneuter Anstieg nach dem Einbruch einer Aktie folgen könnte, ist man mit einer geschickt platzierten „Opening-Only-Order“ direkt am Handelsstart dabei.


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Mehr dazu: Opening-Only-Orders: Der frühe Vogel fängt den Wurm

Limit Opening-Only-Order: Ein wichtiger Zusatz

Eine „Limit Opening-Only-Order“ spezifiziert einen bestimmten Kurs. Die Order darf nur zu diesem oder zu einem für den Investor günstigeren Preis ausgeführt werden.

Beträgt der Limit-Preis beispielsweise 12,50 Euro, so darf die Order nur zu diesem oder einem günstigeren Kurs ausgeführt werden.

Würde man die Order „normal“ ohne Limit einstellen, so würde der an diesem Handelstag erste festgelegte Kurs ihrem Auftrag entsprechen und die Order ausgeführt werden. Egal zu welchen Kurs dieses Papier notiert.

Sollten Sie sich selber also eine Preisgrenze gesetzt haben, ist es oft sinnvoll, diese per Limit einzugeben, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

Die „Limit Opening-Only-Order“ hat Priorität vor normalen Kaufaufträgen und wird direkt zum Handelsstart ausgeführt, sofern der Kurs zu dem eingegebenen Limit passt.

Obacht: Es gibt keine Garantie, dass die Order überhaupt ausgeführt wird, da der Limit-Preis möglicherweise nie erreicht wird.

Der Handelsstart – Was passiert an der Börse?

„Opening-Only-Orders“ werden in der sogenannten „opening range“ im Markt ausgeführt – eine Handelsspanne, die sich täglich bei Aufnahme des Börsenhandels neu bildet, bevor der Eröffnungspreis feststeht.

Mehr dazu: Was ist die Opening Range?

Der Broker vor Ort ist bestrebt, innerhalb dieser Handelsspanne den für seinen Kunden bestmöglichen Preis zu erhalten (bei Kauforders ist dies der niedrigste mögliche Preis, bei Verkaufsorders der höchste mögliche Preis).

Steckt ein Limit hinter dieser Order, so gilt natürlich nur dieser aufgeführte oder für den Käufer günstigerer Preis.

Die (Limit) Opening-Only-Order beinhaltet prinzipiell den Anspruch, als erste Order per se ausgeführt zu werden.

Der Ausführungspreis entspricht dabei in aller Regel dem offiziellen Eröffnungskurs. Sollte es aufgrund der Marktverhältnisse nicht möglich sein, einen offiziellen Eröffnungskurs festzustellen, wird diese Order  automatisch storniert.

21. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.