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Liquid Alternatives – echte Anlage-Alternative oder zu risikoreich?

In den zurückliegenden Jahren zeigten traditionelle Märkte vor allem bei den festverzinslichen Anlagen unbefriedigende Renditen. Da wundert es kaum, dass viele Investoren nach anderen Möglichkeiten Umschau gehalten haben. Auf diese Weise sind auch die so genannten Liquid Alternatives in den Fokus der Marktteilnehmer geraten.

Per Definition dürfen die Liquid Alternatives, die in Deutschland auch als alternative Anlagestrategien bezeichnet werden, ähnlich wie Hedgefonds auch auf rückläufige Kurse setzen. Dadurch werden Anleger in die Lage versetzt, von einer breiteren Risikostreuung zu profitieren. Gegenüber Hedgefonds bieten die Liquid Alternatives allerdings den Vorteil, dass Investoren ihr Kapital börsentäglich abrufen können.

Liquid Alternatives: definitiv mit stabiler Kursentwicklung

Hedgefonds wurden und werden seit der Finanzkrise 2008 in der breiten Öffentlichkeit meist kritisch wahrgenommen. Durch Liquid Alternatives werden Hedgefonds-Strategien wie


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  • Long/Short Equity (sowohl auf steigende wie fallende Kurse setzen)
  • Relative Value (Preis-, Zins-, und Kursunterschiede nutzen)
  • Event Driven (außergewöhnliche Situationen von Aktiengesellschaften wie Übernahmen oder ähnliches nutzen)
  • Global Macro (marko-ökonomische Entwicklungen im Fokus)

eingesetzt und dabei großen Wert auf eine geringe Volatilität (Schwankungsbreite) sowie auf eine hohe Liquidität gelegt.

Ein Beispiel: Ein typischer Vertreter der Liquid Alternatives ist der Franklin K2 Alternative Strategies Fund, der seit dem 15.09.2014 in Deutschland angeboten wird. Der Fonds verzeichnet seit seiner Auflegung – also in etwa 2,5 Jahren – eine positive Wertentwicklung von etwa 28 %. Auf Sicht eines Jahres (Stand: Februar 2017) beträgt das Plus 8,1 %. Die Volatilität (1 Jahr) liegt bei 3,96 %.

Der Franklin K2 Alternative Strategies Fund arbeitet mit den genannten Strategien und ist darüber hinaus währungsgesichert. Nach Angaben des Managements verfolgt der Fonds das Ziel, eine breite Diversifikation und damit Risikostreuung zu erzielen.  Außerdem weist das Finanzprodukt eine geringe Korrelation zu klassischen Anlageklassen wie Aktien und Renten auf.

Die Fondsmanager des Franklin K2 Alternative Strategies Fund halten auch wenig von gelegentlicher aufflackernder Kritik, die tägliche Verfügbarkeit der Liquid Alternatives reduziere ihre Renditechancen. Im Gegenteil: Diese schnitten im Gegenteil im direkten Vergleich mit klassischen Hedgefonds über 1, 3 und 5 Jahre deutlich besser ab.

Gegenüber klassischen Aktienfonds ist der Franklin K2 Alternative Strategies Fund etwa ähnlich teuer. Im ungünstigsten Fall (Kauf bei der Hausbank) beläuft sich der Ausgabeaufschlag des Fonds auf 5,25 %. Die leicht höhere Managementgebühr, die Bestandteil der Total Expense Ratio (TER) aber bereits in der Kursentwicklung berücksichtigt ist, schlägt daher weniger zu Buche.

Liquide Alternatives sind auf dem deutschen Finanzmarkt noch nicht sehr populär. Dennoch bedeuten sie für interessierte Anleger eine gute Chance, ohne allzu großes Risiko an bewährten Hedgefonds-Strategien zu partizipieren.

21. Februar 2017

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.

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