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Liquidität treibt die Märkte hoch

Ich nenne Ihnen regelmäßig die 3 derzeit wichtigsten Kurstreiber der Märkte:

  1. Liquidität
  2. Liquidität
  3. Liquidität

Ich bin überzeugt, dass diese Kurstreiber noch eine ganze Zeit für steigende Märkte sorgen werden.

Deshalb empfehle ich Ihnen den Kauf von Call-Optionen auf starke Aktienwerte.

Da es keine Sicherheit gibt, rate ich Ihnen zudem dringend, die Call-Optionen durch Put-Optionen abzusichern.


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Abenteuerliche Geldpolitik der EZB

Wie das „Abenteuer“ Liquidität ausgehen wird, weiß ich nicht. Es wird ja schon abstrus. Die EZB denkt über Kredite an Banken nach, auf die Zinsen ausgezahlt werden.

Das bedeutet: Sie leihen sich 100 € und bekommen 10 Cent (0,1%), wenn Sie die 100 € zurückzahlen. Diese Geldpolitik gleicht einer Operation am offenen Herzen, die vorher so noch nie durchgeführt wurde – Ausgang offen.

Zwischenruf: Bei den Konditionen wäre ich bereit, mir 1 Mrd. € von der EZB zu leihen. Danach würde ich diese Summe ein Jahr lang nicht anfassen und dann unberührt zurückgeben.

Dafür bekäme ich folglich 1 Mio. € gutgeschrieben, meine Kredit-Zinsen nach dieser abstrusen Methode.

Da habe ich einen Sparvorschlag für die EZB: Sie überweist mir 500.000 € sofort, sagen wir heute. Dafür spart sie die 500.000 €, die am Jahresende fällig würden. Den Verzicht gebe ich der EZB schriftlich.

Die Notenbanker wissen vermutlich selbst nicht, wie sie aus dieser Geldpolitik wieder heil heraus kommen sollen. Das heißt nicht, dass es nicht einen Weg gäbe, der muss aber erst noch gefunden werden.

Zurück zur Börse und wenn sie konsolidiert

Entscheidend für die Liquidität sind die großen Notenbanken, allen voran die US-Notenbank Fed, dann die EZB inklusive der Bank of England sowie die japanischen und chinesischen Notenbanken.

Ich denke, die stimmen die Rahmenbedingungen ihrer Geldpolitik ab. Die Verantwortlichen in den Chefetagen würfeln aus, wer die Notenpresse anschmeißt und wieder ein paar Milliarden oder Billionen in die Märkte pumpt.

EZB war dran, Fed legte nach

Anfang März 2016 war es die Geldpumpe der EZB, die die Märkte ankurbelte. Ende des Monats legte die US-Notenbank Fed nach.

Deren Chefin Janet Yellen hatte gesagt, dass sie unverändert einen sehr vorsichtigen geldpolitischen Kurs fahren werde und, dass es zu steigenden Zinsen kommen müsse, sei nicht sicher.

Die Folge: Der Dow Jones näherte sich den 18.000 Punkten, der S&P 500 näherte sich den 2.100 Punkten und der DAX 30 kletterte deutlich über 10.000 Punkte.

Trade, was du siehst

In der Zwischen-Überschrift steht eine kleine Börsen-Weisheit. Auf die aktuellen Märkte übertragen, besagt sie:

Ich sehe, dass die Märkte steigen. Da die Geldpolitik der Notenbanken unverändert auf mehr Liquidität ausgerichtet ist, werden die Märkte weiter steigen.

Wo das langfristig hinführt, ist für den nächsten Trade nicht wichtig. Der sollte mit Call-Optionen auf starke Aktien laufen und ist lange mit hohem Gewinn beendet, bevor sich das Blatt nachhaltig wendet.

Bis dahin kann es noch lange dauern; viel länger, als viele Crashpropheten es Ihnen regelmäßig prophezeien.

Da es aber (an der Börse) keine Sicherheit gibt, empfehle ich Ihnen dringend, dass Sie Ihre gekauften Call-Optionen durch den Kauf von Put-Optionen absichern.

31. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.