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Listing an der Börse – Chancen für Anleger und Unternehmen

Eine Neuemission sorgt an der Börse oft für viel Wirbel. Für Unternehmen ist das Listing an der Börse und die damit einhergehende Erstnotiz meist ein wichtiger Meilenstein in der Unternehmensgeschichte. Für Anleger ist das Listing eine willkommene Möglichkeit, sich an einem aussichtsreichen Unternehmen über die Aktie zu beteiligen.

Das Listing beschreibt die Zulassung der Wertpapiere zum Handel an der Börse. Der Antrag hierfür wird vom Unternehmen meist in Zusammenarbeit mit einem Kreditinstitut oder einer Investmentbank gestellt. Erfüllt das Unternehmen die Voraussetzungen für ein Listing, steht der Börsennotiz nichts mehr im Wege und Anleger können sich auf eine neue Investitionsmöglichkeit freuen.

Voraussetzung für ein Listing an der Börse

Zunächst muss das Unternehmen ein Eigenkapital in Höhe von 730.000 € vorweisen können. Darüber hinaus muss auch einen Börsenprospekt vorgelegt werden, in dem unter anderem die Entwicklung der vorangegangenen 3 Geschäftsjahre dokumentiert sein müssen. Insgesamt muss das Unternehmen zum Zeitpunkt des Listings 3 Jahre existiert haben.

Listing an der Börse – Vorteile für Unternehmen

Ein Listing an der Börse bietet für Unternehmen verschiedene Vorteile. Vor allem Mittelständler können sich durch einen Börsengang neue Perspektiven schaffen. Dies gilt nicht nur im Hinblick auf die Kapitalaufnahme, wodurch die finanziellen Spielräume größer werden, sondern auch auf die Außenwirkung.


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Das Listing an der Börse gilt als Gütesiegel für ein Unternehmen, wodurch eine Gesellschaft das Ansehen gegenüber Kunden und Geschäftspartnern erhöhen kann. Zugleich kann ein Listing auch den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens und seiner Produkte fördern.

Unterschiedliche Börsensegmente

Beim Börsengang bzw. Listing hat das Unternehmen die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Börsensegmenten: Entry Standard, General Standard und Prime Standard.

Der Entry Standard an der Frankfurter Börse eignet sich als Einstiegsvariante für Unternehmen, die an die Börse wollen, jedoch die hohen Kosten und umfangreichen Pflichten scheuen. Der Entry Standard bietet sich damit insbesondere für junge und mittelständische Firmen an.

Der General Standard eignet sich für etwas größere Unternehmen, die nicht nur nationale Investoren ansprechen wollen. Deutsche Emittenten im General Standard werden automatisch im CDAX aufgenommen, wobei die dort gelisteten Unternehmen internationale Rechnungslegungsstandards zu erfüllen haben. Zudem müssen diese Unternehmen auch einen Halbjahresbericht vorlegen.

Die im Prime Standard gelisteten Unternehmen müssen höhere gesetzliche Mindestanforderungen bzw. internationale Transparenzanforderungen erfüllen. Das Listing im Prime Standard ist auch die Grundvoraussetzung für ein Unternehmen, später in einem Index wie dem DAX, MDAX, TecDAX oder SDAX aufgenommen zu werden.

Vorteile für Anleger

Schon das Listing in den unterschiedlichen Börsensegmenten lässt für Anleger einen gewissen Rückschluss auf die Qualität des Unternehmens zu. Unternehmen, die im Prime Standard gelistet sind, müssen höchste Anforderungen im Hinblick auf die Transparenz gegenüber Aktionären erfüllen und zum Beispiel nicht nur regelmäßig Geschäftszahlen vorlegen, sondern auch jährlich Analystenkonferenzen durchführen und über wichtige Entwicklungen via Ad-hoc-Mitteilung informieren.

Dies hat für Anleger den Vorteil, dass man stets gut informiert ist und zumindest theoretisch keinen Informationsnachteil gegenüber „Insidern“ fürchten muss. Allerdings sollten Anleger Vorsicht walten lassen, nicht jedem Hype folgen und sich nicht von blumigen Börsenprospekten blenden lassen. Die fundamentalen Kennzahlen und das Branchenumfeld sollten bei der Investitionsentscheidung stets miteinbezogen werden.

1. April 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands