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Lohnt sich die Ausbildungsversicherung?

Um gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben, braucht man vor allem Bildung. Doch Bildung ist teuer. Deswegen fangen viele Eltern bereits früh an für die Kinder Geld bei Seite zu legen: fürs Studium oder für die Ausbildung.

Mittlerweile bieten auch Versicherungen Sparpläne für die besorgten Eltern, so genannte Ausbildungsversicherungen. Doch wie gut und sinnvoll sind diese Ausbildungsversicherungen?

Was ist eine Ausbildungsversicherung?

Das Grundprinzip der Ausbildungsversicherung ist einfach. Die Eltern zahlen über einige Jahre Beiträge ein und wenn der Spross der Familie mit dem Studium anfängt, ist bereits eine schöne Summe zusammengekommen, die ihn entspannt durchs Studium bringen soll.

Auszahlung auch bei Todesfall

Die Versicherungen bieten den Eltern dabei Sicherheit, dass das Kind studieren kann, falls den Eltern etwas zustößt. Stirbt derjenige, der die Versicherung abschließt, sind keine weiteren Beiträge mehr fällig und das Kind erhält das Geld dennoch.


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Doch damit ist die Versicherung nicht von dem Kind abhängig, sondern derjenige wird versichert, der die Versicherung abschließt. Je älter er ist, desto mehr bezahlt er. Damit kann eine Ausbildungsversicherung sehr teuer werden.

Ein neuer Name für eine Lebensversicherung

Wer sich nun fragt, wo die Unterschiede zur Lebensversicherung liegen, der merkt: Es gibt sie nicht wirklich. Der Titel Ausbildungsversicherung soll allerdings eine attraktive Alternative versprechen, da Lebensversicherungen stark an Popularität eingebüßt haben.

Und tatsächlich haben Ausbildungsversicherungen die gleichen Nachteile wie Lebensversicherungen. Es gibt lange Laufzeiten und eine vergleichsweise geringe Rendite. Der zentrale Unterschied zu Lebensversicherungen liegt darin, dass das Geld nicht direkt beim Tod des Versicherten ausgezahlt wird, sondern erst wenn das Kind mit der Ausbildung beginnt.

Ausbildungsversicherungen sind unflexibel

Von der Seite des Zahlenden muss man sich fragen wie sinnvoll Ausbildungsversicherungen sind. Hier gibt es für ihn einige Probleme, denn Ausbildungsversicherungen sind unflexibel.

Man legt den Sparplan zu Beginn der Versicherung fest und hat danach kaum Möglichkeiten auf die Höhe der Raten Einfluss zu nehmen. Ein Aussetzen ist nicht möglich und möchte man die Raten reduzieren, zahlt man ebenfalls mehr.

Entscheidet man sich dafür, die Ausbildungsversicherung zu kündigen und sich sein Geld auszahlen zu lassen, kann man sich auf hohe Verluste einstellen. Man bekommt meist weniger Geld zurück als man eingezahlt hat.

Fazit: Es gibt bessere Alternativen

Die Ausbildungsversicherung ist somit für den Vermögensaufbau  nicht geeignet und bietet gegenüber klassischen Lebensversicherungen kaum Vorteile. Die niedrigen Renditen sind im Verhältnis zu anderen Sparmodellen nicht lukrativ.

Verbraucherschützer empfehlen deshalb genau nachzurechnen, ob sich der Abschluss einer solchen Versicherung wirklich lohnt. Alternativen finden sich zum Beispiel in klassischen Kapitalanlagen oder im Bausparvertrag.

24. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.