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Lohnt sich eine Kapitalanlage am Wohnungsmarkt?

Wohnungsbesitz gilt noch immer als eine der sichersten Geldanlagen. Dies trifft im Idealfall auch zu. Denn, wenn die Wohnung an seriöse Menschen vermietet ist, stellt sie eine krisenunabhängige Investition dar. Nicht zuletzt deswegen, weil sie monatliche Einnahmen zur Verfügung stellt. Leider ist dies nicht immer der Fall.

Die Risiken einer Investition in den Wohnungsmarkt sind vielfältig. Sehr schnell kann die Rendite empfindlich geschmälert werden.

Mietausfall durch Leer-Stand und Mieterwechsel, Streit um Schönheitsreparaturen oder Kautionen, Baumängel, schlechte Verwaltung, nicht umlagefähige Betriebskosten sowie die gefürchteten Mietnomaden sind reale Gefahren, die schnell verhältnismäßig hohe Kosten verursachen können.

Risiken und Chancen einer Wohnungsmarktinvestition richtig abschätzen

Wer sich mit dem Gedanken trägt, sein Geld in Immobilien zu stecken, sollte bereits im Vorfeld auf eine Reihe von Faktoren achten. Die wichtigsten sind Lage, Standort, Bausubstanz sowie Mietertrag und nicht zuletzt die Mieter selbst.


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Vor allem sollte die Rendite der Wohnung richtig berechnet und überzogene, unrealistische Renditeerwartungen vermieden werden. Ein wesentlicher Unterschied zu Investitionen am Finanzmarkt ist das Geld in einer Immobilie langfristig angelegt, also nicht kurz- oder mittelfristig verfügbar.

Wegen der vorhandenen Risiken kommt der exakten Berechnung der zu erwartenden Rendite eine besondere Bedeutung zu.

Wie die Rendite einer Investition am Wohnungsmarkt richtig berechnet wird

Wenn Sie die Rendite einer Wohnungsmarktinvestition richtig berechnen wollen, müssen Sie sämtliche Kosten berücksichtigen. Und zwar nicht nur solche, die Ihnen als Käufer entstehen sondern auch die Sie jährlich aufzuwenden haben.

Beim Erwerb einer Immobilie fallen nämlich über den eigentlichen Kaufpreis hinaus auch Kosten durch Maklerhonorare, Notariatsgebühren, Grunderwerbssteuern sowie Grundbuchgebühren an.

Wenn Sie diese Posten addiert haben, müssen Sie nun die laufenden Einnahmen und Kosten gegenüberstellen. Dies bedeutet, dass Sie von der zu erwartenden Jahreskaltmiete nicht umlagefähige Betriebskosten, die Rücklage für notwendige Reparaturen sowie einen angemessenen Betrag für das Leerstands-Risiko abziehen.

Durchschnittlich erzielen Wohnungseigentümer in Deutschland mit ihren Investitionen zwischen 3,5 und 6 % Rendite. Wer aber bereits einmal schlechte Erfahrungen durch eine der angesprochenen Gefahren gemacht hat, für den kann sich eine solche Geldanlage in ein Minusgeschäft verwandeln.

Streuung des Vermögens empfehlenswert

Dennoch bieten Kapitalanlagen dieser Art unbestreitbare Vorteile wie eine langfristig sichere und stabile Rendite und einen kontinuierlichen Vermögensaufbau zur Schaffung einer guten Bonität.

Wegen der niedrigen Sparzinsen ist eine Investition in den Wohnungsmarkt daher besonders gut geeignet für konservativ orientierte Anleger. Dennoch sollten auch eher sicherheitsorientierte Investoren auf die Streuung ihres Kapitals achten.

Ein Portfolio bestehend aus verschiedenen Kapitalanlagen wie Finanzmarktprodukten und Immobilienbesitz mindert Risiken und bietet die größte Sicherheit.

4. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.