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Long-Strangle: Top-Gewinn-Strategie im unklaren Markt

Geht es nun rauf oder runter? Die Frage stellt sich für die wichtigen Aktienindizes wie Dow Jones, DAX 30, ATX und SMI. Eine noch größere Unsicherheit besteht bei Banken.

So hatte sich die Deutsche Bank-Aktie seit dem Frühjahr des Jahres 2015 bis Anfang des Jahres 2016 von rund 32 € auf etwa 16 € halbiert.

Die Deutsche Bank-Aktie notierte damit auf dem Niveau vom Ende des Crashs der Jahres 2008 / 2009. Im Februar 2016 habe ich mir die Frage gestellt:

Crash oder Kursexplosion?

Eine Antwort war nicht möglich, außer: Eines von beiden wird mit großer Wahrscheinlichkeit geschehen.

Vergleichbare Ausgangslagen finden Sie im aktuellen Markt (Stand: Anfang Juli 2016) immer wieder:

  • Was passiert mit Gold?
  • Wie geht es mit großen Minenaktien (Beispiel Barrick Gold) weiter?
  • Silber-Crash oder Kursexplosion?

Der Long-Strangle: Schnelleinstieg

Im Februar 2016 haben wir im Optionen-Profi die Top-Gewinn-Strategie „Long-Strangle“ für die unklare Ausgangslage bei der Deutsche-Bank-Aktie angewandt.

Vorab: Die Position liegt rund 30% im Plus (Stand: 07. Juli 2016) und unterstreicht, wie gut ein Long-Strangle funktioniert, wenn nicht klar ist, wo der Aktienkurs (Basiswert einer Option) hinläuft.

So funktioniert ein Long-Strangle:

Definition des Long-Strangle:

Ein Long-Strangle ist der gleichzeitige Kauf derselben Anzahl von Puts und Calls auf denselben Basiswert (Aktie) mit derselben Laufzeit, aber mit unterschiedlichen Basis-Preisen.


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Sie kaufen durch die Bildung eines Long-Strangle sowohl einen Call als auch einen Put auf dieselbe Aktie (hier: die Deutsche Bank, DBK).

Ein Long-Strangle ist kein Nullsummenspiel, sondern erzielt Gewinne

Die Kurse von Calls und Puts auf denselben Basiswert verhalten sich gegenläufig. Das heißt:

  • Der Call gewinnt, wenn der Aktienkurs steigt, dann verliert der Put.
  • Der Put gewinnt, wenn der Aktienkurs fällt, dann verliert der Call.

Auf den ersten Blick sieht dies so aus, als sei es ein Nullsummenspiel. Das ist aber nicht so.

Denn bei einer großen Kursbewegung des Basiswertes steigt der Wert einer der beiden Optionen (entweder Call oder Put) sehr schnell so hoch, dass er die Verluste der anderen Option zuerst ausgleicht und dann immer weiter übertrifft.

Der Long-Strangle läuft in den Gewinn.

2 einfache Zahlenbeispiele

Hinweis: Die folgenden Kurse sind Beispiele und entsprechen nicht meinen konkreten Kursen des empfohlenen Long-Strangles auf die Deutsche Bank.

Angenommen, Sie haben einen Long-Strangle gebildet, für den Call 3,20 € und für den Put 2,80 € bezahlt. In der Summe sind das 6 €. Für 1 Kontrakt Calls plus 1 Kontrakt Puts mit jeweils 100 Optionen haben Sie also 600 € investiert.

1. Zahlenbeispiel:

Der Long-Strangle erzielt Gewinn, weil der Kurs des Basiswertes steigt

Nehmen wir an, der Kurs der DBK-Aktie steigt auf 32 €. (Die Aktie notierte mit diesem Kurs noch im August 2015.)

Dann hat der Call mindestens einen Wert von 12 €. Gleichzeitig verliert der Put. An dieser Stelle setzen wir den Restwert des Puts auf 0.

Wenn Sie den Call jetzt für 12 € – den Kontrakt mit 100 Calls also für 1.200 € – verkaufen, haben Sie einen Gewinn von +100% auf die Gesamt-Investition des Long-Strangle.

Denn investiert haben Sie 6 € für je einen Call plus 1 Put bzw. 600 € für je 1 Kontrakt Calls und Puts. Je höher der Call im Wert steigt, desto höher ist auch Ihr Gewinn.

Zusätzliche Gewinn-Chance: Nach Verkauf (Glattstellung) des Calls haben Sie noch 1 nahezu wertlosen Put im Depot. Fällt der Basiswert (Aktie) nun, ist jeder Euro, den dieser Put zulegt, ein zusätzlicher Reingewinn. Kommt es zum Crash, kann dieser Put im günstigsten Fall auch Gewinne von +100% und mehr erzielen.

2. Zahlenbeispiel:

Der Long-Strangle erzielt Gewinn, weil der Kurs des Basiswertes fällt

Nehmen wir an, der Kurs des Basiswertes verliert so viel, dass der Put +100% Gewinn erzielt. Sein Wert beträgt dann 5,60 € (Kursverdopplung vom Kaufpreis 2,80 €).

Wenn Sie auch hier den Restwert des Calls auf 0 setzen, haben Sie immer noch einen Verlust, denn der Kaufpreis für Call und Put lag bei 6 €.

Sie haben aber den Kursverlust des Calls in großen Teilen abgefedert. Aber gerade bei einem Crash ist bei +100% Gewinn noch lange nicht Schluss:

Im Optionen-Profi haben wir im Crash-Monat Oktober 2008 serienweise Gewinne von über 100% bis hin zu +292% erzielt.

Wenn Sie rechnen, dass der Put +292% zulegt, hat er einen Wert von 10,98 €. Beim Verkauf (Glattstellung) zu diesem Preis erzielen Sie einen Gewinn von 83% auf die Gesamt-Investition von 6 € für je 1 Call und Put.

Zusätzliche Gewinn-Chance: Auch hier haben Sie eine zusätzliche Gewinn-Chance, wenn der Kurs des Basiswerts nach Verkauf der Puts wieder stark steigt. Der Call kann sich dann deutlich erholen und auch noch weit in den Gewinn laufen.

Der Long-Strangle: Das Risiko und dessen Begrenzung

Der Long-Strangle erzielt sowohl Gewinne, wenn der Kurs des Basiswertes deutlich steigt als auch wenn dieser deutlich fällt. Die Betonung liegt hier auf „deutlich“.

Das Risiko: Wenn sich der Basiswert nicht oder nur wenig bewegt, verlieren Call und Put an Wert. D. h.: Wenn der Kurs des Basiswertes z. B. nach 3 oder 4 Monaten in etwa notiert wie am Kauftag der Calls und Puts, haben beide Optionen voraussichtlich an Zeitwert verloren. Der Long-Strangle liegt im Verlust.

Die Begrenzung des Risikos: Dieses Risiko halten wir im Optionen-Profi gering, indem wir Ihnen ausschließlich langlaufende Optionen empfehlen.

Wie eingangs geschrieben, die Rechnung ging auf: Die Deutsche Bank-Aktie steuert Richtung 10 €. Der Call hat verloren, der Put aber weit mehr gewonnen.

Der Long-Strangle ist also eineTop-Gewinn-Strategie im unklaren Markt, die Sie auch bei anderen Basiswerten (Aktien) nutzen können.

7. Juli 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.