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Lücken im Rentenversicherungs-Konto: Verschenken Sie kein Geld

Haben auch Sie kürzlich wieder Post von Ihrer Rentenversicherung erhalten?

Mit der sogenannten Renteninformation bekommen Sie regelmäßig eine Art Kontoauszug zugeschickt.

Neben der Prognose über die Höhe der zukünftigen Rente können Sie dieser auch die Ihnen angerechneten Beitragszeiten und Beitragshöhe entnehmen.

Leider schleichen sich hier oftmals Fehler ein, die Sie bares Geld kosten können.

Es lohnt sich daher, die Angaben in Ihrem Rentenkonto auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu prüfen.

Im Folgenden zeige ich Ihnen, worauf es dabei ankommt.

Entgeltpunkte bestimmen Rentenhöhe

Entscheidend für die Höhe Ihrer Rente ist die Summe der sogenannten Entgeltpunkte. Ein Entgeltpunkt entspricht dem Durchschnitts-Einkommen aller Versicherten pro Jahr.

Wenn Sie mehr verdient haben, erhalten Sie entsprechend mehr, wenn Sie weniger verdient haben, weniger.


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Prüfen Sie für jedes Jahr nach, ob die angegebenen Versicherungs-Beiträge mit Ihren Gehaltsunterlagen übereinstimmen!

Lücken kosten Sie bares Geld

Die Entgeltpunkte erhalten Sie nicht nur für Zeiten, in denen Sie in die Rentenkasse eingezahlt haben (Beitragszeiten), sondern auch für beitragsfreie Zeiten.

Gerade bei den beitragsfreien Zeiten schleichen sich jedoch oftmals Fehler im Rentenversicherungs-Konto ein.

Prüfen Sie den Versicherungs-Verlauf genau:

  • Stimmen die angegebenen Ausbildungszeiten?
  • Sind alle Anrechnungszeiten (längere Krankheit, Arbeitslosigkeit, schulische Ausbildung nach dem 17. Lebensjahr, Studium, Mutterschutz) vollständig aufgeführt?
  • Sind Nachversicherungs-Zeiten (Bundeswehr, Referendar-Zeiten, öffentlicher Dienst) komplett erfasst?
  • Sind alle Berücksichtigungs-, Kindererziehungs- und Rentenbezugs-Zeiten registriert? Als Kindererziehungs-Zeiten gelten die ersten 12 Monate nach Geburt des Kindes (bis 1991) bzw. die ersten 36 Monate nach Geburt des Kindes (ab 1992).

So füllen Sie Ihr Rentenkonto auf

Falls Ihr Versicherungs-Verlauf Lücken aufweist, müssen Sie handeln, um die Ihnen zustehende Rente auch vollständig zu erhalten. Dazu beantragen Sie bei Ihrem Rentenversicherer eine sogenannte Kontenklärung.

Dies gibt Ihnen die Gelegenheit, Nachweise zu fehlenden Zeiten einzureichen und so Ihr Rentenversicherungs-Konto aufzufüllen.

Welche Nachweise Sie im Einzelnen benötigen, teilt Ihnen Ihr Rentenversicherer mit.

Sind keine Unterlagen mehr zu beschaffen (Arbeitsämter bewahren die Unterlagen beispielsweise nur 10 Jahre lang auf), werden auch Zeugenaussagen akzeptiert.

Diese Aussagen sind aber nur zugelassen, wenn Sie sich nachweislich um den Erhalt schriftlicher Unterlagen bemüht haben.

Tipp: Legen Sie sich einen eigenen Ordner für Ihre Rentenunterlagen und Bescheinigungen an. Beginnen Sie frühzeitig damit, die fehlenden Unterlagen zu beantragen.

Je mehr Zeit verstrichen ist, umso schwieriger wird es Unterlagen oder Zeugenaussagen zu beschaffen.

Kostenlose Auskünfte zum Thema Rentenkonto geben Ihnen die Rentenversicherungsträger unter der zentralen Servicerufnummer 0800 10004800.

Auf Wunsch erhalten Sie hier die Adresse einer Beratungsstelle in Ihrer Nähe. Weitere Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten der gesetzlichen Rentenversicherung.

20. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.