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MACD-Berechnung: So funktioniert es

Der MACD-Indikator ist ein Instrument der markttechnischen Analyse.

Die Abkürzung steht für Moving Average Convergence/Divergence oder auch zu Deutsch: Zusammen-/Auseinanderlaufen des gleitenden Durchschnitts.

Der Indikator hat die Aufgabe, die Finanzmärkte zu beurteilen und sowohl Trendrichtung als auch Trendstärke- oder schwäche zu erkennen sowie Kauf- oder Verkaufssignale zu geben.

Der MACD-Indikator

Der MACD-Indikator wurde in den späten 1970er Jahren von G. Appel entwickelt und ist heute einer der am häufigsten verwendeten Indikatoren für Kurstrends. Er ist also in der Lage, Trendrichtungen und Trendstärken anzugeben und Trendwechsel zu erkennen.

Der MACD stellt die Differenz zweier exponentiell gleitender Durchschnitte dar. Es werden demnach Werte einer gewissen Zeitspanne erhoben, die dann geglättet oder aber hervorgehoben werden. Aus diesen Werten wird der gleitende Mittelwert berechnet.

Der Indikator besitzt zwar eine an sich einfache Struktur, glänzt aber durch zwei wichtige Indikatoreigenschaften. Er kann die Hoch- und Tiefpunkte eines Trends feststellen und ist somit fähig, sowohl die Trendrichtung als auch die Trendstärke anzugeben.


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Da der MACD kleinste Abweichungen des Kursverlaufs aufzeigen kann, erzeugt er in Verbindung mit einer Signallinie zudem Handelssignale.

Mehr zum Thema: MACD-Indikator: Wozu dient dieser?

MACD-Berechnung

Die Berechnung des MACD scheint auf den ersten Blick komplizierter zu sein als sie tatsächlich ist.

Vereinfacht ausgedrückt werden die Werte der zwei unterschiedlich langen exponentiell gleitenden Durchschnitte voneinander abgezogen, sprich der kürzere Durchschnitt von dem längeren. Das Ergebnis wird dann in einer Trendlinie dargestellt.

Für den kurzen Durchschnitt werden hierbei 12 Tage als Parameter festgelegt, wohingegen für den langen Durchschnitt 26 Tage verwendet werden. Diese Rahmenbedingungen wurden auf Grundlage der Marktzyklen erstellt.

Ein weiterer Parameter ist die Signallinie mit einer Glättung von neun Tagen, die als gleitender Durchschnitt der MACD-Linie berechnet wird.

Die Schnittpunkte der beiden Linien können je nach Ausschlag nach oben oder unten jeweils als Kauf- oder Verkaufssignal verstanden werden. Sie stellen somit Handelssignale dar. Abweichungen vom Basiswert werden als bullishe Divergenz oder bearishe Divergenz bezeichnet.

In diesen Fällen folgt der Trend nicht dem erneuten Hoch oder Tief des Basiswerts, was auf eine Schwächung des Trends hindeutet. Hier sind dann für eine zuverlässige Analyse weitere Indikatoren von Bedeutung.

Bedeutung der MACD-Berechnung

Die MACD-Berechnung ist einer der beliebtesten Formen der technischen Analyse. Er kann sowohl Kauf- und Verkaufssignale liefern, ist aber zudem auch ein trendfolgender Indikator.

Diese Eigenschaft als Trendfolger oder Trendfilter hat den Nachteil, dass aufgrund der Zeitverzögerung in der MACD-Berechnung nur auf schon bestehende Trends gesetzt werden kann.

Auch die Anfälligkeit für Fehleinschätzungen besonders in trendschwachen Marktphasen ist bei der Analyse des MACD zu beachten.

Mehr zum Thema: Die MACD-Strategie: Der Indikator als Signalgeber

21. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.