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Immobilienmakler: Diese Leistungen können Sie erwarten

Die Tätigkeit des Immobilienmaklers ist eine Dienstleistung. Im Wesentlichen besteht diese Leistung aus bestimmten Tätigkeiten, nämlich dem Nachweis und/ oder der Vermittlung, der Informationsbeschaffung und der Beratung.

Damit Sie wissen, was die einzelnen Aufgabenfelder eines Immobilienmaklers jeweils beinhalten, haben wir diese für Sie zusammengefasst.

Das erste Aufgabenfeld: Nachweis und/ oder Vermittlung

Vermitteln bedeutet, eine oder mehrere Verhandlungen mit dem Ziel eines Vertragsabschlusses zu führen. Hierbei ist zwischen der Vermittlung für eine Partei oder der Vermittlung für beide Parteien (Doppelmakler) zu unterscheiden.

Im Fall der vereinbarten Doppeltätigkeit ist der Makler zur strikten Neutralität verpflichtet. Nachweis oder/und Vermittlung im Hinblick auf ein Immobiliengeschäft ist die vertragstypische und gesetzlich geregelte Leistung eines Maklers hinsichtlich:

  • Wohnungsmarkt (Vermietung);
  • Gewerbliche Räume (Vermietung);
  • Baugrundstücke;
  • Ein- und Zweifamilienhäuser;
  • Eigentumswohnungen für Selbstnutzer;
  • Eigentumswohnungen für Anleger;
  • Neubau (Bauträger);
  • Bestandsimmobilien;
  • Wohn- Geschäftshäuser;
  • Existenzbetriebe;
  • Anlageobjekte;
  • Gewerbeobjekte;
  • Hotels;

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  • Industrieobjekte;
  • Ferienimmobilien.

In Gesetz und Verordnung verankert: Die Informationsfunktion

Die Informationsfunktion des Maklers wird im Gesetz auf den Nachweis einer Gelegenheit zum Abschluss eines Vertrages beschränkt. Die Makler- und Bauträgerverordnung legt den Maklern weitere Pflichten auf.

So besteht Ihnen als Auftraggeber gegenüber eine Informationspflicht über die Merkmale der Immobilie, Vertragsbedingungen, den Namen des möglichen Vertragspartners und die Konditionen der Maklertätigkeit.

Ihre Informationspflicht erfüllen Makler in der Regel durch die Erstellung von Exposés. Diese sollen alle Objektdaten und Bedingungen des Angebots, einschließlich der Provision, enthalten.

Wichtige Details eines Exposés sind folgende Angaben:

  • Angabe der Grundstücksgröße;
  • Angabe der Wohnfläche unter Nennung der zu Grunde gelegten Berechnungsmethode;
  • Baujahr der Immobilie und Jahresangabe von Erweiterungen und Modernisierungen;
  • Beschreibung der Bauart;
  • Beschreibung der Lage und näheren Umgebung der Immobilie;
  • Lageplan und Grundrissauszüge;
  • Verkehrsanbindung des Grundstücks;
  • Angabe, ob hinsichtlich der Immobilie Mietverträge bestehen;

Aus der Informationspflicht des Maklers ergibt sich eine Aufklärungspflicht. Der Makler muss Sie als Auftraggeber über alle ihm bekannten entscheidungsrelevanten Umstände aufklären.

Ein wichtiger Aspekt: Die Beratung

Häufig ergeben sich für den Auftraggeber Fragen zu Wirtschaftlichkeit, Finanzierung, Wert oder Wertentwicklung einer Immobilie. Als Auftraggeber können Sie den Makler als Berater in Anspruch nehmen. Steuer- oder Rechtsfragen darf der Makler jedoch nur beantworten, soweit sie im Zusammenhang mit einem angestrebten Vertragsabschluss stehen.

Daneben können Sie als Auftraggeber einen Makler zusätzlich um folgende Nebenleistungen ersuchen:

  • Art der Energieversorgung (z.B. Öl-Zentralheizung, Fernwärme oder Gas);
  • Bei Eigentumswohnungen ist das Hausgeld anzugeben;
  • Voraussichtlicher Bezugs-/Übernahmetermin.
  • Finanzierungsberatung und -vermittlung;
  • Beantragung öffentlicher Mittel;
  • Bausparvermittlung;
  • Versicherungsvermittlung;
  • Mietverwaltung;
  • WEG-Verwaltung;
  • Hausmeisterservice;
  • Wertermittlung.

Aus dem jeweiligen Vertragsinhalt können sich weitere Pflichten des Maklers ergeben, beispielsweise eine gesteigerte Beratungspflicht. Denkbar ist auch eine Mithilfe bei Planung, Kalkulation oder Finanzierung.

Der Makler kann sich aber auch Ihnen als Auftraggeber gegenüber beispielsweise zur Aufstellung eines Teilungsplans, Vorbereitung der Teilungserklärung, Übernahme der Verwaltung einer Eigentumswohnungsanlage oder Erstellung und Vertrieb eines Verkaufsprospektes verpflichten.

Praxis-Tipp: Bezieht sich die Maklertätigkeit auf Nachweis oder Vermittlung einer gebrauchten Immobilie, sollten Sie den Makler im Vertrag dazu verpflichten, die Immobilie auf Mängel zu untersuchen.

3. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.