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Maklerrecht: Das sollten Sie wissen

Der einfache Maklervertrag verpflichtet den Makler nicht, tatsächlich für Sie als Auftraggeber tätig zu werden. Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) sieht für den Maklervertrag keine Tätigkeitspflicht vor.

Lediglich der so genannte Makleralleinauftrag erzeugt eine Tätigkeitspflicht des Maklers. Beim Alleinauftrag hat der Makler die Pflicht alles zu tun, was in seinen Kräften steht, um für Sie einen Vertragsabschluss zu erzielen, der zu Ihrem Vorteil als Auftraggeber ist. Die Bemühungen des Maklers sollen rege und intensiv sein, so der Bundesgerichtshof.

Der einfache Maklervertrag zeichnet sich dadurch aus, dass Sie als Auftraggeber sich dem Makler gegenüber verpflichten, für den Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss oder der Vermittlung eines Hauptvertrages über eine Immobilie eine Vergütung (Provision) zu bezahlen.

Zwischen Ihnen als Auftraggeber und dem Makler besteht zudem ein besonderes Vertrauensverhältnis. Daraus erwachsen für beide Parteien zu beachtende Nebenpflichten, deren Verletzung zu Haftung und Schadensersatzansprüchen führen kann.


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Andererseits werden Sie als Auftraggeber in Ihrer Entschlussfreiheit nicht beschränkt, d.h. Sie sind nicht verpflichtet, einen vom Makler vermittelten Vertrag abzuschließen. Von einem Makler unterbreitete Angebote können Sie ohne Angabe von Gründen ablehnen.

Nach dem Grundgedanken des Gesetzes kann ein Makler von Ihnen als Auftraggeber immer nur dann eine Vergütung, die so genannte Provision oder Courtage verlangen, wenn der angestrebte Hauptvertrag zu Stande kommt. Hauptvertrag ist entweder ein Kauf- oder Mietvertrag (Pacht) über eine Immobilie. Einen Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen hat der Makler nicht automatisch. Dies muss ausdrücklich vereinbart sein.

Sie haben die Wahl: Nachweis-Makler oder Vermittlungs-Makler

Als Handeln des Maklers kommen zwei Tätigkeiten in Frage: Nachweis und Vermittlung. Ein Makler kann also für Sie als Nachweismakler oder als Vermittlungsmakler tätig werden. In der Praxis ist auch eine Kombination beider Maklertätigkeiten möglich.

Nur diese typischen Maklertätigkeiten begründen einen Anspruch auf Provision. Andere Tätigkeiten, beispielsweise eine Beratung, begründen keinen Anspruch des Maklers auf die Vergütung.

Unter Nachweis versteht man die Mitteilung einer Ihnen als Auftraggeber nicht bekannten Gelegenheit einen Vertrag über eine Immobilie abzuschließen. Dabei muss die Mitteilung des Maklers so gehalten sein, dass Sie als Auftraggeber ohne weitere eigene Nachforschungen mit dem möglichen Vertragspartner Verhandlungen aufnehmen können.

Die Mitteilung des Maklers muss Angaben zum Objekt, Namen und Adresse des möglichen Vertragspartners enthalten.

Für eine Vermittlung muss der Makler mit einem möglichen Vertragspartner in Verbindung treten. Der Makler muss eine

Verhandlung einleiten und den möglichen Vertragspartner dazu bewegen einen Vertrag abzuschließen. Der Makler muss sich für die, durch Sie als Auftraggeber, angestrebten Vertragskonditionen einsetzen.

Wichtig: Leistet ein Makler lediglich eine Beratung, gilt dies weder als Nachweis noch als Vermittlung und eine Provision muss nicht gezahlt werden.

3. Juni 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.