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Market Timing: Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Immer wieder raten Analysten Anlegern zu einer kurzen Verschnaufpause. Abzuwarten und nach einer Korrektur des Marktes zu günstigeren Einstiegskursen zu kaufen, kann die die Rendite deutlich steigern.

Das genaue Timing bei Kauf und Verkauf spielt bei jedem Anleger eine Rolle. Die Fragen, ob der Markt noch weiter steigt oder wann er den Tiefpunkt erreicht hat, beherrschen oft den Trading-Alltag.

Mehr zum Thema: Timing beim Kauf

Market Timing – hier geht’s um die „Wurst“

Davon auszugehen, dass man stets genau den Tiefpunkt eines Kurses als Einstiegspunkt und den absoluten Hochpunkt als Verkaufskurs trifft, ist utopisch. Ein einfacher Ansatz lautet, dass man sich auf das Teilstück in der Mitte konzentrieren sollte – die Trendphase.

Die Endstücke, also die Tief- und Hochpunkte, werden in den seltensten Fällen exakt erwischt. Von daher sollte die Konzentration des Anlegers nicht auf den perfekten Einstieg, sondern auf das Anstiegspotential und die Trenddauer eines Titels liegen.

Dann wird zwar nicht zum absoluten Tiefpunkt gekauft. Ist jedoch der Wert anschließend nachgefragt, beginnt die erfreuliche Reise in die Gewinnzone.


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Und auch wenn der Kurs sich zuerst in die Gegenrichtung bewegt, so bleibt immer noch die Chance, noch günstiger in den Titel einzusteigen. Hier sollte dann allerdings ein Kapitallimit gesetzt werden, um sich nicht in einer Anlage zu verrennen.

Das richtige Timing und Limits

Viele Lehrbücher raten Tradern, mit Limits zu arbeiten, um optimale Einstiegspunkte zu erreichen. Wer als Trader im richtigen Moment kaufen oder verkaufen möchte, wird jedoch vergebens nach dem perfekten Limit suchen.

Selbst das relativ neue Trailing Stop-Loss-Limit ist für richtiges Timing eher weniger zu gebrauchen.

Dadurch, dass die Stop-Abstände automatisch nachgezogen werden, läuft man in kurzen volatilen Phasen Gefahr, das Verkaufslimit durch einen zu geringen Abstand auszulösen.

Mehr zum Thema: Trailing Stop-Loss

Emotionen haben an der Börse nicht zu suchen, oder?

Generell ist es an der Börse ähnlich wie bei einem Pokerspiel: Wer sich von Gefühlen, Magengrummeln oder plötzlicher Eingebung zu Entscheidungen verleiten lässt, wird vermutlich weder am Pokertisch noch an der Börse erfolgreich sein.

Emotionen sind praktisch der Gegenpol zur rationalen Analyse. Die Entscheidungen werden nicht aufgrund von Zahlen und Fakten gefällt, sondern sind von emotionalen Schwankungen abhängig – keine gute Idee.

Dennoch können Gefühle an der Börse auch manchmal positive Auswirkungen haben. Denn das ist schließlich der bedeutendste Unterschied zu Computern.

Gerade das besondere Gefühl für den Markt und eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe machen es einigen Tradern möglich, ein sehr gutes Market Timing umzusetzen.

Wer stets rational an der Börse agiert, wird sich nicht auf die möglichen Höchstkurse zum Verkauf konzentrieren. Er verkauft aufgrund von Fundamentaldaten, Chartformationen, Kurslinien etc.

In der Einbeziehung von Gefühlen liegt jedoch auch ein Trugschluss, dem viele Anleger und auch Glücksspieler erliegen.

Auf kurze Sicht kann man mit emotional geleiteten Entscheidungen richtig liegen. Anschließend läuft man Gefahr, Fehlentscheidung nicht als solche zu erkennen oder diese weniger stark zu bewerten.

Hier ist dem Anleger dringend zu empfehlen, seine Trades schriftlich zu dokumentieren und die Entscheidungsgrundlage im Nachhinein zu analysieren. Erst diese Art der Nachbearbeitung von Trades wird dem Anleger die Augen öffnen.

22. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.