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Marketing Mix: Definition der Werbestrategie

Ein schon lange existierender Trend in der Werbebranche nennt sich Marketing Mix. Hierbei werden verschiedene Werbestrategien und -pläne zusammengemischt und in der Realität verwirklicht.

Dabei basierte der Mix bis vor wenigen Jahren vorrangig auf vier Pfeilern, den vier Ps, welche für die englischen Begriffe Product, Price, Promotion und Place stehen.

In seltenen Fällen werden die vier Ps auch als vier Cs bezeichnet: Commodity, Cost, Communication und Channel. In letzter Zeit kamen drei weitere Ps hinzu, welche die Bereiche „Physical Evidence“, People und Process abdecken.

Mehr zum Thema:  Marketing als Teil des Geschäftsplans

Marketing Mix: Definition der vier ursprünglichen Ps

Unter die Kategorie der Produkte fallen hierbei nicht nur Waren wie Fahrzeuge, Mobiltelefone oder Lebensmittel, sondern auch nicht greifbare Serviceleistungen, beispielsweise von Handwerkern oder Taxiunternehmen.

Diese Produkte werden zu einem festgelegten Preis veräußert, der je nach Marktsituation variabel sein kann. Sonderangebote aus Supermarktprospekten werden vorrangig über diese Kategorie.

Das dritte P steht hingegen für die Promotion, also die Werbemaßnahmen, die die Informationen über das Produkt an den Kunden weitergeben. Hierunter fallen beispielsweise Anzeigen in Zeitungen und Fernsehen, Messestände oder ein besonderes Markenprofil.

Place beschreibt hingegen den Distributionsweg vom Unternehmen zum Endverbraucher. So muss festgelegt werden, ob ein Produkt im Geschäft oder nur online verkauft werden soll. Hier können natürlich auch mehrere Möglichkeiten kombiniert werden.

Physical Evidence, People & Process: die neuen Ps

Für gewöhnlich werden heutzutage mindestens drei weitere Ps hinzugefügt. „Physical Evidence“ könnte hierbei grob als Ladengestaltung ins Deutsche übersetzt werden.

Unter diesen Punkt fällt beispielsweise die Platzierung des neuen Produktes im Laden selber. Ist das neue Mobiltelefon auf einem separaten Podest platziert, fällt es dem Kunden eher ins Auge als bei einer Platzierung im Regal. Eine passende Dekoration kann ebenfalls einen Kaufanreiz schaffen.

Auch die Personen (People), die mit dem Kunden ins (Verkaufs-)Gespräch treten, haben natürlich eine große Wirkung auf den Erfolg des Marketings. Schlechte Beratung, ein unprofessionelles Auftreten oder lange Wartezeiten können einen Kaufvertrag sehr schnell platzen lassen.

Schlussendlich spielen bei der Definition des modernen Marketing-Mix auch das Prozessmanagement eine Rolle. Welche Entscheidungen und Strukturen innerhalb eines Unternehmens eine Auswirkung auf das Marketing haben, ist dabei situationsabhängig.

Langsame Reaktionen auf negative Rückmeldungen wären hierfür nur eines von vielen Beispiel. Hinzu kommen in seltenen Fällen weitere Punkte, die Teil des Marketing-Mixes werden können. Meist reichen diese sieben Punkte jedoch für einen Gesamtüberblick aus.

Marketing-Mix: Mischung aus verschiedenen Faktoren

Die Gesamtheit dieser Punkte stellen am Ende den Marketing-Mix dar. So wird ein Produkt mit einem bestimmten Preis angeboten, in unterschiedlichen Maßen beworben und schlussendlich an den Kunden gebracht.

Im Normalfall wird ein jedes Produkt zu einem Zeitpunkt durch einen Marketing-Mix vorgestellt. Besonders beliebte Produkte können den Zyklus natürlich öfter durchlaufen als Ladenhüter, die schnell wieder in der Unwichtigkeit versinken.

5. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.