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Marktanalyse: Kaufpreise steigen schneller als die Mieten

Das Frühjahrsgutachtens der Immobilienwirtschaft ist da und die Marktanalyse zeigt: Kaufpreise steigen schneller als die Mieten. Aus diesem Grund sollte die Veränderung der Kaufpreise für Immobilien immer im Blick behalten werden, damit möglichst schnell darauf reagiert werden kann. Denn: Das ist neben möglichen zu erzielenden Mieteinnahmen der zweite wichtige Faktor für Immobilieninvestoren. 

Kaufpreise sind im Jahr 2014 deutlich gestiegen

Hier hat das Jahr 2014 eine weitere Fortsetzung des positiven Trends gebracht. Laut des Frühjahrsgutachtens der Immobilienwirtschaft stiegen nämlich die Kaufpreise für eine Referenzwohnung im Eigentum Segment deutlich an.

Eine Referenzwohnung in diesem Sinne bezieht sich auf eine Wohnung im Bereich zwischen 60 und 80 m² mit einer höherwertigen Ausstattung und einer Fertigstellung innerhalb der vergangenen zehn Jahre.


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Die Kaufpreise für eine solche Wohnung sind im Westen Deutschlands um 5,5 % angestiegen. Ihr Zuwachs liegt weit über dem Anstieg der Verbraucherpreise und auch weit über dem Anstieg der Mieten, die 2014 um 2,7 % angestiegen sind.

Kaufpreise in Westdeutschland dynamisch

In Westdeutschland ist der Anstieg sogar noch dynamischer verlaufen. 2013 betrug der Zuwachs nämlich nur 5,1 %. Fakt ist aber auch:

Trotz des Anstiegs der Kaufpreise ist der Aufschwung im Markt für Eigentumswohnungen bereits jetzt regionaler eingeschränkter als noch ein Jahr zuvor. 2013 legten immerhin in 81 % aller Kreise die Preise um mindestens 2 % zu. 2014 lag der Vergleichswert nur noch bei 73 %.

Auch am oberen Ende der Preissteigerungen ist ein Abflauen der regionalen Ausdehnung festzustellen. So sank der Anteil der Kreise mit extrem hohen Steigerungen der Preise (sehr hoch gilt in diesem Sinne als ein Preiszuwachs von mehr als 6 % pro Jahr) von 59 % auf nur noch 44 %. Gleichzeitig verdoppelte sich der Anteil der Kreise mit sinkenden Angebotspreisen auf immerhin 18 %.

Weiterer Trend: Leerstandsquote geht immer weiter zurück

Das Gleichgewicht auf dem deutschen Immobilienmarkt stimmt aber. So gibt der CBRE Leerstandsindex genau an, wie viele Wohnungen in Deutschland tatsächlich frei sind. Die Leerstandquote sank immerhin von 3,6 % im Jahr 2009 auf zuletzt nur noch 3,1 %.

Laut Angaben des Frühjahrsgutachtens entspricht dieser Wert derzeit in etwa der so genannten Fluktuationsreserve von 2-3 %, die allgemein für einen funktionierenden Wohnungsmarkt als notwendig erachtet wird.

Durch die starken regionalen Unterschiede fällt es jedoch selbst Experten der Branche schwer, einen einheitlichen bundesweiten Trend festzustellen. Dafür sind eben die Preisunterschiede von eher ländlichen Gegenden im Osten Deutschlands zu Metropole im Westen oder Süden so extrem.

Grundsätzlich zeigen aber die weiter steigenden Kaufpreise für Immobilien, die weiterhin positive Stimmung auf dem deutschen Immobilien-Markt. Wenn man verkaufen will, ist das mit den generell höheren Preisen natürlich positiv. Für Käufer ist das eher negativ.

27. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.