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MDAX und DAX: Warum der MDAX Anlegern größere Chancen bietet

Wenn es um deutsche Aktien geht, konzentrieren sich die Anleger vorrangig auf den deutschen Leitindex DAX.

Dabei haben sich die Aktien aus der 2. und 3. Börsenreihe in den vergangenen Jahren besser entwickelt als die Titel aus dem DAX.

Die Verbindung zwischen dem diesem und er magischen 10.000-Punkte-Marke war in der Berichterstattung eines der beherrschenden Themen des Jahres 2014.

Immer dann, wenn der DAX sich dieser Marke näherte oder sie gar überschritten hatte, dominierten diesbezügliche Meldungen die Börsenmedien.

Dass der deutsche Mittelstands-Index MDAX gleichzeitig mit der 17.000-Punkte-Marke kämpfte und diese Ende des oben genannten Jahres einmal mehr überwinden konnte, blieb der breiten Öffentlichkeit dagegen verborgen.

Dabei ist die Historie des MDAX eine Erfolgsgeschichte, die die Wertentwicklung seines großen Bruders in den Schatten stellt.

MDAX mit deutlich stärkerer Performance als der DAX 

In den 10 Jahren von 2004 bis 2014 erreichte der MDAX eine Performance (Kursgewinne + Dividenden) von 221%. Der DAX dagegen kommt im selben Zeitraum nur auf 139%.


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Noch deutlicher wird das bessere Abschneiden des MDAX, wenn Sie die 15-Jahres-Performance betrachten:

Hier kommt er auf einen Wert von 324% und der DAX auf lediglich 62%. Damit ist ersterer der eindeutige Punktsieger in diesem Duell.

Mittelständler zeigten sich in der größten Krise robuster

Als Anfang dieses Jahrtausends die sogenannte New Economy zusammenbrach und die Börsenkurse weltweit abstürzten, litten die im MDAX vertretenen deutschen Mittelständler weitaus weniger als die internationalen Großkonzerne.

Am Höhepunkt der Spekulationsblase im Jahr 2000 ereichte der DAX am 7. März einen Schlussstand von 8.065 Punkten.

Der tiefste Schlussstand des DAX vor dem Aufschwung im Jahr 2003 betrug am 12. März des Jahres 2003 2.203 Punkte. Damit verlor der DAX von März 2000 bis März 2003 rund 73% seines Wertes.

Der MDAX hingegen erreichte am 7. März des Jahres 2000 einen Schlussstand von 4.250 Punkten und am 12. März 2003 einen von 2.647 Punkten. Damit verlor er im selben Zeitraum lediglich 38% seines Wertes.

Das ist, absolut gesehen, natürlich ein herber Verlust des MDAX. Doch der DAX verlor in diesem Zeitraum fast das Doppelte seines Wertes.

Relativ gesehen war also auch hier der MDAX der Punktsieger gegenüber dem DAX.

Warum der MDAX den DAX auch weiterhin schlagen wird

Der MDAX bewies in der Krise mehr Stehvermögen als der DAX. Und auch in der Folge – ab dem Aufschwung im Jahr 2003 – präsentierte sich der Mittelstands-Index stärker als sein größeres Pendant.

Denn die MDAX-Mitglieder profitierten ab dem Jahr 2003 überproportional vom Aufschwung der Weltkonjunktur – und der damit verbundenen Aktienhausse.

Und so wird es aller Voraussicht nach auch künftig sein. Ein wichtiger Grund dafür ist, dass die Zusammensetzung des MDAX ausgewogener ist als die des DAX.

Dazu der Portfolio-Manager Lothar Koch von Goldman Sachs Asset Management (GSAM):

„Im MDAX ist ein ausgewogenes Gemisch wachstumsstarker Unternehmen versammelt, die zum Teil in Nischenmärkten weltweit eine marktführende Stellung haben und hohe Gewinnmargen erzielen“.

Beispiele dafür sind Unternehmen wie der Schmiermittel-Spezialist Fuchs Petrolub oder der Maschinen- und Anlagenbauer Krones.

9. Dezember 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.