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Mechanisch handeln – Sicheres Trading durch Regeln statt Gefühle

Im privaten Alltag kann das so genannte „Bauchgefühl“ oft eine wertvolle Hilfe sein.

Beim Handel mit Wertpapieren steht es sicheren Gewinnen aber meist im Weg.

Emotionen führen zu Unsicherheit

Viel zu oft lassen sich Anleger von ihren Gefühlen leiten. Hoffnung, Freude, Angst – all das sind nur allzu menschliche Regungen.

Besonders, wenn es um ihre Aktien und ihr Geld geht, fällt es Anlegern schwer, ruhig zu bleiben.

Häufig verhindern dadurch äußere Einflüsse eine objektive Beurteilung von Chancen und Risiken.

Bei Anlageentscheidungen kann das aber ein gravierender Fehler sein. Es gibt schlechte Nachrichten über die Börse?

Sofort verlieren viele Händler die Nerven und verkaufen kurz bevor die Erholung eintritt. So geht bares Geld verloren.

Ein Hilfsmittel dagegen sind so genannte mechanische Handelsstrategien.

Dabei handelt es sich um rigide Systeme, die dem Anleger immer genau vorgeben, was zu tun ist.

Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Emotionen bei der Geldanlage die Oberhand gewinnen.


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Mechanisch handeln in jeder Situation

„Mechanisch handeln“ bedeutet, dass man sich als Anleger vorab eine Strategie mit klaren Regeln und Vorgehensweisen ausgesucht hat.

An diese Regeln hält man sich nun und das möglichst in jeder Situation. Gefühle, Gerüchte und Intuition dürfen dabei keine Rolle spielen.

Egal ob an der Börse gerade Euphorie herrscht oder Untergangsstimmung, der Anleger hält sich kompromisslos an die ihm vorgegebene Strategie.

So muss er sich erst gar nicht über Geschäftszahlen oder Konjunkturdaten den Kopf zerbrechen.

Freuen darf man sich über die erzielten Gewinne hinterher natürlich doch.

Mehr dazu: Die Vorteile von mechanischen Handelsstrategien

Unterschiedliche mechanische Strategien

Tatsächlich beschreibt „mechanisch handeln“ nur einen Oberbegriff, oder vielmehr das Leitmotto, dem erfolgreiche Anleger treu sein sollten.

In Wirklichkeit gibt es ganz verschiedene Anlagestrategien, die als mechanisch bezeichnet werden können.

Es ist also Ihre Aufgabe, sich für eine davon zu entscheiden – und dieser konsequent zu folgen.

Mechanische Handelsstrategien lassen sich grundsätzlich in zwei verschiedene Kategorien unterteilen: Aktienauswahl- und Timing-Systeme.

Bei einem Auswahlsystem versucht der Anleger, durch die Auswahl besonders aussichtsreicher Einzelwerte den Markt zu schlagen.

Bei einem Timing-Ansatz investiert er grundsätzlich in den gesamten Index, versucht aber durch den zwischenzeitlichen Ausstieg aus dem Markt Schwächephasen zu umgehen und so besser abzuschneiden als der Index.

Ein Beispiel für Ersteres ist die so genannte Dividenden-Strategie.

Dabei investieren Sie ausschließlich in die dividendenstärksten Titel bestimmter Börsenindizes.

Seit über 30 Jahren hat die Dividenden-Strategie eine Rendite von 20% p.a. erreicht.

Begründer ist der amerikanische Anlagespezialist Michael O’Higgins, durch Robert Sheard wurde sie noch verfeinert.

Eine Alternative ist die 3-Filter-Strategie. Als Kriterien für die Investition gelten dabei ein konstantes Gewinnwachstum, ein niedriges KUV (Kurs-Umsatz-Verhältnis) und die relative Stärke.

Der Amerikaner James O’Shaughnessy belegte in den 90er Jahren, dass die 3-Filter-Strategie zu den besten Investment-Strategien weltweit zählt.

Aus 10.000 Euro wurden in 44 Jahren sage und schreibe 13 Millionen Euro. Dies entspricht einer Jahresrendite von 18,6% p.a..

Natürlich sind vergangene Erfolge keine absolute Sicherheit für die Zukunft, aber als Anleger kann man weitaus Schlechteres tun, als sich an etablierten Strategien zu orientieren.

Mehr dazu: Anlagestrategie: Gefühle ausschalten

3. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.