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So nutzen Sie die Steuervorteile der Medienfonds

Bei einem Medienfonds beteiligen Sie sich als Kommanditist in der Regel an einer GmbH & Co KG, also an einer Kommanditgesellschaft. Dadurch ist Ihre Haftung auf Ihr eingesetztes Kapital beschränkt. Einziger Vollhafter ist die GmbH, die auch die Geschäftsführung übernimmt. Aus dieser Beteiligung entstehen für Sie Einkünfte aus Gewerbebetrieb.

Im Hinblick auf die geplante Steuerreform besonders wichtig für Sie: Sie können nach den derzeit geplanten neuen Steuergesetzen gewerbliche Verluste aus Ihrer Beteiligung auch weiterhin ganz mit Ihren anderen positiven Einkünften verrechnen.

Dennoch bleiben für Sie auch in diesem Fall steuerliche Rest-Risiken, die von einer heute zwar nicht absehbaren, später aber durchaus möglichen Veränderung der steuerlichen Bestimmungen ausgehen. Für nichtgewerbliche Einkünfte ist dagegen eine Mindestbesteuerung geplant.

Selbsterstellte Filme sind sofort voll abzuschreiben

Da Filme als immaterielle Wirtschaftsgüter gelten, sind sie im Jahr der Produktion vom Hersteller sofort vollständig in der Handelsbilanz abzuschreiben (Aktivierungsverbot). Und dies gilt auch für die Steuerbilanz. Das bedeutet: Alle mit der Produktion von Filmen verbundenen Kosten sind sofort abzugsfähige Betriebsausgaben.

Daher können Sie als Teilhaber an der KG auch Verluste bis zu 100% auf Ihre Kapitaleinlage geltend machen. Eine Kreditfinanzierung auf der Gesellschaftsebene lohnt sich deshalb nicht mehr, denn Sie können nach § 15a Abs. 1 EStG auch nicht mehr als 100% der Einlage als Verlust geltend machen. Diese können aber als Vorträge genutzt werden. Dann sind auch die folgenden Ausschüttungen weitgehend steuerfrei.


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Tarifermäßigung nach § 34 EStG wird gestrichen

Wie Sie sicherlich wissen, wird die Vorschrift, dass der bei einer Betriebsveräußerung anfallende Veräußerungsgewinn nur dem halben persönlichen Steuersatz unterliegt, gestrichen. Das heißt, der Gewinn aus dem Verkauf des Medienfonds am Ende der Laufzeit oder aufgrund einer Kündigung ist mit Ihrem vollen Steuersatz zu versteuern.

Damit war zu rechnen, der „Geldanlage-Berater“ hat immer wieder auf dieses Risiko hingewiesen. Einige Initiatoren haben auf diese Gefahr aufmerksam gemacht und die Veränderung in ihrer Prognoserechnung einkalkuliert, obwohl die meisten Prospekte bereits gedruckt waren, bevor die Beschlüsse der neuen Regierung bekannt wurden.

Der sich aus der Steueränderung ergebende Nachteil wird allerdings durch die Ihnen nach den derzeitigen Plänen zugleich eingeräumte Möglichkeit abgemildert, diese Gewinne über einen Zeitraum von 5 Jahren verteilen zu können.

Bei einzelnen Angeboten können Sie die Laufzeit Ihres Engagements ab einer bestimmten Haltedauer Ihres Anteils aber selbst bestimmen und damit den Zufluss des Veräußerungserlöses steuern.

Wenn Sie auf diese Weise das Ende Ihrer Beteiligung ins Rentenalter verlegen, wird die Streichung des halben Steuersatzes Sie möglicherweise gar nicht mehr treffen, weil Sie nur noch geringere Alterseinkünfte zu versteuern haben.

4. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.