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Megatrend Biotechnologie: Berechtigte Hoffnung auf Besserung

Die Mediziner sind sich einig:

Die Biotechnologie ist die beste Chance zur Heilung schlimmster Krankheiten wie Krebs oder Aids, bei denen sich die konventionelle Medizin seit Jahrzehnten die Zähne ausbeißt.

Chancen und Risiken von Biotech-Investments

Forschungserfolge für Biotechunternehmen, die Medikamente ihrer Zulassung näherbringen, werden von den Anlegern mit Kurssprüngen der Aktien gefeiert.

Die Übernahmewelle in der Biotech-Branche hat begonnen.

Die Käufer (Pharma- und andere Biotech-Konzerne) zahlen dabei erhebliche Aufpreise auf die aktuellen Aktienkurse der übernommenen Biotech-Unternehmen.

Die Menschheit wächst stetig und wird immer älter.

Die Folge ist ein anhaltender Nachfrageboom nach Medikamenten.

Die Aufholjagd der Schwellenländer führt zu einem deutlich steigenden Medikamentenbedarf in diesen Regionen.

Allerdings kostet die Forschung und Entwicklung von Medikamenten viel Geld. Zum Zeitpunkt dieser Investitionen ist der Erfolg ungewiss. Und bei negativen Forschungsstudien drohen den Biotech-Aktien empfindliche Rücksetzer.

Aus diesem Grund weisen Biotech-Aktien überdurchschnittliche Kursschwankungen auf.

Warum die Biotechnologie so wichtig für die Medizin ist

Von den etwa 35.000 bekannten menschlichen Krankheiten ist derzeit nur ein Drittel therapierbar und lediglich ein Bruchteil davon vollständig heilbar.

Ein Armutszeugnis für die konventionelle Medizin.

Berechtigte Hoffnung auf Besserung verspricht die Biotechnologie. Sie wird von Menschen schon seit Jahrhunderten angewandt, etwa bei der Herstellung von Hefeteigbrot, Joghurt, Käse, Wein und Bier mithilfe kultivierter Mikroorganismen.

Vor 3 Jahrzehnten hielt die Biotechnologie Einzug in die Medizin.

Die künstliche Herstellung von Humaninsulin war der Beginn einer Erfolgsgeschichte: Dank biotechnologischer Medikamente sind bereits heute Therapien und Eingriffe möglich, die vor einem Jahrzehnt noch undenkbar waren.

„Präzisionswaffen der modernen Medizin“

Biotech-Medikamente besitzen gegenüber konventionellen Behandlungsmethoden einen entscheidenden Vorteil:

Sie konzentrieren ihre Wirkung auf die befallenen Bereiche des Körpers, beispielsweise mutierte Zellen.

Auf diese Weise können die Eingriffe in den menschlichen Körper wesentlich präziser durchgeführt und die Nebenwirkungen erheblich reduziert werden.

Biotech-Medikamente stellen gewissermaßen die „Präzisionswaffen der modernen Medizin“ dar.

Die Übernahmewelle in der Biotech-Branche hat begonnen – Steigen Sie jetzt ein

Seit einigen Monaten grassiert in der Biotech-Branche ein regelrechtes Übernahmefieber.

Neben den zahlreichen kleineren Übernahmen gab es seit November 2011 gleich 3 Milliarden-Deals:

  • Im November 2011 gab der US-Biotechkonzern Gilead Sciences den Kauf seines Konkurrenten Pharmasset für 10,4 Mrd. US-$ bekannt. Ein Aufschlag von 90% gegenüber dem damaligen Aktienkurs für die Pharmasset-Aktionäre. Pharmasset hat sich auf neue Medikamente zur Behandlung von Virusinfektionen spezialisiert und verfügt in seiner Forschungspipeline über 2 Medikamente, die kurz vor der Zulassung stehen.
  • Der US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb schlug Anfang Januar 2012 zu und kaufte Inhibitex für 2,5 Mrd. US-$. Die neuen Medikamente gegen Hepatitis-C sind Bristol-Myers Squibb einen satten Aufschlag von 160% wert – sehr zur Freude der Inhibitex-Aktionäre.
  • Ende Januar 2012 stieg der weltgrößte Biotechkonzern Amgen ins Milliardenspiel ein: Für 1,2 Mrd. US-$ wurde der wesentlich kleinere Rivale Micromet geschluckt. Mit rund einem Drittel fiel derÜbernahmeaufschlag für den Krebsmittel-Spezialisten verhältnismäßig gering aus. Allerdings war die Micromet-Aktie bereits im Vorfeld der Bekanntgabe aufgrund von Übernahmespekulationen kräftig angestiegen.

Sie sehen: Die Biotech-Branche ist in Bewegung.

Checkliste: So investieren Sie in Biotechnologie

  • Diversifikation ist bei der Geldanlage das A und O. Trotz aller Chancen, die Ihnen die Biotechnologie bietet, sollten Sie Investments in diese Branche lediglich als (renditestarke) Depotbeimischung einsetzen. Investieren Sie nicht mehr als 5% Ihres Kapitals in den Sektor.
  • Mit dem vorgestellten Dexia Equities Biotechnology-Fonds investieren Sie breit gestreut in die Biotech-Branche. Daher ist hier Ihre Sicherheit höher als bei Einzelaktien, die von Forschungserfolgen abhängig sind.
  • Falls Sie auf Einzelaktien setzen möchten, achten Sie darauf, dass das Unternehmen möglichst viele aussichtsreiche Medikamentenkandidaten in der Forschungspipeline hat. So können Rückschläge bei einem Medikament besser verkraftet werden. Bei MorphoSys ist dies mit über 70 Medikamenten der Fall.
  • Investitionen in Biotech-Unternehmen, die weder ein zugelassenes Medikament besitzen noch Umsätze über Kooperationen erwirtschaften, sind sehr riskant. Hier kann es bei Verzögerungen in der Forschung schnell passieren, dass dem Unternehmen das Geld ausgeht.
  • Medizinische Forschung kostet Zeit. Planen Sie daher entsprechend einen längeren Anlagehorizont von mehreren Jahren ein.

18. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.