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Mehr Konkurrenz für Immobilienmakler – hilft das Internet?

Super Service und Online-Bewertungen sind der Schlüssel im Wettbewerb – das jedenfalls meinen die Experten, die am Pressegespräch von Immobilienscout24 teilgenommen haben.

Gestern habe ich Ihnen die neue Wettbewerbssituation vor Augen geführt. Mehr Makler kommen auf den Markt.

Vor allem in den Städten mit der sehr guten Nachfrage nach Immobilien  versuchen immer mehr Menschen – vielfach ohne die richtige Qualifikation – ihr Glück in der Immobilienvermittlung.

Wie gehen Sie mit dieser Wettbewerbssituation um?

Das sind die Schlagworte, die Ihnen vielleicht beim ersten Nachdenken einfallen:

Sich auf die eigenen Stärken besinnen, die Akquisition ankurbeln, wieder mehr auf der „Einkaufsseite“ tun, noch besseren Service bieten … all diese Schlagwerte werden Ihnen sicher auch einfallen, wenn Sie über diese neue Konkurrenzsituation nachdenken.

Mehr Konkurrenz

Wir haben gesehen, dass in vielen Städten die Zahl der Immobilienmakler gerade zunimmt. Die hohe Nachfrage nach Immobilien macht den Maklerberuf für immer mehr Menschen interessant. Ist es die Aussicht auf schnelles Geld?


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Das Immobilienportal ImmobilienScout24 hat  ermittelt, dass die Anzahl der registrierten Makler in Berlin seit 2007 um 70 Prozent zugenommen hat.

Heute sollen es mehr als 1.300 Immobilienmakler sein, die ihre Immobilien im Portal von Immobilienscout anbieten. Vor sechs Jahren habe die Zahl noch unter 750 Immobilienmaklern in Berlin gelegen.

1. Politischer Lösungsansatz

Für diesen Trend ursächlich sind die nicht vorhandenen Zulassungsbeschränkungen für den Maklerberuf, meinen zwei der Experten, die an dem Pressegespräch vergangene Woche teilgenommen haben.

„Wir fordern als Verband seit langem einen Fach- und Sachkundenachweis von der Politik“, sagt Dirk Wohltorf, Vorsitzender des Regionalverbandes Berlin-Brandenburg im Immobilienverband IVD.

„Die negativen Fälle, in denen Makler nur die Tür aufschließen und sonst keine Ahnung haben, schaffen es leider immer wieder in den Medien. Dadurch kommt aber eine gesamte Branche in Verruf“, ergänzt Björn Dahler, Inhaber des Maklerbüros Dahler & Company.

Nun sieht es nicht so aus, als würde die Politik helfen wollen. Was kommt dann in Betracht?

2. Service, Service, Service

„Das klassische Maklergeschäft muss sich verändern. Makler müssen viel mehr Informationen, viel mehr persönliche Kompetenz und viel mehr Beratung bieten.

Wer auf schnelles Geld aus ist, hat keine Zukunft“, sagt Nikolaus Ziegert, Geschäftsführer von Ziegert Bank- und Immobilienconsulting.

Makler müssen wieder beginnen zu makeln

„Gerade bei Angebotsengpässen sind Makler sehr leicht in der Lage, Immobilien ins Netz zu stellen und nur auf Anrufe zu warten. Doch dann haben wir das Image, das wir nicht wollen.

Makler müssen wieder beginnen zu Makeln, den Verbraucher zu beraten und Service zu bieten“, betont Dirk Wohltorf, Vorstandsvorsitzender des IVD Berlin-Brandenburg.

„Der klassische Nachweismakler, der sich darauf ausruht zwei Menschen zusammen gebracht zu haben und nichts weiter leistet, hat durch das Internet ausgedient.

Der Servicemakler setzt da an, wo das Internet aufhört “, erklärt Björn Dahler, Geschäftsführer von Dahler & Company.

3. Hilft das Internet?

Kann gerade das Internet den Immobilienmaklern helfen?

Dazu lesen Sie morgen mehr.

14. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sven Johns. Über den Autor

Sven R. Johns ist Rechtsanwalt und war 15 Jahre Bundesgeschäftsführer des Immobilienverband IVD (bis Mitte 2012). Seit fast 20 Jahren ist er zunächst als Rechtsanwalt und dann als Geschäftsführer im Immobiliengeschäft vertraut.