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Basics-Tutorial in Meta Trader 4

Standardmäßig fängt man bei Meta Trader 4 mit vier Chart-Fenstern an. Jeder Chart steht dabei für ein anderes Devisenpaar.

Die Symbolleisten mit allen Befehlen des Programms befinden sich wie gewöhnlich ganz oben im Hauptfenster.

Mehr zum Thema: Unterschiede zwischen Geld- und Briefkurs

Direkt unter den Symbolleisten sehen Sie auf der linken Seite das Fenster „Der Markt“, in dem eine Vielzahl von Devisenpaaren aufgelistet ist. Neben den Devisen stehen die jeweiligen Geld- und Briefkurse.

Der Markt und der Navigator

Im Marktfenster befinden sich unten zwei Kartenreiter. Mit dem Reiter „Symbole” wird die Liste der verfügbaren Devisenpaare angezeigt.

Daneben kann man den Reiter „Tick Charts“ anklicken, um die aktuelle Kursentwicklung für jedes der Devisenpaare zu sehen.

Mehr zum Thema: Forex – Die Welt der Devisen

Unter dem „Markt“-Fenster liegt das „Navigator“-Fenster.

Hier können Trader ihre Konten verwalten, Indikatoren sichten, sowie auf „Expert Advisors“ (bzw. Expertenrat) und „Scripte“ zurückgreifen.

Diese beiden Features werden in Teil 4 dieses Tutorials genauer erläutert.

Das Terminal

Das so genannte „Terminal” befindet sich ganz unten im Eingabefenster und verfügt über sechs verschiedene Kartenreiter: „Trading“, „Konto Historie“, „Alarme“, „Mailbox“, „Experten“ und „Journal“.

Sie können jeden dieser Reiter anklicken und sich nach und nach mit den verschiedenen Informationen vertraut machen.

Ein guter Überblick über alle Funktionen von MT4 ist der erste Schritt zum professionellen Trading mit diesem Programm, noch bevor es ernst wird.

Mit dem Reiter „Trading“ beispielsweise können Sie offene Orders und Trades einsehen – dazu gehören auch das Tickersymbol bzw. die Wertpapierkennnummer, der Einstiegs- und Schlusskurs, die Stop Loss- und Take Profit-Levels und der Gewinn bzw. der Verlust.

Mehr zum Thema: Vor- und Nachteile von Stopp-Loss-Limits bei Crash und Krise

Der Reiter „Konto Historie” hingegen listet alle Ihre mit diesem Konto verbundenen Aktivitäten auf. Dazu gehören auch geschlossene Orders.

In Abbildung 5 sehen Sie die verschiedenen Bereiche des Meta Trader 4 Bildschirms.

Die 4 Programm-Fenster in MT4

Abbildung 5: Die verschiedenen Bereiche des Programms

Tutorial: Anpassung der Charts

Die Kurstabellen bzw. Charts können individuell nach Ihren Design- und Farbwünschen gestaltet werden.

Gehen Sie mit Rechtsklick auf eine Kurstabelle und wählen Sie „Eigenschaften“, um die Farben und die Anzeige der Tabellen zu ändern.

Der Reiter „Farben“ öffnet sich als erstes. Drei vorgegebene Farbschemata stehen bereits im Drop-Down-Menü „Farbschema“ zur Auswahl.

Sie können allerdings auch die Farben für jeden einzelnen Bestandteil der Chart festlegen, darunter auch für den Hinter- und Vordergrund, das Gitternetz und die Linien.


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Mit dem Reiter „Allgemeines” kann man auswählen, ob bestimmte Features (wie z.B. das Volumen) angezeigt werden sollen.

In Abbildung 6 sehen Sie ein Beispiel für das Eigenschaftsfenster.

Das Eigenschafts-Fenster in MT4

Abbildung 6: Das Eigenschaften-Fenster öffnen Sie mit Rechtsklick auf ein beliebiges Chartfenster und der Auswahl „Eigenschaften“.

Templates / Schablonen

Wenn Sie ein Farbschema ausgewählt, können Sie es auch als Templates speichern. Klicken Sie dazu auf das Symbol „Schablonen“ in der oberen Symbolleiste.

und wählen Sie „Template speichern“.

Sobald Ihr Template einen Namen hat, erscheint es unter „Schablonen“ im Drop-Down-Menü auf der Liste der auswählbaren Templates.

Jetzt können Sie es auf jeden Chart anwenden.

Diagrammformen

In Meta Trader 4 kann man auch einstellen, wie die Kurse graphisch dargestellt werden.

Wählen Sie dazu einen Chart aus und klicken Sie auf Ihre bevorzugte Diagrammform: In der oberen Symbolleiste stehen drei Formen zur Auswahl: „Balken Chart“, „Candlesticks“ oder „Linienchart“.

Mehr zum Thema: Wie viel Kenntnis über Charttechnik ist als Anleger nötig?

Wenn Sie mit dem Mauszeiger über die Symbole fahren, erscheint der Name der Diagrammformen. Das ist anfangs sehr hilfreich.

Mit der Zeit werden Sie sich jedoch merken, welche Form zu welchem Symbol gehört.

Alternativ können Sie auch oben das Menü „Diagramme“ anklicken und Ihre bevorzugte Diagrammform im Drop-Down-Menü auswählen.

Indikatoren

Für eine umfassende technische Analyse können Sie jedem Chart eine Reihe von Indikatoren hinzufügen.

Klicken Sie dazu auf das Symbol „Indikatoren“ , um die Liste der verfügbaren Indikatoren einzusehen und Ihre Wahl zu treffen.

Abbildung 7 zeigt das Indikatoren-Menü. Auf dieses Menü können Sie auch unter “Einfügen” > „Indikatoren” zurückgreifen.

Die Indikatoren sind der Übersichtlichkeit halber in Unterkategorien aufgeteilt (wie z.B. Trend, Oszilliatoren und Volumen).

Jede dieser Kategorien hat ihr eigenes Drop-Down-Menü, in dem man den gewünschten Indikator auswählt.

Mehr zum Thema: Das Wichtigste zu technischen Indikatoren bei Devisen

Sie können nach der Auswahl noch Parameter, Ebene und Visualisierung individuell anpassen oder aber die Standardeinstellungen übernehmen.

Klicken Sie auf „Ok“ und der Indikator wird angezeigt.

Abbildung 7: Klicken Sie in der oberen Symbolleiste auf das Symbol „Indikatoren”, um die Liste der technischen Indikatoren anzuzeigen, die jedem Chart hinzugefügt werden können.

Chartgröße

Mit Rechtsklick auf den entsprechenden Kartenreiter unter den Chartfenstern kann jeder Chart  geschlossen, maximiert, minimiert oder wiederhergestellt werden.

In Abbildung 8 sehen Sie, welche Auswahlmöglichkeiten Sie z.B. nach Rechtsklick auf das EURUSD-Devisenpaar haben.

Abbildung 8: Mit Rechtsklick auf die Kartenreiter unter den Chartfenstern können Sie die Größe der Charts anpassen.

Zoomfunktion

Manchmal kann es hilfreich sein, einen Chart mal richtig unter die Lupe zu nehmen: Mit der Zoomfunktion in der oberen Symbolleiste können Sie die Ansicht vergrößern und verkleinern.

Wie gewöhnlich  wird mit Klick auf das Plus die Chart-Ansicht vergrößert. So können Sie kleinere, etwas unübersichtlich Datensätze besser ins Auge nehmen.

Umgekehrt wird mit dem Minus herausgezoomt und Sie haben wieder den Gesamtüberblick.

Zeitrahmen

Man kann für denselben Chart verschiedene Zeitrahmen einstellen, indem man entweder auf das “Periode”-Symbol klickt oder den gewünschten Zeitrahmen in der unteren Toolbar/Symbolleiste anklickt (siehe Abbildung 9).

M1 steht für einen Zeitrahmen von einer Minute, M5 für 5 Minuten, H1 für eine Stunde und so weiter.

Viele Trader bevorzugen es, dasselbe Devisenpaar in mehreren verschiedenen Zeitrahmen zu beobachten.

Falls Sie jedoch einen kleineren Monitor haben und mehrere Charts für dasselbe Devisenpaar nicht besonders praktisch sein sollten, können Sie auch in einem Fenster zwischen mehreren Zeitrahmen hin- und herschalten.

Dazu kann man die Symbole auf der unteren Leiste (siehe Abbildung 9) verwenden.

Abbildung 9: Verschiedene Zeitrahmen bzw. Intervalle können einem Chart zugeordnet werden, entweder mit Klick auf das „Periode”-Symbol und einer Auswahl im Dropdown-Menü oder mit Klick auf den passenden Button in der Symbolleiste.

Zeichentools

Dem User von Meta Trader 4 steht eine Vielzahl von Zeichentools zu Verfügung, mit denen sich die Marktanalyse einfacher gestalten lässt.

Sie können sowohl vertikale und horizontale Linien als auch Trendlinien und Fibonacci-Retracements zeichnen. Jedes Zeichentool hat sein eigenes Symbol

in der unteren Symbolleiste.

Weitere zusätzliche Zeichentools wie z.B. Gann-Linien und Gann-Gitter können Sie im Menü „Einfügen” in der oberen Symbolleiste auswählen.

Verbindungs-Status

Unten rechts in der Ecke des Bildschirms sehen Sie ein Status-Icon, das anzeigt, ob das Programm mit dem Internet verbunden ist und somit die neuesten Markt-Updates abrufen kann.

Rote Säulen zeigen an, dass es gerade keine Verbindung zum Netzwerk gibt.

Umgekehrt zeigen grüne Säulen dass die Internetverbindung steht. Neben den Säulen wird jeweils die Schnelligkeit Ihrer Verbindung angezeigt.

21. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.