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Leitfaden: Tipps und Tricks in Meta Trader 4

Wenn Sie sich mit der Bedienung von MT4 erst einmal richtig vertraut gemacht haben, stellt sich früher oder später die Frage nach bestimmten Tipps und Tricks, mit denen man Zeit sparen und das Trading vereinfachen kann.

Die simpelsten und wichtigsten Tipps, die man unter Umständen sehr leicht übersieht, können wir Ihnen in diesem Tutorial verraten.

Sollte der gesuchte Kniff hier nicht dabei sein, ist das Expertenforum von MLQ4 (auf das Sie im MetaEditor unter dem Menü „MQL4 Community“ zugreifen können) sehr zu empfehlen.

Chartgruppen in Profilen speichern

Trader haben mit MT4 die Möglichkeit, so genannte Chartgruppen zu speichern.

Mit Chartgruppen definieren Sie in einem individuellen Profil, wie genau die verschiedenen Diagramme und Chartfenster auf dem Bildschirm angeordnet sind, und verschaffen sich so einen besseren Überblick.

Das gewünschte Layout legen Sie sich selbst zurecht und speichern es dann mit Klick auf das Symbol “Profile”  und der Auswahl: „Speichern als…“.

Mehrere unterschiedliche Profile können gespeichert warden, sodass der User eine große Auswahl an Anzeigemöglichkeiten für seine Charts hat.

Um ein Profil auszuwählen, klicken Sie auf “Profile” und suchen Sie sich im Drop-Down-Menü Ihren Favoriten aus. Es stehen bereits nach der Erst-Installation von Meta Trader 4 einige Beispiele zur Auswahl.

Trendlinien als Maß für Widerstand und Unterstützung

Trendlinien machen es leichter, auf einem Chart die Unterstützungs- und Widerstandspunkte zu erkennen.

Mit anderen Worten: Trendlinien kennzeichnen, ab welchem Stand der Kurs ansteigt oder abfällt.

Denn: An einem Unterstützungspunkt beginnt der Kurs zu steigen. Ist ein Widerstandspunkt erreicht, wird der Kurs fallen, bis er erneut an einem Unterstützungspunkt ankommt.

Leitfaden: Wie man in MT4 Trendlinien zeichnet

Klicken Sie auf den “Trendlinien”-Button um eine Trendlinie auf dem aktiven Chart zu zeichnen.  Durch Klicken und Ziehen (Drop-and-Drag-Technik) wird die Trendlinie genauer definiert.

Mit Doppelklick auf die Trendlinie können Sie bei Bedarf Änderungen vornehmen.

  • Drehen Sie die Trendlinie durch Klicken und Ziehen an einem der Enden.
  • Klicken Sie auf die Mitte der Trendlinie, um sie mit der Maus auf ein anderes Kursniveau zu ziehen.

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  • Halten Sie die Steuerungs-Taste gedrückt und klicken Sie auf eine Trendlinie, um eine parallele Trendlinie zu zeichnen.
  • Mit Rechtsklick auf die Trendlinie öffnen Sie das Eigenschaften-Fenster, in dem man neben Farbe und Design der Linie noch weitere Parameter einstellen kann.
  • Mit Rechtsklick kann eine Trendlinie auch gelöscht werden. Allerdings nicht, ohne dass man die Option „Löschen“ selbst auswählt.

Kurse präzise ablesen mit dem Fadenkreuz-Modus

Mit Klick auf die mittlere Maustaste oder Druck auf das Mausrad gelangen Sie in den Fadenkreuz-Modus.

Wenn der Fadenkreuz-Modus aktiviert ist, können Sie mit der Maus über jeden beliebigen Punkt in einem Kursdiagramm fahren und  entsprechend werden die Zeit und der Kursstand für diesen Punkt angezeigt.

Ein Beispiel dafür sehen Sie in Abbildung 20.

Der Fadenkreuz-Modus erweist sich als besonders hilfreich, wenn man einen besonderen Zeitpunkt und Kursstand sucht, beispielsweise auf der Suche nach einem ganz bestimmten Hoch- oder Tiefstand.

Sie können den Fadenkreuz-Modus auch mit einem Klick auf den Fadenkreuz-Button in der Symbolleiste aktivieren.

Abbildung 20: Der Fadenkreuz-Modus macht es einfacher, einen Hoch- oder Tiefstand im Kursdiagramm zu finden.

Gezeichnete Objekte löschen

Falls Sie etwas mehr Überblick in einem Chart brauchen: Das letzte Objekt, das sie mit Hilfe der Zeichentools in einen Chart eingefügt haben, kann immer mit der Backspace-Taste gelöscht werden.

Das ist unabhängig davon, um  welches Objekt es sich handelt, d.h. es ist ganz gleich, ob Sie zuletzt eine Trendlinie oder ein Fibonacci Retracement gezeichnet haben.

Drücken Sie mehrmals auf die Backspace-Taste, um weitere Grafiken zu löschen.

Tutorial: Weitere Infos zu den Charts

Wenn Sie mehr als einen Chart geöffnet haben, erscheinen Kartenreiter unter den Chartfenstern, um die Übersichtlichkeit zu verbessern.

Jeder Kartenreiter ist einem Symbol und einem Zeitrahmen zugeordnet.

Mit Doppelklick auf einen der Reiter sehen Sie nur das entsprechende Chartfenster.

Nach einem weiteren Doppelklick wechselt das Programm wieder zur normalen Ansicht mit allen Chartfenstern.

Die Anzeige können Sie im Dropdown-Menü “Fenster” mit den gewünschten Optionen aus der Liste anpassen.

Da wäre zum Beispiel die Option „Anordnen“ mit der die Charts kaskadenförmig  aufeinander gestapelt werden.

Falls diese Ansicht sich als nicht besonders praktisch erweisen sollte, gelangen Sie mit der Option “Horizontal Teilen” wieder in die Original-Ansicht.

Meta Trader 5: Der Nachfolger

MetaQuotes hat sich seit dem Release von Meta Trader 4 an die Nachfragesituation auf dem Markt für Trading-Software angepasst und bereits in 2010 die Beta-Version von Meta Trader 5 herausgebracht.

Meta Trader 5 ist ebenfalls eine Forex-Trading-Software, die sich im Gegensatz zu ihrem Vorgänger nicht nur auf den Devisenhandel konzentriert, sondern  auch den Handel mit CFDs, Futures und Optionen bietet.

Zudem arbeitet Meta Trader 5 etwas schneller, was die Aktualisierung der Kurse angeht. In der Bedienung und der Funktionsweise der Software besteht jedoch kein dramatischer Unterschied zu Meta Trader 4.

Deshalb wird Meta Trader 5 hier lediglich erwähnt, da es im Grunde genommen nur ein umfangreiches Update und eine schnellere Version von Meta Trader 4 ist.

Auch die Communities bzw. Support-Foren, sind für die neue Version ganz ähnlich eingerichtet und über die gleichen Wege erreichbar.

Bei der Entscheidung für die richtige Trading-Software steht also insbesondere die Frage, mit welchem Produkt bzw. auf welchem Mark Sie handeln möchten, im Vordergrund.

Ein Tipp zu fast jeder Trading-Software

Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass es wirklich Zeit braucht, bis man gut und sicher mit einer Trading-Software wie Meta Trader 4 umgehen kann.

Auch wenn es noch relativ leicht erscheinen mag, MT4 zu installieren, sich im Programm zurecht zu finden und die ersten Orders zu platzieren, wird es ein wenig dauern und etwas Mühe kosten, bis man von allen Features richtig profitieren kann.

Dieses Tutorial ist dabei lediglich als Einführung gedacht, und es wird Ihnen in der ersten Zeit enorm weiterhelfen, sich in Finanzforen und Communities mit anderen Tradern über das Programm auszutauschen.

21. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.