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Metallrente als Altersvorsorge

Im Bereich der betrieblichen Altersvorsorge gibt es zahlreiche Modelle, die hinlänglich bekannt sind. Eine dieser Varianten stellt die so genannte Metallrente dar.

Metallrente als Altersvorsorge

Bei der Metallrente handelt es sich um eine Form der betrieblichen Altersvorsoge, also ein Rentenkonzept, das vom Arbeitgeber getragen wird. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist diese Art der Altersvorsorge stark an die metallverarbeitenden Branchen geknüpft.

Zu den Initiatoren der Metallrente gehören der Arbeitgeberverband Gesamtmetall und die Industriegewerkschaft Metall. Außerdem sind noch Partner wie die Allianz, die PB-Versicherungen, Swiss Life und etliche andere mit an Bord.

Geschichte der „Metallrente“

Bereits im Jahre 2001 gründeten die genannten Organe ein speziell für diese Vorsorgeform geplantes Versorgungswerk in Form einer GbR.

Bereits im April 2002 begannen die Vertriebsaktivitäten, nachdem kurz zuvor die Unterzeichnung des Rahmenvertrags über die Zusammenarbeit mit den beteiligten Konsorten unter Dach und Fach gebracht worden waren.

Ein weiterer wichtiger Schritt in der Entwicklung und Ausarbeitung dieser betrieblichen Altersvorsorge geschah im Jahre 2006. Dann kam es nämlich zur Einigung im Bezug auf eine zusätzliche private Berufsunfähigkeitsversicherung.

Im selben Jahr konnte das Spektrum der angebotenen Leistungen der Metallrente nochmals erweitert werden, indem im Oktober des Jahres 2006 die private Riester-Rente als klassische und als als fondsgebundene Rentenversicherung ins Angebot mit aufgenommen wurde. Im Jahr 2007 wurde das Versorgungswerk dann in eine GmbH umgewandelt.

Was bietet die Metallrente?

Die Metallrente bietet Unternehmen und somit auch deren Angestellten kapitalgedeckte Vorsorgelösungen für den Altersruhestand an. Die angebotenen Leistungen reichen dabei wie bereits erwähnt von der arbeitgeberfinanzierten Altersvorsorge über Möglichkeiten zur Absicherungen von Berufs- und Erwerbsunfähigkeit bis hin zum Hinterbliebenenschutz.

Als Institution der Tarifvertragsparteien der Metall- und Elektroindustrie erfüllt die Metallrente die Anforderungen der Tarifverträge zur Entgeltumwandlung und über altersvorsorgewirksame Leistungen für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie sowie angeschlossener Branchen durch die Bereitstellung tarifvertragskonformer Vorsorgeprodukte.

Ein Arbeitnehmer, dessen Unternehmen diese Form der Altersvorsorge anbietet, kann sich also dafür entscheiden, einen Teil seines Lohnes direkt dafür aufzuwenden. Je nach Art der Leistungszusage stehen ihm dann im Rentenalter (oder beim früheren Ausscheiden aus dem Betrieb) die Rücklagen inklusive der Zinsen zu.

Interessanterweise steht die Metallrente aber nicht nur denjenigen offen, die Mitglied der Metall- und Elektroindustrie sind. Auch andere Branchen haben sich dem Metallrente-Versorgungswerk angeschlossen, darunter sind zum Beispiel die Holz- und Kunststoffverarbeitung sowie die Bekleidungs- und Stahlindustrie zu zählen.

Im Laufe der Zeit haben sich auch noch weitere Branchen am Vorsorgewerk beteiligt; dies führte zum schnellen Wachstum und der konstanten Beliebtheit dieser Art der Altersvorsorge.

14. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.