MenüMenü

Checkliste Betriebskosten zum kostenlosen Download:
Hilfreiche Checkliste zum Ausdrucken & zum täglichen Gebrauch als PDF . . . . . .
Hier Klicken und Checkliste erhalten ➜

Mieteinnahmen: So wirkt sich die Ausstattung der Wohnung aus

Maßgeblich ist die Ausstattung der Wohnung, wie sie von Ihnen als Vermieter gestellt wird. Mietereinbauten bleiben unberücksichtigt. Die Mietspiegel gehen meist von drei Ausstattungsklassen aus:

Unter einem Bad ist ein Wannen- oder Duschbad in einem besonderen Raum (mit oder ohne WC) in der Wohnung zu verstehen. Ein Bad wird in der Regel dann einen geringeren Mietwert haben, wenn genügender Raum zum An- und Auskleiden sowie ein Waschbecken fehlen.

Sammelheizungen sind alle Heizungsarten, bei denen die Wärme- und Energieversorgung von einer zentralen Stelle aus erfolgt und die sämtliche Wohnräume sowie Küche und Bad angemessen erwärmen.

Gleichzusetzen sind alle Etagen- und Wohnungsheizungen, die automatisch, also ohne Brennstoffnachfüllung von Hand, arbeiten. Dabei können Nachtspeicherheizungen niedriger bewertet werden als andere Zentralheizungsarten.

Die Mehrzahl der Ausstattungsmerkmale lässt sich innerhalb der Spanne berücksichtigen. Dabei geht der Mietenspiegel von dem heutigen durchschnittlichen Ausstattungsstandard einer abgeschlossenen Wohnung aus.

Der Mietpreis einer normalen Wohnung mit Standardausstattung entsprechend ihrem Baualter liegt vorwiegend im mittleren Bereich der Spanne. Eine schlechter ausgestattete Wohnung ist im unteren, eine besser ausgestattete wie auch eine modernisierte Wohnung im oberen Bereich der Spanne einzuordnen.

Liegen die wesentlichen Ausstattungsmerkmale in einer Wohnung nicht vor, handelt es sich um eine unterdurchschnittlich ausgestattete Wohnung.

  • Wohnungen ohne Bad und Sammelheizung,
  • Wohnungen mit Bad oder mit Sammelheizung,
  • Wohnungen mit Bad und mit Sammelheizung.

Wesentliche Merkmale einer normalen Wohnung sind außer den in der Mietspiegeltabelle genannten Ausstattungen


Betriebskostenabrechnung 2016:
Alles, was Ihr Mieter zahlen muss – kompakt im Überblick

Vermeiden Sie unnötige Streitereien mit Ihren Mietern. Erstellen Sie von vornherein eine unangreifbare Betriebskostenabrechnung.

Alle Positionen, die Sie für das letzte Jahr abrechnen dürfen – kompakt zusammengefasst in einer praktischen Übersicht –, finden Sie in der top-aktuellen Sonderveröffentlichung „Betriebskostenabrechnung 2016“.

Klicken Sie jetzt hier, um sich "Betriebskostenabrechnung 2016" GRATIS zu sichern! ➜


  • funktionsfähige Küche mit einer Mindestausstattung (Spüle, Herd) und zusätzlichen Stellflächen; bei Woh2 nungen unter ca. 50 m reichen auch Kochnischen;
  • Warmwasserversorgung in Bad und Küche;
  • WC in der Wohnung;
  • Fußboden aus Dielen oder mit Linoleum, Kunststoff oder gleichwertigem Belag, in Küche, Bad und WC auch aus keramischen Platten oder Steinzeug;
  • normale
  • Abstellflächen innerhalb und/oder außerhalb der Wohnung;
  • Fahrstuhl in Gebäuden ab 6. Vollgeschoss;
  • überwiegend Isolierverglasung oder Doppelfenster;

Je nach Baualtersklasse sind insbesondere die Belüftung und der Schall- und Wärmeschutz zu berücksichtigen. Je nach Baualtersklasse können auch Arbeitsfläche und Schrankraum in der Küche sowie Wandfliesen in Küche, Bad und WC zur Normalausstattung gehören.

Beispiele aus dem „Hamburger Mietenspiegel“ für eine Wohnung, die bei der Ausstattung mehr als Standard bietet:

  • Trennung von Bad und WC, außer in Wohnungen ab 2 130 m ;
  • großzügige Badausstattung, zum Beispiel zusätzliches Duschbad, zweiter Waschplatz, zweites WC, Bidet, aufwändige Fliesen;
  • Einbauküchen außer in Wohnungen der Baujahre 1968 und jünger (Spalten K, L und M) und/oder zusätzliche Ausstattung, zum Beispiel Geschirrspüler, Kühlschrank, Tiefkühlschrank außer in Wohnungen der baujahre 1978 und jünger (Spalten L und M) in guter Wohnlage;
  • hochwertige Fußböden oder Bodenbeläge (zum Beispiel Parkett) außer in Wohnungen der Spalte L in guter Wohnlage und der Baujahre 1998 und jünger (Spalte M) und in 2 ; Wohnungen ab 130 m
  • Einbauschränke (sofern sie nicht Abstellräume ersetzen);
  • Rollläden;
  • Fahrstuhl bei Wohnungen in bis zu fünfgeschossigen Häusern;
  • Balkon, Loggia oder Terrasse mit einer Nutzfläche größer als ca. 7 m2 und einer Mindesttiefe von 1,50 m;
  • Fahrradkeller/überdachter Fahrradstellplatz außer in Neubauwohnungen;
  • Kaltwasserzähler außer in Neubauwohnungen.

20. Mai 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.