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Mieter muss Einwendungen rechtzeitig erheben

Sie haben die Betriebskostenabrechnung erstellt und Ihrem Mieter zugesandt.

Welche Gelegenheiten zur Prüfung er hat und wie er einzelne Belege einsehen kann, lesen Sie im 1. Teil „Die Betriebskostenabrechnung 2010 ist fertig: Das sind jetzt Ihre Rechte und Pflichten“.

Nun erhebt Ihr Mieter Einwendungen gegen die Abrechnung. Lassen Sie sich nicht verunsichern: Viele Einwendungen sind unerheblich.

Prüfen Sie zuerst, ob der Mieter seine Einwendungen überhaupt rechtzeitig erhoben hat. Ab dem Zeitpunkt, an dem Ihr Mieter die Abrechnung erhalten hat, bleiben ihm 12 Monate, um seine Vorbehalte vorzutragen.


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Ist diese Einwendungsfrist vorbei, sind seine Vorbehalte unbeachtlich. Auch eine fehlerhafte Abrechnung ist ab diesem Zeitpunkt verbindlich. Ihr Mieter hat keinen Korrekturanspruch mehr, sondern er muss zahlen

Pauschale Einwendungen brauchen Sie nicht zu beachten

Auch bei rechtzeitig erhobenen Einwendungen können Sie oft gelassen bleiben. Erhebt Ihr Mieter nur ganz allgemeine Bedenken, nach dem Motto „Da ist bestimmt etwas falsch, so hoch kann meine Nachzahlung doch gar nicht sein“, brauchen Sie darauf nicht einzugehen.

Nur wenn Ihr Mieter seine Beanstandungen konkret darlegt und begründet hat, haben Sie die Möglichkeit und Veranlassung, auf seine Vorbehalte einzugehen.

Klären Sie Missverständnisse auf

Oft liegen einem Einwand auch nur Missverständnisse zugrunde. Oder dem Mieter ist nicht klar, wie die eine oder andere Zahl in der Abrechnung zustande kommt. Hier können Sie durch einen kurzen Hinweis schnell Unklarheiten beseitigen.

Allerdings: „Nachhilfe“ in Sachen Betriebskostenabrechnung müssen Sie nicht erteilen. Wägen Sie im Einzelfall ab, ob Ihre Erläuterungen – möglicherweise in einer Mietersprechstunde – den Mieter überzeugen und zur Zahlung der Kosten bewegen können. Verweisen Sie ansonsten auf das Recht des Mieters, die Belege einzusehen.

Tipp: Prüfen Sie Ihre Abrechnung auf Klarheit

Nehmen Sie Fragen Ihrer Mieter zur Betriebskostenabrechnung zum Anlass, die Klarheit Ihrer Abrechnung zu überprüfen. Solche Fragen bieten mitunter gute Möglichkeiten, das eigene Abrechnungsformular noch zu verbessern.

Schließlich ist die Klarheit der Abrechnung nach der Rechtsprechung das oberste Gebot.

13. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.