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Mieterhöhung vereinfacht: BGB gibt Möglichkeiten vor

Ortsübliche Vergleichsmiete, Modernisierungszuschlag, Staffel- und Indexmiete sowie einvernehmliche Mieterhöhung – diese 5 Möglichkeiten der Mieterhöhung lässt das Bürgerliche Gesetzbuch in § 557 BGB zu.

Allen Mieterhöhungen liegen unterschiedliche und teils recht knifflige rechtliche Voraussetzungen zugrunde.

Nur wenn Sie diese beachten, können Sie mit einer Mieterhöhung die Rendite Ihrer Immobilie optimieren.

BGH vereinfacht Mieterhöhungen

Ihr Vorteil: In der letzten Zeit hat der Bundesgerichtshof (BGH) Mieterhöhungen deutlich vereinfacht.


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Am leichtesten durchzuführen ist die einvernehmliche Mieterhöhung, denn hier müssen sich Mieter und Vermieter nur über die Mieterhöhung einig sein; Formalien und Fristen gibt es dabei nicht.

Da aber nur die wenigsten Mieter mit einer Mieterhöhung einverstanden sind, haben die weiteren 4 Formen der Mieterhöhung in der Praxis weitaus größere Bedeutung für Sie. Denn hier können Sie die Miete einseitig, gegen den Willen Ihres Mieters, erhöhen.

Mieterhöhung muss rechtssicher sein

Dafür muss Ihre Mieterhöhung aber absolut rechtssicher sein. Denn die Mieter prüfen ganz genau, ob Sie alle Fristen und sonstigen Formalien eingehalten haben. Oft wird – mit Hilfe der Mietervereine – nach dem sprichwörtlichen „Haar in der Suppe“ gesucht, um die Mieterhöhung abzuwenden oder wenigstens hinauszuzögern.

Als weitere Reaktion auf eine Mieterhöhung erleben viele Vermieter Mängelbeschwerden. Urplötzlich ist dann alles an der Wohnung schadhaft und schon die bisherige Miete zu hoch. Jedoch auf Ihre Mieterhöhung hat dies keinen Einfluss.

Sind tatsächlich erhebliche Mängel vorhanden und hat Ihr Mieter diese umgehend angezeigt, darf er zwar die Miete mindern. Ihre Mieterhöhung aber muss er trotzdem akzeptieren.

Fallbeispiel

Die bisherige Miete betrug 400 €. Der Mieter hat wegen undichter Fenster berechtigt die Miete um 10% gemindert, also nur 360 € bezahlt. Die neue, vom Mieter zu akzeptierende Miete beträgt 420 €. Bleiben die Fenster weiterhin mangelhaft, kann er nun ausgehend von der neuen Miete 10% mindern, also 42 € einbehalten.

Wie gesagt: Die letzten Urteile des BGH haben eine positive Entwicklung für Vermieter gebracht. Beispielsweise dürfen Sie nun die Miete heraufsetzen, wenn die ortsübliche Vergleichsmiete bereits bei Mietbeginn höher war als die vereinbarte Miete. Außerdem ist es jetzt zulässig, dass Sie Ihre Miete erhöhen, obwohl die bisherige Miete schon innerhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt.

Tipp: Prüfen Sie jetzt Ihre Rechte

Erhöhen Sie Ihre Miete möglichst regelmäßig. Denn: Die Miete ist die Rendite Ihrer Immobilie.

13. Dezember 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.