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Mieterhöhung: Vorlagen für das Anschreiben gibt es online

Für Mieterhöhungen macht das Gesetz eine Reihe von Vorgaben.

So sind Inhalt und Form enge Grenzen gesetzt, die eingehalten werden müssen, damit die Mieterhöhung rechtskräftig ist.

Hat das Anschreiben auch nur einen inhaltlichen oder formalen Fehler, wird das Mieterhöhungsverlangen ungültig.

Das kostet den Vermieter bares Geld. Um das zu vermeiden, empfiehlt sich die Nutzung einer Vorlage zur Mieterhöhung.

Mieterhöhung: Vorlagen sind online verfügbar

Online findet sich eine Vielzahl von Websites, auf denen Vorlagen für das Mieterhöhungsschreiben zur Verfügung gestellt werden.

Oftmals stehen diese Formulare kostenfrei zur Verfügung und können als Formulierungshilfe genutzt werden. Es gibt auch Anschreiben, die online ausgefüllt und dann direkt ausgedruckt werden können.


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Wichtig ist hierbei, auf seriöse Quellen zu achten. Verschiedene Mietrechtsspezialisten, wie zum Beispiel Anwälte, die sich mit der Thematik beschäftigen, bieten Vorlagen an, die aber meist kostenpflichtig sind.

Mieterhöhung: Vorlagen sind für alle Arten verfügbar

Für die verschiedenen Gründe und Arten, die zu der Mieterhöhung führen, stehen entsprechend speziell formulierte Musterschreiben zur Verfügung.

Gründe für eine Mieterhöhung können zum Beispiel gestiegene Betriebskosten, durchgeführte Modernisierungsmaßnahmen oder ein Anstieg der ortsüblichen Vergleichsmiete sein.

In diesen Fällen muss ein Mieterhöhungsverlangen an den Mieter gerichtet werden.

Die Mieterhöhung wird erst dann wirksam, wenn der Mieter der Mieterhöhung zustimmt.

Für die Zustimmung wird ihm eine Überlegungsfrist eingeräumt. Diese beträgt die restlichen Tage des Monats der Zustellung und die darauf folgenden beiden Monate.

Ist das Mieterhöhungsverlangen gerechtfertigt, und der Mieter verweigert dennoch seine Zustimmung, kann ein richterlicher Beschluss die Zustimmung ersetzen.

Mieterhöhung: Zugang des Anschreibens muss nachweisbar sein

Nicht nur auf die inhaltliche und formale Richtigkeit des Anschreibens kommt es an: Im Zweifelsfall muss der Vermieter auch nachweisen können, dass der Mieter das Anschreiben überhaupt erhalten hat.

So wird diesem die Möglichkeit genommen, den Erhalt des Mieterhöhungsverlangens zu leugnen.

Eine der Lösungen ist, das Mieterhöhungschreiben zusammen mit einem Zeugen persönlich in den Briefkasten des Mieters einzuwerfen. Dieser kann dann bei Bedarf vor Gericht die Zustellung bestätigen.

Es kann aber auch ein Bote mit der Zustellung beauftragt werden. Auch ein Gerichtsvollzieher kann das Schreiben rechtssicher zustellen; das ist allerdings die kostspieligste der genannten Möglichkeiten.

Bei einem Einschreiben mit Rückschein muss der Empfänger den Erhalt mit seiner Unterschrift bestätigen. Nach der Zustellung erhält der Vermieter den unterschriebenen Rückschein und hat damit ein belastbares Beweismittel in der Hand.

Mieterhöhung: Vorlagen helfen bei Unsicherheit

Da enge gesetzliche Vorgaben zur Mieterhöhung bestehen, ist es manchmal schwierig, den Überblick zu bewahren. Ist der Vermieter sich unsicher, ist er mit einem Musterschreiben auf der sicheren Seite.

So kann Streitigkeiten und Möglichkeiten zur Anfechtung durch den Mieter aus dem Weg gegangen werden. Das kann viel Zeit und Geld sparen.

16. September 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.