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Mieterrechte: Nebenkosten dürfen überprüft werden

Die Nebenkostenabrechnung muss einigen Anforderungen genügen.

Tut sie das nicht, hat der Mieter das Recht, ihr zu widersprechen.

Einer der wichtigsten Punkte ist dabei das Gebot der Wirtschaftlichkeit.

Die Nebenkostenabrechnung muss ihm unbedingt entsprechen.

Da es sich hierbei um einen häufigen Streitpunkt handelt, ist es die Pflicht des Vermieters, regelmäßig zu überprüfen, ob alle Kosten angemessen sind.

So sollte beispielsweise ein Dienstleister, der die Gartenpflege übernimmt, der günstigste Verfügbare sein. Auch darf die Reinigung oder Gartenpflege nicht häufiger als notwendig durchgeführt werden.

Außerdem ist die vom Mieter geleistete Vorauszahlung ist mit den tatsächlich anfallenden Kosten zu verrechnen.


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Für die Rechtskräftigkeit der Nebenkostenabrechnung muss desweiteren der Abrechnungszeitraum aufgeführt werden.

Auch die Gesamtkosten für das ganze Haus muss der Vermieter angeben, ebenso den verwendeten Verteilerschlüssel.

Der Mieter hat nämlich das Recht auf eine übersichtliche und vor allen Dingen nachvollziehbare Abrechnung.

Mieterrechte: Zahlung der Nebenkosten muss im Mietvertrag festgelegt werden

Betriebskosten sind eigentlich in der Miete enthalten. Anderes gilt nur, wenn dies im Mietvertrag ausdrücklich vereinbart wird.

So wird es in der Vermietungspraxis auch meistens gehandhabt.

Andernfalls würde der Vermieter auf steigenden Kosten, wie beispielsweise für Strom, sitzenbleiben.

Deshalb wird eigentlich immer eine Betriebskostenvorauszahlung oder eine Betriebskostenpauschale vereinbart.

Bei der Betriebkostenvorauszahlung handelt es sich um einen monatlich vom Mieter zu entrichtenden Betrag, der am Ende des Abrechnungszeitraums mit den tatsächlich angefallenen Kosten verrechnet wird.

Eine Betriebskostenpauschale ist auch möglich, aber eher unüblich. Für Mieter ist sie von Vorteil, weil sie so im Voraus genau wissen, welche Kosten auf sie zukommen, auch wenn beispielsweise die Stromkosten steigen.

Mieterrechte: Nebenkostenabrechnung darf überprüft werden

Hat der Mieter Zweifel an der Richtigkeit der Nebenkostenabrechnung, hat er das Recht, sie zu überprüfen.

Er darf Abrechnungen und Belege einsehen, um die Kosten nachvollziehen zu können. Dieses Einsichtsrecht beinhaltet aber nicht, dass der Vermieter ihm die Unterlagen kopieren und zusenden muss.

Das wäre nämlich mit Unkosten verbunden, zu denen der Vermieter nicht verpflichtet ist. Wohnt er aber in der Nähe seines Mieters, ist es üblich, einen Termin zu vereinbaren, bei dem sich der Mieter dann die Rechnungen und Belege im Original ansehen kann.

Mieter hat 12 Monate Zeit zu widersprechen

Findet der Mieter bei seiner Überprüfung der Nebenkostenabrechnung Gründe für eine Beanstandung, kann er ihr widersprechen.

Dies kann er innerhalb von 12 Monaten nach Erhalt der Abrechnung tun.

Dieser Zeitraum wird ihm in §556 Absatz 3 BGB zugesprochen. Das gibt ihm die Zeit, die entsprechenden Unterlagen sorgfältig zu prüfen.

Nach Ablauf dieser 12 Monate darf er keine Einwände mehr erheben.

27. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.