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Mieterrechte und Pflichten

Mit dem Beginn des Mietverhältnisses erhält der Mieter einige Rechte und Pflichten.

Auch für den Vermieter ist es wichtig, diese zu kennen.

Eines der wichtigsten Rechte des Mieters ist das Recht auf den vertragsgemäßen Zustand der Wohnung.

Der Vermieter ist also wiederum verpflichtet, die Wohnung instandzuhalten.

Mängel müssen vom Mieter gemeldet werden. Der Vermieter hat dann die Pflicht, diese zu beseitigen. Tut er das nicht, darf der Mieter die Miete mindern. Auf der anderen Seite ist es auch die Pflicht des Mieters, Mängel rechtzeitig anzuzeigen.


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Er hat nämlich mit dem Mietvertrag das Hausrecht über seine Wohnung erhalten, der Vermieter darf diese also nicht eigenmächtig betreten. Deshalb ist er drauf angewiesen, dass der Mieter ihn über eventuelle Mängel informiert.

Das kann zum Beispiel dringend notwendig sein, wenn ein Dachfenster undicht ist: Meldet der Mieter den Mangel nicht sofort, können Feuchtigkeitschäden in der Wohnung die Folge sein. Für solche Folgeschäden wäre dann der Mieter verantwortlich.

Mieterrechte und Pflichten: Das gilt bei Schönheitsreparaturen

An kleineren Reparaturen und Schönheitsreparaturen kann der Mieter vom Vermieter mit Sonderklauseln beteiligt werden.

Dafür gelten allerdings Einschränkungen: Nur für Dinge, die der Mieter während einer längeren Wohnzeit selbst abgenutzt hat, können Sonderklauseln gemacht werden.

Dazu gehören aber nur einfachere Arbeiten wie das Tapezieren oder Anstreichen von Wänden. Das Auswechseln des Teppichs beispielsweise kann nicht zu den Schönheitsreparaturen gezählt werden.

Allgemein gilt, dass der Mieter nur für die Dinge aufkommen muss, die er auch selbst abgenutzt hat. Darüber hinausgehende Klauseln sind meist unwirksam. Der Vermieter kann zum Beispiel nicht regelmäßig durchzuführende Renovierungsarbeiten vorschreiben.

Mieterrecht auf Mindesttemperatur

Der Mieter hat ein Recht auf eine angemessene Temperatur in seiner Wohnung. Ist es zu kalt, ist die Wohnung nicht mehr in einem vertragsgemäßen Zustand. Das kann den Mieter zur Mietminderung berechtigen.

Die Heizung darf der Vermieter im Sommer trotzdem abstellen, nur bei längeren Kälteeinbrüchen muss er sie wieder in Betrieb nehmen. Die Heizperiode geht üblicherweise vom 1. Oktober bis zum 30. April. In dieser Zeit muss eine Temperatur von 20-22°C in der Wohnung erreicht werden.

Nachts darf die Temperatur in den meisten Räumen auch nur 18°C betragen. In Nebenräumen darf die Temperatur durchaus auch tagsüber so niedrig liegen. Dazu zählt beispielsweise das Schlafzimmer.

Mieterpflicht: Heizen und Lüften

Der Mieter hat die Pflicht, seine Wohnung angemessen zu beheizen und zu Lüften. Nachlässigkeiten können hier nämlich leicht zu Schimmelbildung führen, besonders im Badezimmer.

Wenn so ein Schaden dann nachweislich vom Mieter zu verantworten ist, muss er auch für die Beseitigung zahlen. Der Vermieter kann den Mieter auch in der Hausordnung auf diese Pflichten hinweisen.

21. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.