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Mieterwechsel: Frühzeitig für Klarheit sorgen

Das zeigt die Praxis immer wieder: Mietverhältnisse, die jahrelang unproblematisch liefen, gestalten sich plötzlich schwierig, wenn sie „in die Endphase gehen“.

Oftmals sind es nur vergleichsweise nichtige Anlässe, die zu ausufernden Streitigkeiten führen.

Durch frühzeitiges Handeln vermeiden Sie Nachteile

Für Sie als Vermieter kommt es darauf an, dass ein Mieterwechsel reibungslos vonstatten geht. Eine lange Auseinandersetzung mit Ihrem Mieter bringt Ärger und kostet Zeit und Geld.

Es kommt in der Vermietungspraxis immer wieder vor, dass sich erst nach dem Auszug des Mieters herausstellt, in welch einem renovierungsbedürftigen Zustand sich die Wohnung befindet.

Vor allem dann, wenn sich das Mietobjekt nicht am Wohnort des Vermieters befindet, kann es leicht passieren, dass Ihnen als Vermieter der wahre Zustand der Wohnung zunächst verborgen bleibt.

  • eine Vereinbarung über die Laufzeit und über Art und Zeit der Rückzahlung des Darlehens treffen,
  • die Zinsen zu den vereinbarten Fälligkeitszeitpunkten tatsächlich entrichten, und

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  • der Rückzahlungsanspruch ausreichend gesichert ist.

Mieterwechsel: Darauf müssen Sie achten

Am besten vereinbaren Sie bereits einige Wochen vor Beendigung des Mietverhältnisses einen Besichtigungstermin mit Ihrem Mieter.

Für den Fall, dass Sie sich beispielsweise aus beruflichen Gründen nicht selbst darum kümmern können, empfiehlt es sich dringend, eine Person Ihres Vertrauens damit zu beauftragen. Das kann der Hausmeister sein, das kann aber auch ein befreundeter Fachmann sein.

Kommt Ihr Mieter seiner Renovierungspflicht beim Auszug nicht nach, macht er sich schadenersatzpflichtig. Wollen Sie Ihren Schadensersatzanspruch durchsetzen, beachten Sie folgendes:

Fast immer dient die Besichtigung dazu, die Schönheitsreparaturen zu ermitteln, die der Mieter bis zu seinem Auszug noch durchzuführen hat.

Aber auch in den Fällen, in denen der Nachmieter bereits feststeht und bereit ist, anstelle des Vormieters die Wohnung zu renovieren, erweist sich die Vorabnahme als außerordentlich zweckmäßig.

Der Grund: Die gemeinsam getroffenen Feststellungen verhindern, dass es später Auseinandersetzungen über Art und Umfang der erforderlichen Renovierungen gibt.

Das setzt allerdings voraus, dass die erforderlichen Arbeiten einwandfrei in einem Protokoll festgehalten werden.

Wichtig: Notieren Sie immer auch, wer die Kosten für die Durchführung der jeweiligen Arbeiten trägt. Lassen Sie sich nicht darauf ein, die Renovierungsarbeiten zwischen Vor- und Nachmieter aufzuteilen.

Nur eine klare Regelung schafft eindeutige Zuständigkeiten.

  • Die Leistungsaufforderung an den Mieter mit Fristsetzung und Ablehnungsandrohung muss zu einem Zeitpunkt erfolgen, zu dem er die Schönheitsreparaturen noch ausführen kann. Diese Voraussetzung liegt beispielsweise nicht (mehr) vor, wenn die Durchführung der Renovierungsarbeiten unmöglich geworden ist, weil bereits der Nachmieter eingezogen ist.
  • Sie müssen Ihren Mieter unter Fristsetzung auffordern, die Schönheitsreparaturen durchzuführen. Verbinden Sie mit dieser Aufforderung die Erklärung, dass Sie nach Ablauf der eingeräumten Frist die Durchführung der Schönheitsreparaturen durch ihn ablehnen.
  • Ihr Schreiben an den Mieter muss inhaltlich klar und deutlich sein. Teilen Sie ihm darin Ihre Beanstandungen und damit die erforderlichen Renovierungsarbeiten und Kosten stets konkret mit.

6. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.