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Mietpreisbremse kommt – die vielen Ausnahmen nutzen

Die Mietpreisbremse kommt. Das ist an sich noch keine Neuigkeit für immobilieninteressierte Anleger. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Die Mietpreisbremse kommt nicht überall.

Daher ist es jetzt ganz entscheidend, wo man mit den Objekten vertreten ist. Zunächst werden an dieser Stelle noch einmal kurz die aktuellen Änderungen im Mietrecht vorgestellt, die durch die Mietpreisbremse grundsätzlich auf Vermieter zukommen.

Hauptziel der Mietpreisbremse: Mietanstieg dämpfen

Das Hauptziel der Mietpreisbremse besteht ja darin, einen massiven Mietanstieg in den angespannten Wohnungsmärkten zu dämpfen. Daher ist es bald nicht mehr möglich, bei der Wiedervermietung von Bestandswohnungen die Miete höher als 10 % über die ortsübliche Vergleichsmiete anzuheben.

Von Seiten des Bundes werden die Landesregierungen nun ermächtigt, bestimmte Regionen auszuweisen, wo bis maximal 31. Dezember 2020 diese Mietpreisbremse dann auch wirkt.


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Ganz wichtig für Vermieter sind natürlich auch die Ausnahmen der neuen gesetzlichen Regelung: Neubau-Wohnungen mit einer Erstvermietung seit dem 1. Oktober 2014 fallen nicht unter die neue gesetzliche Regelung.

Das gleiche gilt für Bestandswohnungen, bei denen es zu einer Neuvermietung nach einer umfassenden Modernisierung kommt.

Nur zwei Bundesländern lehnen die Mietpreisbremse ab

Allein hieran erkennt man schon die vielen Ausnahmen bei der neuen Regelung. Und es geht noch weiter. Nun geht es schlicht und einfach darum in welchen Regionen Deutschlands Vermieter mit ihren Objekten aktiv sind. Keine Beschränkung durch die Mietpreisbremse zu fürchten haben Investoren im Saarland und in Sachsen Anhalt.

Diese Märkte gelten auch insgesamt als entspannt. Dort liegen aber auch die Vergleichsmieten deutlich unterhalb des Bundesdurchschnitts.

Mietpreisbremse: Einführung in einigen Teilen Deutschlands noch nicht sicher

In Thüringen, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen wird zudem erst einmal geprüft, ob die Mietpreisbremse in einigen Regionen eingeführt wird. Dazu wird zunächst einmal eine sogenannte Gebietskulisse aufgestellt. Dahinter verbirgt sich nichts anderes als die Prüfung bestimmter Städte.

In den restlichen Bundesländern wird die Mietpreisbremse kommen. Dabei halten sich viele Landesregierungen mit genauen Zeitangaben und Umfängen der Mietpreisbremse noch ganz klar zurück.

Berlin: Mietpreisbremse tritt schon bald in Kraft

Deutlich am weitesten prescht hier die Bundeshauptstadt Berlin vor. Wenn Investoren dort Objekte besitzen, wird das Thema Mietpreisbremse für solche schon in wenigen Wochen akut. Dort soll die neue Regelung ab 1. Juni 2015 im gesamten Stadtgebiet gelten.

An der Auflistung der verschiedenen Regelungen erkennt man aber schon, wie groß das Potenzial für Investoren bei den vielen Ausnahmen tatsächlich ist. Dabei können Sie sicher sein, dass dieses Thema auch in den nächsten Wochen intensiv verfolgt wird, denn das aktive Einschreiten in den Wohnungsmarkt von Seiten der Politik fordert auch von Investoren eine besondere Strategie.

29. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.