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Miet- durch Aufhebungsvertrag beenden: So Überraschungen vermeiden!

Beim Mietaufhebungsvertrag gibt es Einiges zu beachten.

Damit Sie keine bösen Überraschungen erleben, finden Sie im Folgenden Tipps und Musterformulierungen zu den entscheidenden Punkten.

Betrachten wir zunächst die Betriebskosten:

Auch bei Abschluss eines Mietaufhebungsvertrags bleiben Sie verpflichtet, über die vom Mieter geleisteten Vorauszahlungen auf kalte und warme Betriebskosten ordnungsgemäß abzurechnen.

Musterformulierung:

Die Abrechnung der kalten und warmen Betriebskosten erfolgt bis …

Tipp:

Wenn Sie dem Mieter die im Abrechnungszeitraum geleisteten Vorschüsse erstatten, entfällt Ihre Verpflichtung zur Abrechnung. Der damit ersparte Aufwand kann für Sie günstig sein, wenn der Abrechnungszeitraum gerade erst begonnen hat oder Sie den Mieter motivieren wollen, einer kurzfristigen Vertragsaufhebung zuzustimmen.

Musterformulierung:

Der Vermieter erstattet dem Mieter die im laufenden Abrechnungszeitraum geleisteten Vorauszahlungen auf kalte und warme Betriebskosten bis zum … Damit entfällt eine entsprechende Abrechnung für diesen Zeitraum.


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Natürlich können Sie die Rückzahlung auch mit einer Pauschale des Mieters verrechnen. Auf diese Weise ersparen Sie sich den Aufwand der Abrechnung und erhalten gleichwohl Ersatz der angefallenen Kosten.

Musterformulierung:

Der Vermieter erstattet dem Mieter die im laufenden Abrechnungszeitraum geleisteten Vorauszahlungen auf kalte und warme Betriebskosten bis zum … Damit entfällt eine entsprechende Abrechnung für diesen Zeitraum.

Zur pauschalen Abgeltung dieser Kosten zahlt der Mieter an den Vermieter einen Betrag in Höhe von … Euro. Die Vertragspartner erklären, mit einer gegenseitigen Anrechnung einverstanden zu sein.

Mietereinbauten: Mieter muss ursprünglichen Zustand wiederherstellen

Der Mieter ist grundsätzlich verpflichtet, sämtliche Einbauten aus der Wohnung zu entfernen und die Wohnung wieder in ihren Zustand bei Bezug zu versetzen.

Dabei müssen auch Folgeschäden vollständig beseitigt werden (etwa die Klebereste nach Entfernung mietereigener Auslegeware). Keine Verpflichtung zur Entfernung von Einbauten trifft den Mieter in 2 Fällen:

  1. Dem Mieter war nicht bekannt, dass es sich um Einbauten des Vormieters handelt; er ging also bei Bezug der Wohnung davon aus, dass dies ihr vertragsgemäßer Zustand ist.
  2. Während des Mietverhältnisses haben Sie zugestimmt, dass Ihr Mieter Einbauten vornimmt, ohne dass Sie sich den Rückbau bei Beendigung des Mietverhältnisses vorbehalten haben.

Tipp:

Mietereinbauten können den Gebrauchswert der Wohnung erhöhen; bei ihnen kann es sich um Wohnwertverbesserungen handeln, die eine Mieterhöhung rechtfertigen (z. B. Einbau von Badewanne und separater Dusche).

Hier kann es sich für Sie lohnen, Einrichtungen und Einbauten des Mieters zu übernehmen. Auch wird der Mieter hierzu oftmals gewillt sein – einerseits, um sich weitere Kosten zu ersparen, und andererseits, da die Einrichtungen durch ihre Entfernung oftmals Schaden nehmen und in der neuen Wohnung nicht so recht passen.

Entschädigung zum Zeitwert

Ist dies der Fall, sollte eine Entschädigung zum Zeitwert des Mietereigentums vereinbart werden. Diese kann – in der Praxis oftmals bewährt – darin bestehen, dass der Mieter im Gegenzug von seiner Renovierungsverpflichtung befreit wird.

Musterformulierung:

Der Mieter verpflichtet sich, die während der Mietzeit in die Mietwohnung eingebrachten Einrichtungen zu entfernen, den früheren Zustand wiederherzustellen sowie Folgeschäden fach- und sachgerecht zu beseitigen.

Die vom Mieter eingebrachte Küche nebst Einbaugeräten [Aufzählung] übernimmt der Vermieter käuflich zum Preis von … €.

7. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.