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Mietvertrag kündigen: Die Kündigung des Mietverhältnisses schriftlich erklären

Kein Mietvertrag währt ewig. Mietverhältnisse enden durch Zeitablauf, Kündigung oder durch einvernehmliche Vertragsaufhebung. Die meisten Mietverhältnisse werden durch Kündigung beendet. Sie als Vermieter können trotz der Stärkung der Mieterrechte durch die Reform des Mietrechts im Jahr 2001 dem Mieter kündigen, wenn Sie hierfür gewichtige Gründe haben.

Prinzipiell können Sie eine Kündigung aussprechen, wenn der Mieter sich nicht vertragsgerecht verhalten hat oder wenn ein vom Gesetz anerkanntes Bedürfnis des Vermieters besteht. Neben Inhalt und Begründung der Kündigung müssen auch die Formalien stimmen.

Wie Sie die Kündigung wirksam schriftlich erklären

Wohnraummietverhältnisse können nur schriftlich gekündigt werden (§ 568 BGB). Sie müssen unmissverständlich zum Ausdruck bringen, dass das Mietverhältnis beendet sein soll. Das Wort „Kündigung“ muss im Text nicht notwendig vorkommen, ist zum Ausschluss von Zweifeln jedoch unbedingt zu empfehlen.


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Keinesfalls dürfen Sie die Wirksamkeit der Kündigung von einer Bedingung abhängig machen, um den Mieter unter Druck zu setzen und zu einem von Ihnen gewünschten Verhalten zu bewegen.

Achtung: Falsch wäre es wenn Sie schreiben: „Hiermit kündige ich Ihr Mietverhältnis für den Fall, dass Sie nicht innerhalb von 14 Tagen die rückständige Miete bezahlen“.

Ihre Kündigung muss nicht nur schriftlich erfolgen, sondern Sie müssen sie auch handschriftlich unterzeichnen (Das Erfordernis der Schriftform gilt nicht für Mietverträge über Geschäftsräume.).

Setzen Sie Ihre Unterschrift sorgfältig. Die Unterschrift muss zwar nicht leserlich aber als solche erkennbar sein. Eine „wellenförmige Kugelschreiberlinie“ ist nach Ansicht der Rechtsprechung nicht ausreichend. Ein Telefax, eine E-Mail oder ein lediglich mit einem Stempel versehenes Schriftstück genügen den gesetzlichen Formerfordernissen nicht.

Wenn Sie Mitglied einer Vermietergemeinschaft sind, müssen alle daran beteiligten Vermieter mit Ihnen unterschreiben. Wenn Sie nicht selbst die Kündigung erklären, sondern eine andere Person, beispielsweise ein Angehöriger, ein Hausverwalter oder ein Betreuer für Sie tätig wird, muss der Kündigung eine Originalvollmacht beigefügt werden.

Ansonsten kann der Mieter die Kündigung unverzüglich zurückweisen. Sie wäre unwirksam.

2. Mai 2005

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.