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Mietvertrag: Wichtige Klauseln für eine reibungslose Unterschrift

Vor der Unterschrift eines neuen Mietvertrages sollten sich Vermieter in vielerlei Hinsicht absichern und einige Klauseln fixieren.

Kündigungsverzicht festhalten

Ist Ihr Mieter an der Wohnung und ihrer dauerhaften Anmietung wirklich interessiert, sollten Sie mit ihm einen beiderseitigen Kündigungsverzicht vereinbaren. Dies hat für Sie den Vorteil, dass für eine bestimmte Dauer die ordentliche Kündigung (mit einer Frist von drei Monaten) ausgeschlossen ist.

So können Sie für eine bestimmte Zeit mit regelmäßigen Mieteinnahmen kalkulieren und müssen nicht ständig damit rechnen, dass Ihr Mieter die Wohnung vielleicht nur als „Zwischenstation“ nutzt.

Aus diesem Grund ist es für Sie auch besonders vorteilhaft, dass Sie einer neuen Entscheidung des Bundesgerichtshofes zufolge das Recht auf ordentliche Kündigung in einem Formularmietvertrag sogar bis zu vier Jahren ausschließen können.

Zeitmietvertrag bei geplanter Eigennutzung

Planen Sie die Mietwohnung in absehbarer Zeit für sich oder einen Familienangehörigen zu nutzen, sollten Sie gleich einen Zeitmietvertrag schließen. Auf diese Weise umschiffen Sie die in der Praxis schwierigen Klippen einer wirksamen Eigenbedarfskündigung.


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Um den ebenfalls nicht ganz leichten Voraussetzungen eines Zeitmietvertrages zu genügen, bedienen Sie sich am besten der bewährten Formulare unter www.immobilien-berater.de, mit denen Sie wie gewohnt als Vermieter auf der sicheren Seite sind.

Tipp: Machen Sie in jedem Fall alle Bewohner zu Vertragspartnern. Obwohl mehrere die Wohnung beziehen, schließen viele Vermieter den Mietvertrag nur mit einer Person, etwa dem Haushaltsvorstand. Dieser verdient das Geld, mögen Sie sich sagen.

Schlaue Vermieter denken jedoch weiter und machen sicherheitshalber alle volljährigen Bewohner zu Vertragspartnern. Der Vorteil: Sie haben mehrere Schuldner, was bedeutet, dass Sie als Vermieter von jedem die volle Miete (einschließlich Betriebskostenvorauszahlungen) verlangen können.

Refelmäßige Zahlung vereinbaren

In jedem Fall müssen Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Miete fristgerecht erhalten. Hierzu bieten sich zwei Möglichkeiten an: Dauerauftrag oder Einzugsermächtigung. Bei Letzterer werden Sie ermächtigt, fällige Beträge vom Konto des Mieters einzuziehen.

Dies hat für Sie den Vorteil, dass Sie selbst bestimmen, wann und in welcher Höhe Ihre Forderungen erfüllt werden.

Ganz klar: Auch bei einem Dauerauftrag erhalten Sie regelmäßig Ihr Geld. Ändern sich aber Miethöhe bzw. Betriebskostenvorauszahlungen, muss der Dauerauftrag vom Mieter angepasst werden.

Gerade hier kommt es in der Praxis aber immer wieder zu Verzögerungen, die oft nicht einmal mutwillig sind. Muss der Mieter sich um die Mietanpassungen selbst nicht kümmern, liegt eine Einzugsermächtigung auch in seinem Vorteil. Weisen Sie hierauf und auch auf sein Widerrufsrecht hin.

Denn manchem Mieter ist nicht klar, dass er eingezogene Beträge binnen 6 Wochen zurückverlangen kann.

Tipp: Gehen Sie auf Nummer Sicher und verwenden Sie den bewährten Wohnraummietvertrag vom „Immobilien- Berater“ (download unter www.immobilien-berater.de), denn er beinhaltet die Erteilung einer Einzugsermächtigung bereits im Mietvertrag.

27. Mai 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.