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Milliardengeschäft: Smartphone-Apps

Ansgar Mayer beschäftigt sich in „App Economy – Milliardenmarkt Mobile Business“ mit dem boomenden Markt mit Smartphone-Apps und erklärt ihre technische und wirtschaftliche Entwicklung.

Mit der stetig wachsenden Popularität von Smartphones steigt auch die Beliebtheit von Apps – der mal kleinen, mal großen Applikationen, die die Smartphones für viele Nutzer erst so interessant machen.

Doch was genau sind Apps? Rentiert sich die Entwicklung von Software für mobile Geräte? Und wie wird sich die wirtschaftliche Lage rund um Mobile Media in Zukunft entwickeln?

Der App-Markt boomt

Auf über 200 Seiten beantwortet Dr. Ansgar Mayer in seinem Buch „App-Economy – Milliardenmarkt Mobile Business“ diese Fragen, erklärt den Ansatz von Mobile Media und erläutert Management-Strategien für mobile Software.

Mayer studierte Politik und Geschichte in Heidelberg sowie Fachjournalistik und Theologie in Gießen und BWL an der Fernakademie für Wirtschaft und Management in Hamburg. 2011 schrieb Mayer seine Dissertation über Mobile Media und App-Economy.

Durch diesen breit gefächerten Hintergrund kann Mayer sowohl wirtschaftliche, als auch technische Standpunkte umfassend erläutern.

Nicht nur für Technik-Freunde

Technische Hintergründe werden nicht nur Informatik affinen Lesern verdeutlicht.

So werden für die Entwicklung der mobilen Apps relevante Informationen mit Beispielen ausgeschmückt und mit Screenshots weiter verdeutlicht.

Während Kapitel meist mit Experten-Interviews zu ausgewählten Themen beginnen, werden nach jedem Kapitel die wichtigsten Fakten nochmals in Stichpunkten zusammengefasst dargestellt.

Solche Leser, die dagegen die Wirtschaft nicht ihr Zuhause nennen, werden bei den wirtschaftlichen Aspekten ebenfalls mit grafischen Darstellungen und Erläuterungen von Verkaufs-, Nutzer- und anderen Zahlen unterstützt.

Die Zielgruppe von „App-Economy“ liegt daher breit gefächert in allen Interessierten, die sich entweder über das zunehmend wichtig werdende Gebiet des Mobile Media informieren wollen oder aber tatsächlich in mobile Software investieren und bei der Entwicklung beteiligt sein wollen.

Besonders die letztere Lesergruppe findet zahlreiche Ratschläge für die Annäherung zum Mobile Media.

Mobiles Internet vs. App-Potential

So schreiben große Unternehmen, wie beispielsweise Apple oder Google, nicht zuletzt dank den hauseigenen App-Stores Gewinne in schwindelerregenden Höhen.

Allerdings scheinen viele Endanwender sehr skeptisch gegenüber Mobile Media – insbesondere in Verbindung mit dem Internet.

Zu stark herrscht immer noch die Vorstellung, Internet sei – wie bis vor einigen Jahren – ein sehr teurer Weg zur Verbreitung und zum Gewinn von Informationen.

Während auf Laptops und Desktop Computern das drahtlose Internet bereits seit längerer Zeit in großem Stil genutzt wird, wird das Potential von Smartphones in Verbindung mit mobilem Internet von den meisten Benutzern noch nicht komplett ausgenutzt.

Der Autor im GeVestor-Interview: „Der Begriff „Mobile Web“ wird vermutlich verschwinden, weil die Grenzen fließen. Wenn ich heute mit dem iPad aus der Straßenbahn komme und es zu Hause weiternutze – wird die Nutzung dann plötzlich wieder „nicht-mobil“?“

Investitionen sind mit Vorsicht zu genießen

Dies hängt damit zusammen, dass mobiles Internet auf Handys noch bis vor den ersten Smartphones mit hohen Kosten verbunden war.

Viele Apps nutzen heutzutage die mögliche Internetanbindung und bieten den Nutzern die Möglichkeiten Inhalte hoch- oder herunterzuladen.

Die Zurückhaltung vieler Nutzer bremst die Entwicklung, die ohnehin rasant voranschreitet.

Investitionen in Mobile Media sind sicherlich eine lohnenswerte Sache, sollten allerdings mit Vorsicht genossen werden, um beispielsweise Entwickler nicht unter Druck zu setzen mehr Leistungen erbringen zu müssen.

Wie baue ich die perfekte App?

Wer in Apps investiert, wird sich mit Sicherheit die Frage stellen: Wie sieht eine erfolgreiche App eigentlich aus?

Auch auf diese Frage gibt Dr. Mayer eine Antwort. So muss eine App nicht nur intuitiv und einfach zu bedienen sein. Apps sind ein zeitweise sehr kurzlebiges Medium, so werden sie oft auf den Smartphones installiert, wenige Male benutzt und geraten dann in Vergessenheit.

Eine App muss den Benutzer daher von Anfang an ansprechen, interessieren und ihm einen gewissen Mehrwert bieten.

Die Zukunft steht in den Sternen

Die Zukunft des IT-Marktes lässt sich nur schwer vorhersagen. Klar ist allerdings, dass die Entwicklung des Mobile Media noch lange nicht vorbei ist.

In Zukunft werden immer mehr Apps um das mobile Internet schwirren.

Bis dies ein voller Erfolg sein wird, müssen die Endanwender von Smartphones allerdings noch weiter mit dem mobilen Internet vertraut gemacht werden.

Im Gespräch mit GeVestor erklärt der Autor:

„Wir brauchen mehr Aufklärung und ein Schulfach „Medienkunde“ mit dafür top-qualifizierten Lehrern.“

Dr. Ansgar Mayers Buch besticht durch kurze aber gut ausgeschmückte Einblicke in die technische und wirtschaftliche Entwicklung von Apps und betrachtet und erklärt diese ebenso als Investitionen.

Über den Autor:

Dr. Ansgar Mayer studierte Politik und Geschichte in Heidelberg sowie Fachjournalistik und Theologie in Gießen und BWL an der Fernakademie für Wirtschaft und Management in Hamburg.

2011 schrieb er seine Dissertation über Mobile Media und App-Economy. Aktuell ist Dr. Mayer Head of Crossmedia der Axel Springer AG.

Das Buch ist im mi-Wirtschaftsbuch Verlag erschienen und kostet 49,99€.

2. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.