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Mit dem Kamin heizen: Wo man sich am besten Holz besorgen kann

Nachdem es Ende August noch einmal so richtig heiß war, sprachen einige Wetterberichte schon davon, dass dies höchst wahrscheinlich der erste Abschiedsgruß des Sommers war. Zu Beginn des Septembers 2015 ist es auch schon deutlich kühler geworden. Für die Kamin-Besitzer war das schon einmal der erste Startschuss, über das Brennholz nachzudenken!

Brennholz für den Kamin – teuer und einfach vs. günstig und schwer

Wenn man der glückliche Besitzer eines Kamins ist, lohnt es sich schon einmal, für die kälteren Monate vorzusorgen. Die kommen ja meist schneller als man denkt. Und außerdem hat man so im Winter weniger Sorgen. Doch wo und wie kann man sich das Holz am besten besorgen?

Sie haben hier die Wahl: Entweder Sie kaufen die Scheite zugeschnitten und getrocknet im Baumarkt. Oder aber Sie sammeln und sägen das Holz aus dem Wald – das ist günstiger, aber auch um Einiges anstrengender.


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Aber: Sammelschein für Holzsammeln im Wald notwendig

Natürlich darf man sich nicht einfach frei im Wald bedienen. Um Holz im Wald zu sammeln, benötigt man erst einmal einen Sammelschein für den Wald. Für etwa 30 Euro pro Kubikmeter kann man dann Holz vom Wegesrand mitnehmen. Alternativ meldet man sich als Selbstsäger an – das geht allerdings nur mit  Motorsägen-Führerschein und Schutzkleidung.

Wenn man das Sammeln zur Tradition macht und als das eigenes Hobby betrachtet, ist das Holz über diesen Weg günstiger. Allerdings sind hierbei auch die Transportkosten, Zeit und die Ausrüstung nicht mit einkalkuliert.

Alternative 1: Wenn Sie keine Lust auf Sammeln haben, ist der Handel Ihre Alternative. Hier kann man bereits zugeschnittenes und getrocknetes Brennholz beziehen. Die Krux: Das Holz ist in der Regel sehr teuer. Deshalb lohnt es sich, sich nach Brennstoffhöfen oder Holzenergie-Zentren in der Gegend umzusehen.

Alternative 2: Auch der direkte Weg zum Waldbesitzer oder Forstamt kann sich lohnen. Hier sollte man allerdings darauf achten, wie das Holz beschaffen ist. Die Hölzer sollten sauber sein, keine Anstriche vorweisen und nicht modrig-muffig riechen.

Achtung: Holz darf nicht zu feucht sein

Der Hintergrund: Egal, wo man das Holz besorgt, sollte man darauf achten, dass es trocken ist! Denn der Feuchtegehalt von Brennholz ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Er darf nicht mehr als 25 Prozent betragen, was einem Wassergehalt von unter 20 Prozent entspricht. An Holz im Handel zeigt etwa das RAL-Gütezeichen für Brennholz an, dass die Feuchte maximal 22 Prozent beträgt.

Damit wünschen wir Ihnen – auch wenn es vielleicht noch etwas früh erscheint – einen kuschlig warmen Herbst vor dem Kamin! 

25. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.