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Richtige Brokerwahl: Vergleichen Sie genau

Die richtige Brokerwahl kann ausschlaggebend für den Erfolg Ihrer Geldanlage sein.

Denn eines ist offensichtlich: „Der Gewinn liegt im Einkauf“ – diese bekannte Regel kann Ihnen jeder erfahrene Kaufmann bestätigen. Der günstige Einkauf von Waren und Dienstleistungen ist ein entscheidender Faktor bei jedem Geschäft. Und auch die Geldanlage zählt dazu.

Bei jedem Kauf und Verkauf von Wertpapieren an der Börse zahlen Sie Gebühren an Ihre Bank oder Ihren Broker. Diese fallen je nach Anbieter höchst unterschiedlich aus.

Richtige Brokerwahl kann hohe Gebühren ersparen

Und Ihre Einsparmöglichkeiten sind beträchtlich: Viele Filialbanken genehmigen sich mindestens 1% der Anlagesumme.

Bei einem einzigen Aktienkauf über 5.000 € fallen so mindestens 50 € Gebühren an, einige Hausbanken verlangen sogar noch mehr. Bei Online-Brokern zahlen Sie für die gleiche Leistung nur rund 10 € – eine Ersparnis von 80%.

Zusätzlich zahlen Sie unter Umständen weitere Börsenspesen, diese sind allerdings unabhängig von der Wahl der Hausbank oder des Brokers.

Insbesondere Anleger, die ihr Depot oft umschichten, können im Laufe der Zeit mit der richtigen Brokerwahl einige 1.000 € sparen und ihre Rendite beträchtlich steigern.

Aber auch der „Normalanleger“ kann es rasch auf einige 100 € Ersparnis bringen.

In sechs Schritten zur richtigen Brokerwahl

Aber wie immer im Leben sollten Sie Ihre Entscheidung für einen neuen Broker allerdings nicht nur von dem einen Kriterium „Preis“ abhängig machen. So nützt Ihnen der günstigste Discount-Broker nicht viel, wenn Sie dort die Produkte nicht handeln können, die in Ihrem Anlage-Fokus liegen.

Auch sollten Sie darauf achten, welchen Service der Broker Ihrer Wahl anbietet. Das sind insbesondere einfach zugängliche Marktinformationen, die Ihnen bei Ihren Anlageentscheidungen helfen. Auch eine kundenfreundliche Bedienung der Ordermasken ist wichtig.

Bei der richtigen Auswahl sollten die folgenden sechs Punkte im Fokus stehen, auf die Sie bei der Brokerwahl achten sollten:

Welche Produkte können Sie bei diesem Broker handeln?

Nicht jeder Broker bietet alle gängigen Produkte an.

Alle Broker eröffnen Ihnen eine breite Varianz an handelbaren Produkten und decken oft faktisch alles ab, was Sie als Anleger in der Regel handeln möchten.

Welche Handelsspesen fallen bei dem Broker an?

Obwohl die vorgestellten Broker deutlich günstiger als Filialbanken sind, gibt es immer noch große Unterschiede in deren Preismodellen.


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  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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Hier sollten Sie allerdings, wie gesagt, nicht nur auf den Preis achten.

Es ist wichtig, dass Sie den Discount-Broker wählen, mit dem Sie kostengünstig, bequem und effektiv handeln können.

Und: Ordermodelle können stets von den Anbietern geändert werden.

Welche Orderwege stehen Ihnen zur Verfügung?

Nicht jeder Broker bietet alle Orderarten (Internet, Telefon, Fax) an.

Einige stellen Ihnen außerdem für Ihre Order per Telefon oder Fax höhere Gebühren in Rechnung.

Welche Tagesgeldzinsen zahlt der Broker?

Tagesgeldkonten sind als kurzfristige „Parkmöglichkeit“ immer noch die beste Wahl.

Viele Broker haben dies mittlerweile erkannt und bieten Ihnen Konditionen an, die mit besten Tagesgeldangeboten durchaus mithalten können. Einige Broker vernachlässigen diesen Punkt jedoch und zahlen Ihnen nur geringe bis gar keine Zinsen.

Wie geeignet ist die Handelsmaske?

Wenn Sie übers Internet handeln, ist eine übersichtliche und leicht zu bedienende Handelsmaske, in der Sie Ihre Order erteilen, sehr wichtig.

In diesem Punkt haben fast alle Broker in den vergangenen Jahren Fortschritte gemacht.

Die meisten Anbieter bieten außerdem die Einrichtung eines Testdepots an. Hier können Sie den ins Auge gefassten Discount-Broker ausgiebig vor der Depoteröffnung testen.

Setzen Sie sich dazu einfach mit dem Kundendienst des jeweiligen Brokers unter den in diesem Beitrag angegebenen Telefonnummern in Verbindung.

Testen Sie die Wartezeiten der Hotlines. Es kann immer einmal vorkommen, dass Sie kurzfristig Hilfestellung durch Ihren Broker bei einer Order benötigen.

Wie sicher ist Ihr Geld bei dem Broker?

Ein sehr wichtiger Punkt ist die Einlagensicherung.

Alle in Deutschland tätigen Banken sind Mitglieder eines Einlagensicherungsfonds. Achten Sie bei ausländischen Unternehmen darauf, wie hoch die entsprechenden Summen sind. Wenn Sie diesbezüglich auf Nummer sicher gehen wollen, wählen Sie nur deutsche Institute aus.

Ihr Bargeld im Depot ist also auch bei einer Insolvenz des Brokers genauso wie bei Ihrer Hausbank geschützt.

Hinweis: Wertpapiere, die Sie im Depot halten, sind im Falle der Insolvenz eines Brokers ausgeklammert, da diese für Sie nur verwahrt werden und somit prinzipiell nicht zur Insolvenzmasse gehören.

Jeder Broker besitzt Stärken und Schwächen

Durch den Vergleich all dieser Kriterien ergibt sich nun ein Gesamtbild jedes Brokers, sodass Sie den für Sie passenden einfach und schnell auswählen können.

Es kann für Sie ein großer Vorteil sein, wenn Sie wie viele Anleger 2 oder sogar mehr Broker haben.

So nutzen Sie die Stärken des jeweiligen Anbieters und vermeiden seine Schwächen.

Kostenvergleich

Jeder Anleger investiert andere Summen. Achten Sie daher beim Kostenvergleich darauf, wie hoch die Kosten für genau das von Ihnen üblicher Weise verwendetet Ordervolumen sind. Achten Sie auf mögliche Zusatzkosten, beispielsweise, wenn Sie gerne telefonisch ordern. Anbieter ändern ihre Preismodelle zudem immer wieder.

 Checkliste: So finden Sie den Broker, der zu Ihnen passt

Den besten Broker, der für alle Anleger gleich gut geeignet ist, gibt es nicht. Jeder Broker hat seine Stärken und Schwächen.

Wer für Sie der Richtige ist, hängt von Ihren Anlage- und auch Lebensgewohnheiten ab.

Für Neukunden werden häufig Sonderkonditionen angeboten. Achten Sie dabei auf die Laufzeit und die Bedingungen, um diese auch wirklich zu erhalten. Und sehen Sie sich genau an, wie anschließend die Standardkonditionen aussehen.

Viele Broker bieten eine Art Mengenrabatt bei den Ordergebühren. Je nachdem, wie oft Sie ordern, erhalten Sie nochmals Preisnachlässe. Auch hier lohnt sich insbesondere für Vieltrader eine genaue Analyse.

Eine aktuelle Kostenübersicht über alle Broker zusammenzustellen läuft dabei in der Praxis ins Leere. Die Vielzahl der am Markt aktiven Dienstleister und deren ständige „Kosten- und Gebührenoptimierung“ lässt einen dauerhaften Preisvergleich kaum zu.

Unser Rat:

Entscheidend ist die Kombination von Service und Gebühren, wenn Sie den richtigen Partner für Ihre Börsengeschäfte suchen. Und das können in der Praxis auch zwei verschiedene sein. Je nachdem, wie aktiv Sie sind und wo Sie handeln wollen. Warum nicht eine Bank für den Handel in Deutschland, und eine andere für den Handel in den USA wählen. Achten Sie auf die Bedingungen für diese Boni, und wie die Konditionen anschließend aussehen.

27. Februar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.