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Mit diesem Charttool erkennen Sie Signale früher

Der Rate of Change Indikator (ROC) zeigt einem Trader die Dynamik von Trends, also die Stärke von Kursschwankungen.

Er gibt vorzeitig Antwort auf Fragen wie: Ist der Markt intakt? Steht eine Trendwende bevor? Wo sind Kauf- und Verkaufsignale? Damit ist er eine Ergänzung zu reinen Trendbestimmungs-Tools wie dem Aroon-Indikator, der den Wechsel von Trendphasen und Trendrichtung zeigt.

Rate of Change Indikator – Momentum mit prozentualen Werten

Die Rate of Change (deutsch: Veränderungsrate) vermittelt, in welcher Geschwindigkeit sich ein Kurs entwickelt. Die Kursverläufe werden im Voraus berechnet, womit man als Trader frühzeitig Signale bekommt, vor allem in Extrempunkten.

In dieser Funktion der Zyklusanalyse unterscheidet sich der ROC nicht von anderen Momentum-Indikatoren. Warum er dennoch ein eigenständiges Tool in der technischen Analyse ist, liegt im Ansatz seiner Berechnung begründet.


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Der ROC ergibt sich nicht, wie andere Momentum-Indikatoren aus absoluten, sondern aus relativen Werten. Ausgehend vom Schlusskurs wird also nicht subtrahiert, sondern dividiert. Und damit errechnet er prozentual, wie sehr sich das Momentum verändert.

In der Darstellung schwankt der Oszillator um eine Null-Linie herum. Die Zeitfenster als Parameter lassen sich beliebig einstellen.

Einsatzbereiche und Verwendung

Je kürzer die Periodeneinstellung, desto stärker reagiert die Frühanzeige auf kleinste Kursschwankungen. Der Oszillator schwingt heftiger um die Null-Linie. Das zeigt, ob ein Trend intensiver wird oder abflaut.

Geht es über die Null-Linie, beschleunigt sich ein Aufwärtstrend – Signal: Kaufen. Geht es darunter, wird er langsamer – Signal: verkaufen. Umgekehrt beim Abwärtstrend. Wird die Null-Linie geschnitten, zeigt das eine Trendwende an.

Dies ist die Hauptanwendung des ROC. Stellt man den Indikator auf längere Beobachtungszeiträume ein, nimmt die Reaktionsintensität ab und er wird zum Trendfolge-Indikator.

Der zweite Einsatzbereich ist das Identifizieren von Divergenzen. Dabei wird die Kursbewegung des Indikators mit der des Basiswerts, wie etwa einer Aktie abgeglichen. Steigt oder fällt das Momentum während der Kurs weitgehend unverändert bleibt, so liegt eine Divergenz vor. Der Trend ist nicht mehr intakt. Ein Warnsignal: das Kursverhalten dürfte sich bald ändern.

Der dritte Verwendungszweck ist die Darstellung der Marktsituation. Steigt das Momentum auf einmal sehr stark an, heißt das bei steigenden Märkten: Überkauft. Bei fallenden Märkten: Überverkauft. Auch das kann eine Trendwende andeuten.

Mehr Vor- als Nachteile

Wie bereits erwähnt, reagiert der ROC mit seinem prozentualen Berechnungsansatz vor allem bei kurzer Periodeneinstellung hyperintensiv. Der Verlauf wirkt unruhig, flatterhaft. Für Abhilfe sorgt das Anlegen eines gleitenden Durchschnitts, womit sich die Momentumentwicklung ruhiger zeigt. Angeboten wird das in der Version des „Smoothed Rate of Change“.

Abgesehen von diesem Schwachpunkt generiert der ROC gute, vorauseilende Signale. Erfahrene Trader nutzen ihn natürlich zusammen mit anderen Indikatoren.

7. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.