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Mit diesen deutschen Titeln den Dax überflügeln

Wer die Stärken und Potenziale von Weltmarktführern gewinnbringend nutzen will, wird oft im MDax fündig.

MDax-Unternehmen gelten als solide sowie exportstark und haben im Vergleich zu den großen Dax-Konzernen zudem häufig den Vorteil, dass sie ein inhabergeführtes Management haben. Mit hoher Verantwortung und Geschäftsinstinkt konnten sich die deutschen mittelgroßen Unternehmen gerade in Krisenzeiten bewähren.

MDax-Unternehmen: solide Werte auch für Privatanleger

Typische Vertreter im Maschinenbau etwa sind der Staplerhersteller Kion, der Roboterbauer Kuka oder der Autozulieferer Hella. Darüber hinaus finden sich im Mdax Unternehmen aus den Bereichen Chemie, Finanzen, Immobilien, Medien oder Pharma.

Die 50 MDax-Unternehmen liegen in ihrer Größenordnung zwischen den 30 Top-Konzernen im Dax und den 50 Small Cap-Firmen im kleineren SDax. In dieser Sandwichposition kommt es stets zu einem Austausch in der Indexzusammensetzung.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Regelmäßig überprüft die Deutsche Börse, ob die einzelnen Firmen den Voraussetzungen für die Listung entsprechen. In Bezug auf Marktkapitalisierung bzw. Börsenumsatz müssen MDax-Kandidaten mindestens auf Rang 60 hinter dem Dax stehen.

Wer abrutscht, landet im kleineren SDax. Wer auf Rang 30 und besser aufsteigt, kommt in den größeren Dax. Weitere Grundvoraussetzung ist ein Mindest-Streubesitz (Free Float) von 10%. Die gilt auch in den Auswahlindizes Mdax, SDax und TecDax. Sie alle unterliegen zudem den strengen Regularien der Prime-Standard-Listung an der Deutschen Börse, die Anlegern ein Mindestmaß an Sicherheit und Transparenz gewährleisten.

Steter Wechsel bringt frisches Blut in den Index

Schwächere Unternehmen gehen, stärkere kommen – damit wird der MDax in Schwung gehalten. Berechnet wird der Mid Cap-Index eigenständig seit 1996. Seine heutige Form mit 50 Firmen hat er seit 2003, zuvor waren es 70 Titel. Von Anfang bis heute gab es über 300 Wechsel.

Jedes Mal wenn Absteiger durch aufstrebende Kandidaten ersetzt werden, bieten sich Anlegern Chancen: Die neuen Titel legen danach in der Regel zu. Gerade in der ersten Zeit sind die Überrenditen hoch. Grund: Etliche Fonds können aufgrund ihrer internen Vorgaben nun erstmalig in das Unternehmen mit höherer Listung investieren. In der Folge belebt das die allgemeine Marktstimmung.

Dies bietet die Möglichkeit, in vielversprechende Titel zu investieren, die bis dahin wenig Beachtung fanden. Der Vorteil gegenüber dem Dax: Die Kurspotenziale sind noch lange nicht ausgereizt. Und insgesamt bietet die größere Vielfalt verschiedener Unternehmen bessere Auswahlmöglichkeiten. Die MDax-Unternehmen bilden gesamte die Bandbreite der deutschen Wirtschaft ab.

Mit dem MDax die Nase vorn

Mit Unternehmen im MDax haben Anleger generell höhere Renditechancen als mit ausgereizten Dax-Titeln. In den vergangenen Jahren konnte der MDax weitaus stärker zulegen als der Dax und sogar den SDax übertreffen. Nachteil: Die Kurse sind schwankungsanfälliger, was etwas mehr Risiko mit sich bringt.

Wer von den Potenzialen des MDax in voller Breite profitieren will, ohne sich um die Auswahl einzelner Aktien zu kümmern, kann zum Beispiel mithilfe eines MDax-ETF dessen Entwicklung einfach passiv nachvollziehen.

4. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.