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Mit Kreditkarte im Ausland Geld sparen – so geht es

Bei geplanten Urlaubs-Reisen stellt sich automatisch die Frage nach dem richtigen Zahlungsmittel.

In Deutschland reicht meist eine EC-Karte (inzwischen: Girocard) zum Bezahlen.

Aber spätestens im Ausland – und hier besonders in Ländern außerhalb der Euro-Zone – ist üblicherweise die Kreditkarte das bessere Zahlungsmittel.

Das ist ganz einfach deshalb so, weil Kreditkarten weltweit auf größere Akzeptanz stoßen als eine EC-Karte, die ja immer zu einer nationalen Bank gehört.

Fragt sich nur, mit welchem Wechselkurs die nationale Währung in Euro umgerechnet wird…

Die erfreuliche Nachricht lautet: Wenn Sie es klug anstellen, dann profitieren Sie von einem vergleichsweise günstigen Wechselkurs.

Zahlen Sie stets in Landeswährung

Setzen Sie Ihre Kreditkarte ruhig in den Ladengeschäften und Restaurants Ihres Urlaubslandes ein!

Die hierzulande übliche Visa oder MasterCard wird weithin akzeptiert, aber zur Sicherheit sollten Sie besser nachfragen.

Beim Bezahlen werden Sie dann gefragt, ob Sie in Euro zahlen wollen oder in der gültigen Landeswährung. Von Ihrer Antwort hängt der angewendete Umrechnungskurs ab.


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Widerstehen Sie der Versuchung in Euro zu zahlen, auch wenn Sie die Beträge dann weitaus besser einordnen können als in der ungewohnten Fremdwährung!

Denn die Sache hat einen Haken: Bucht das jeweilige Ladengeschäft bzw. Restaurant den Euro-Betrag, dann gilt der Umrechnungs-Kurs der Bank, bei dem dieses Geschäft oder Restaurant sein Konto hat.

Und Sie können sicher sein: In diesem Umrechnungs-Kurs enthalten ist eine mehr oder weniger erkleckliche Gewinnspanne für die jeweilige Bank – auf Ihre Kosten!

Entsprechend erhöht sich nämlich der Euro-Betrag, den Sie für Ihren Einkauf oder Ihre Mahlzeit zahlen müssen.

Bei Kreditkarten ist das anders:

Der Umrechnungs-Kurs lässt sich im Internet abrufen

Ob MasterCard oder Visa: Die Kreditkarten-Anbieter setzen in Sachen Umrechnungs-Kurse auf Kunden-Freundlichkeit und Transparenz.

Natürlich verdient auch ein Kreditkarten-Anbieter an einem Umtausch von Euro in fremde Währungen, aber eben doch in aller Regel weniger als eine örtliche Bank.

Zudem können Sie als Kunde überprüfen, mit welchen Umrechnungs-Kursen Ihr Karten-Anbieter am jeweiligen Tag abgerechnet hat.

So gehen Sie vor:

  • Klicken Sie im Internet auf die Seite: http://eurokartensysteme-karteninhaber.de/wechselkurse.php
  • Auf der betreffenden Seite folgen Sie dem Link auf das „Wechselkurs-Tool der FirstData“. (Zur Info: FirstData ist ein Dienstleister, der sich sowohl für MasterCard als auch für Visa um die Zahlungsabwicklung kümmert.)
  • Im Tool geben Sie ein, welche Karte (MasterCard oder Visa) Sie einsetzen und an welchem Tag Sie damit in welcher Auslands-Währung gezahlt haben.
  • Danach klicken Sie auf „Kurs anzeigen“ und Sie sehen den Umrechnungs-Kurs, der bei Ihrer Zahlung eingesetzt wurde.

Übrigens können Sie sich unter der gleichen Internet-Adresse auch für ein beliebiges Kalender-Datum eine PDF-Datei mit den Wechselkursen aller gängigen Währungen herunterladen.

Dann haben Sie sofort im Blick, welche Umrechnungs-Kurse für die verschiedensten Länder am betreffenden Tag gerade galten.

Fazit

Sie sehen also: Auch beim Einsatz einer Kreditkarte kommt es entscheidend auf das „Wie“ an.

Mit klugem Handeln ersparen Sie sich unnötige Bank-Gebühren – und haben im Urlaub mehr Geld zu Ihrer eigenen Verfügung.

28. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.