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Mit Optionen auf steigende oder fallende Kurse setzen

Es ist wie auf der Pferde-Rennbahn, der Handel mit Optionen.

Es geht dabei zwar normalerweise nicht um Vierbeiner und in welcher Reihenfolge diese das Ziel erreichen. Vom Prinzip her ist es aber bei Optionsgeschäften recht ähnlich.

Was bei beiden auf jeden Fall gleich ist: Chancen und Risiken sind unter Umständen sehr hoch.

Optionen werden an den Terminbörsen gehandelt. Per Definition erteilt eine Option Anlegern das Recht, einen Basiswert (Underlying) zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Typischerweise ist dieser Basiswert eine Aktie, kann aber auch ein Rohstoff, eine Staatsanleihe oder ein ganzer Index sein.

Top, die Wette gilt: Wer wird erster, wer letzter?

In aller Regel verbrieft das Recht eines Optionsscheins, dass der Anleger eine bestimmte Menge eines Wertes an einem genau vereinbarten Tag oder während einer vorher festgelegten Spanne zu einem fixierten Preis handeln darf.


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In den näheren Bestimmungen des Optionsscheins sind die exakten Details geregelt.

Hierin ist auch verbindlich verabredet, ob es sich dabei um eine Call- oder Put-Option handelt. Kurz gesagt: Ein Call setzt auf steigende, ein Put auf fallende Kurse.

Ein Beispiel für eine Call-Option: Eine Option räumt dem Anleger Herr Fritz das Recht ein, eine BMW-Aktie zum Kurs von 100 € in einem halben Jahr zu kaufen.

Wenn in 6 Monaten der tatsächliche Kurs von BMW bei 150 € notiert, muss der Herausgeber (Emittent) das Wertpapier auch für 100 € verkaufen.

Ein Beispiel für eine Put-Option: Eine andere Option gestattet Herrn Fritz das Recht, eine BMW-Aktie zum Kurs von 100 € in einem halben Jahr zu einem Kurs von 75 € zu verkaufen.

Wenn in 6 Monaten der tatsächliche Kurs von BMW bei 75 € notiert, muss der Emittent das Wertpapier auch für 100 € kaufen.

In beiden Beispielen ist das Geschäft mit den Optionen erfolgreich.

Chancen und Risiken von Put- und Call-Optionen

Die Höhe des Gewinns eines Put- oder Call-Option hängt entscheidend von der Options-Prämie ab. Denn diese bestimmt wie beim Pferde-Rennen die Höhe der Wette.

Wenn die Options-Prämie in dem Beispiel der Call Option 5 € beträgt, erhält der Anleger am Ende das 9-fache (50 – 5 €) des eingesetzten Geldes.

Auch wenn die Chancen einer Option – egal, ob Put oder Call – sehr lukrativ erscheinen, sollten Anleger auch die Risiken im Auge behalten.

Denn bewegt sich der Kurs der BMW-Aktie auch nur um 5 € in die „falsche“ Richtung, verfällt die Option und der Investor ist das eingesetzte Kapital komplett los.

Generell eignen sich Put- oder Call-Optionen nur für erfahrene Anleger, die auch sehr genau wissen, dass sie derartige Finanzprodukte lediglich als Beimischung in einem ansonsten ausgewogenen Depots einsetzen sollten.

28. April 2015

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Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.