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Mit Tecdax-Zertifikaten auf die Kurssteigerung setzen

Der Tecdax ist ein Aktienindex an der Deutschen Börse. Er fasst die Kurse der 30 größten Technologieunternehmen unterhalb des Dax zusammen, die gewisse Transparenzstandards einhalten.

Mit Zertifikaten auf einen Aufwärtstrend des Tecdax setzen

Zertifikate sind rechtlich gesehen Schuldverschreibungen – der Anleger gewährt dem Emittenten also einen Kredit. Jedoch bringen Zertifikate keinen Anspruch auf feste Verzinsung mit sich. Sie haben derivative Komponenten – das heißt, ihr Kurs hängt von der Wertentwicklung anderer Finanzprodukte ab.

Im Falle von Indexzertifikaten sind dies Aktienindizes, also zum Beispiel der Tecdax. Da man Aktienindizes nicht direkt kaufen kann, sind Indexzertifikate eine Möglichkeit, auf einen allgemeinen Aufwärtstrend des Marktes zu setzen.

Sie zeugen also von einem gewissen Vertrauen in eine positive Marktentwicklung. Anders ist das zum Beispiel bei einer Investition in sogenannte Short-ETFs, die auf einen Abwärtstrend der Kurse setzen. Indexzertifikate können eine begrenzte oder unbegrenzte Laufzeit haben.


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Zertifikate auf Performanceindizes sind für den Investoren vorteilhaft

Sie bilden die Entwicklung des zugrunde liegenden Index ab. Zu berücksichtigen ist dabei das sogenannte Bezugsverhältnis: Liegt das beispielsweise bei 100:1, braucht man 100 Zertifikate, damit der Wert des Portfolios beim Ansteigen um einen Basispunkt auch um einen Punkt ansteigt.

Sie können sich dabei auf einen Kurs- oder Performanceindex beziehen. Anders als bei Performanceindizes werden bei Kursindizes die an die Anteilseigner ausgeschütteten Dividendenzahlungen nicht wieder in den Kurs mit eingerechnet.

Emittenten müssen Wertpapierprospekte zu Indexzertifikaten veröffentlichen

Es gibt keine Standardregelungen für Indexzertifikate. Deswegen muss der Emittent ein Wertpapierprospekt veröffentlichen mit den vollständigen Zertifikatbedingungen.

Dazu gehören zum Beispiel der Basiswert, wann dem Emittenten ein Kündigungsrecht zusteht und Details zur finanziellen Lage des Emittenten.

Laut Studien schlagen Indexzertifikate aktiv gemanagte Fonds

Manche Fondsmanager setzen nur auf ausgewählte Werte des Aktienindexes und versuchen dadurch, eine höhere Rendite als etwa durch Indexzertifikate zu erzielen. Studien zeigen jedoch, dass dies in höchsten 10 Prozent der Fonds gelingt.

Indexzertifikate versus Indexfonds

Neben Indexzertifikaten gibt es auch noch Indexfonds. Die funktionieren ähnlich, versuchen also die Entwicklung des Aktienindexes möglichst genau nachzubilden.

Indexzertifikate verursachen im Vergleich meist geringere Kosten. Es werden keine Gebühren fällig, und der Spread, also die Differenz zwischen dem An- und Verkaufskurs, liegt meist nur bei wenigen Cents.

Indexzertifikate sind mit Emittentenrisiko verbunden

Die Zertifikate sind also eine kostengünstige Variante, um auf einen Aufwärtstrend des Marktes zu setzen.

Jedoch sind sie im Gegensatz zu Indexfonds mit einem Emittentenrisiko verbunden: Geht die Bank pleite, verliert der Investor sein Kapital.

25. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Lisa Louis
Von: Lisa Louis. Über den Autor

Lisa Louis ist freie Journalistin in Paris. Sie hat internationale Volkswirtschaftslehre in Deutschland und Frankreich studiert. Mit ihrem Wissen hilft Sie Lesern bei grundsätzlichen Fragen der Geldanlage und der Privaten Vorsorge.