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Möblierte Wohnung erfolgreich vermieten – So geht’s

Unabhängig davon, ob Sie an Arbeitnehmer, Touristen oder Studenten vermieten, eine gute Infrastruktur ist immer von Vorteil.

Vermietbarkeit gut bei kurzen Wegen

Prüfen Sie: Gibt es Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, vielleicht ein Kino oder Theater in der Nähe?

Wie ist die Verkehrsanbindung?

Wie lange brauchen Ihre Mieter zum Arbeitsplatz, zur Uni oder zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt? Kurze Wege sprechen hier für eine gute Vermietbarkeit.

Das beachten Sie bei der Einrichtung

Richten Sie die Ausstattung und Einrichtung Ihrer Wohnung auf die Klientel ab, die Sie im Auge haben. Möchten Sie beispielsweise an Studenten vermieten, darf die Wohnung insgesamt nicht zu teuer sein.

Das heißt, Sie sind in diesem Fall auch bei der Einrichtung sparsam. Bei der Kurzzeitvermietung an Touristen ist eine Vollausstattung der Wohnung notwendig. Generell gilt die Faustformel:

Je kürzer die Vermietungszeit, desto umfassender muss die Wohnung ausgestattet sein.

Kurze Mietzeit verlangt Vollausstattung

Vermieten Sie also an Lehrgangsteilnehmer, Arbeitnehmer oder Touristen, die nur eine relativ kurze Mietzeit in Ihrer Wohnung verbleiben, muss die Wohnung so ausgestattet sein, dass Ihre Mieter nur mit dem Koffer einziehen können. Das heißt, die Wohnung muss nicht nur voll möbliert sein, sondern auch Küchenausstattung, Essgeschirr, Besteck etc. sollten vorhanden sein.

Wie Sie die Wohnung einrichten, hängt natürlich davon ab, wie Sie diese am Markt positionieren möchten und wie viel Sie investieren wollen. Bedenken Sie jedoch: Statten Sie die Wohnung luxuriös aus, werden Sie auch eine hohe Miete verlangen wollen. Der Kreis der Mietinteressenten schrumpft damit aber erheblich zusammen.

Am besten: einfache, preiswerte Einrichtung

Richten Sie die Wohnung daher besser einfach und preiswert ein, um eine möglichst große Mietergruppe anzusprechen. Möblieren Sie die Wohnung in hellen, freundlichen und ansprechenden Farben.

Verwenden Sie auch einige Deko-Artikel, wie Vasen, Bilder oder Kerzen, um die Wohnung wohnlich wirken zu lassen. Möchten Sie beispielsweise eine 2-Zimmer-Wohnung ausstatten, können Sie bei einem Einkauf in einem einfachen Einrichtungshaus mit Kosten von 4.000 bis 6.000 € rechnen. Dann kann Ihr Mieter aber tatsächlich mit seinem Koffer einziehen.

Auf keinen Fall dürfen Sie Ihre Wohnung mit alten, abgewohnten oder bunt zusammengewürfelten Möbeln bestücken. Sie riskieren hierdurch den Leerstand Ihrer Wohnung.


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Vermietungsvorteil: Internetanschluss

Unabhängig davon, ob Sie an Studenten oder Arbeitnehmer vermieten, in der heutigen Zeit ist es unumgänglich, Ihrem Mieter einen Zugang zum Internet zu verschaffen. Selbstverständlich muss Ihre Wohnung auch über einen Telefonanschluss verfügen. Bei der vermehrten Vermietung an ausländische Mieter lohnt es sich, wenn Sie den Empfang ausländischer Fernsehprogramme durch die Anbringung einer Sat-Anlage ermöglichen.

Bei der Einrichtung der Wohnung hilft es Ihnen, wenn Sie sich in die Lage Ihrer potenziellen Mieter versetzen und eine Liste der Dinge machen, die Sie für wichtig halten:

Beispielliste für die Vollmöblierung eines Appartements

  • Kleiderschrank
  • Geschirrschrank/Kommode
  • Bett
  • Esstisch mit 2 bis 4 Stühlen
  • Sessel
  • Fernseher mit Fernsehtisch, Radiowecker
  • Kleine Küchenzeile mit Kühlschrank und Herd
  • Deckenlampen, Stehlampe, Nachttischlampe
  • Garderobe
  • Staubsauger, Besen, Kehrblech
  • Mülleimer
  • Ess- und Kaffeegeschirr für 4 Personen
  • Wasser-, Wein-, Biergläser für 4 Personen
  • Kochtöpfe, Pfannen, Nudelsieb
  • Besteck für 4 Personen,
  • Kochlöffel, Küchenmesser
  • Toaster, Brotmaschine, Kaffeemaschine
  • Seifenspender für Bad und Küche
  • Handtuchhalter
  • Bilder, Kerzen, Tischdecke, Kissen
  • Bettzeug (Bettdecke, Kopfkissen)
  • Bettbezüge, Handtücher
  • Trockentücher, Spülschwamm

16. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.