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Momentum Strategie: Was Anleger beachten müssen

Bei der Aktienanlage kombiniert die Momentum Strategie die technische und fundamentale Analyse.

Mithilfe dieser lassen sich überdurchschnittliche Renditen erzielen.

Die Basis der Momentum Strategie liegt auf der Überlegung, dass Aufwärtstrends bei Aktiennotierungen aus Seitwärtsbewegungen und so genannten Beschleunigungsphasen bestehen, in welchen die Kurse effektiv zulegen.

Die Seitwärtsbewegungen dauern dabei oft relativ lange und die Beschleunigungsphasen sind hingegen eher kurzfristig.

Das Ziel der Momentum Strategie besteht darin, die Seitwärtsbewegungen zu vermeiden und in den Phasen der Kursgewinne investiert zu sein.

Welche Aktien sollte man kaufen?

Vor allem werden Aktien gekauft, die vermuten lassen, dass sie kurz vor einem stärkeren Anstieg stehen. Bei einer Momentum Strategie kaufen Sie also Aktien, die steigen, wobei Sie hoffen, dass diese noch etwas mehr steigen.

Falls dies nicht geschieht, verkaufen Sie diese wieder und kaufen stattdessen diejenigen, die gestiegen sind.


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Es stellt sich zunächst die Frage, welche Faktoren dafür sorgen, dass Momentum funktioniert.

Im Durchschnitt haben Sie einen über der Norm liegenden Gewinnwachstum von zwanzig Prozent geliefert, wenn Sie Aktien nach ihrer Wertentwicklung über zwölf Monate sortieren und die besten zehn Prozent betrachten.

Die Aktien mit den schlechtesten Momentum haben im Gegenzug einen negativen Gewinntrend.

Daraus folgt, dass die Märkte eigentlich recht effizient sind. Die Aktien, deren Kurse aufgrund der hohen Nachfrage der Investoren steigen und die dann höher bewertet sind, liefern somit tatsächlich höhere Gewinne.

Die Momentumkurve kann wie ein Chart analysiert werden, wobei die Charttechniker in der Regel eine Einstellung von zwanzig Tagen wählen.

Wendepunkte im unteren Bereich der Kurve können als Kaufsignale, Wendepunkte im oberen Bereich können als Verkaufssignale gewertet werden.

Bei der Anlagestrategie muss der Investor jedoch noch weitere Kriterien berücksichtigen. Es muss also weiterhin darauf geachtet werden, dass das Unternehmen wirtschaftlich gesund ist, in einem Wachstumsmarkt tätig ist und nicht in einer Branche, in welcher es kriselt.

Die Handelbarkeit der Aktie spielt eine weitere wichtige Rolle, denn Absicht des Investors ist es, nicht nur zu einem fairen Kurs kaufen zu können, sondern auch zu verkaufen.

Was beinhaltet die Strategie?

Wenn der Anleger seine Werte ausgewählt hat, dann kauft er die Aktien und setzt sich gleichzeitig ein Kurslimit unter seinem Einstandskurs.

Das könnte zum Beispiel das Tagestief des Vortages sein.

Sobald dieses erreicht ist, liquidiert er seine Position.

Das heißt, wenn der Wert also unerwartet nach gibt, dann hat der Anleger damit seinen Verlust begrenzt. Wenn der Kurs dagegen ansteigt, dann wird das Limit mit steigenden Kursen nach oben angepasst.

Die Aktie wird so lange gehalten, bis der Stoppkurs einmal erreicht wird oder sich ein Ender der Beschleunigungsphase zeigt.

3. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.