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Momentum-Trading: So funktioniert’s! – Teil 1

Als Autofahrer kennen Sie diese Situation:

Sie fahren gemütlich vor sich hin. Plötzlich wird die Verkehrslage vor Ihnen etwas unübersichtlich.

Sie nehmen daher den Fuß vom Gaspedal, ohne gleich zu bremsen, um zunächst einmal mit sich verlangsamender Fahrt auf die unübersichtliche Verkehrslage zuzufahren.

Als Sie erkennen, dass sich die Situation geklärt hat, treten Sie wieder auf das Gaspedal und Ihr Auto wird wieder schneller.

Was Sie in dieser Verkehrssituation gemacht haben, ist nichts anderes, als das Momentum Ihres Autos auszunutzen. Durch den Tritt auf das Gaspedal haben Sie Ihrem Auto einen Schub gegeben. Wenn Sie den Fuß vom Gas nehmen, wird Ihr Auto von dem Schwung noch eine Zeitlang weitergetragen.

Momentum: Kraft und Geschwindigkeit einer Bewegung

Exakt diese Eigenschaft nutzen Sie beim sogenannten Momentum-Trading an den Börsen: Kurse, die einen Schub nach oben erhalten, steigen in aller Regel weiter an. Je öfter Aktien einen solchen Schub erhalten, desto weiter werden sie im Kurs nach oben getragen. Ganz so, als wenn immer wieder jemand aufs Gaspedal tritt.


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Momentum ist nichts anderes als die Kraft und Geschwindigkeit einer Bewegung. Aktienkurse sind immer in Bewegung. Mal langsamer, mal schneller. Mal aufwärts, mal abwärts.

Aber zu jeder Zeit können Sie das Momentum dieser Bewegung bestimmen. Und daraus können Sie wiederum wichtige Erkenntnisse für das Momentum-Trading gewinnen.

So wird das Momentum berechnet

Um das Momentum einer Aktie zu ermitteln, wird jeden Tag die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs und einem Kurs in der Vergangenheit – beispielsweise vor 50 Tagen – berechnet und fortgeschrieben. Als Ergebnis erhalten Sie einen Oszillator, der um die Nulllinie pendelt.

Ein Momentum-Wert größer Null bedeutet, dass der Kurs in dem gemessenen Zeitintervall gestiegen ist. Ein Wert kleiner Null zeigt an, dass der Kurs gefallen ist.

Ein Beispiel: Hat eine Aktie vor 51 Tagen bei 100 Euro geschlossen und notierte gestern bei 120 Euro, dann errechnet sich für gestern ein 50-Tage-Momentum von 20. Hat dieselbe Aktie vor 50 Tagen bei 99 Euro gestanden und notiert heute bei 124 Euro, dann errechnet sich für heute ein 50-Tage-Momentum von 25.

Aus diesen Daten können Sie 2 Erkenntnisse ableiten:

  • Das Momentum ist größer als Null, also positiv.
  • Das Momentum ist gegenüber dem Vortag gestiegen. Daher hat sich der Kursanstieg beschleunigt.

Je kürzer desto Schwung

Statt eines 50-Tage-Abstands können Sie natürlich jede x-beliebige Zahl als Abstand verwenden. Wichtig ist nur, dass Sie berücksichtigen: Je kleiner Sie die Zahl wählen, umso heftiger schlägt der Momentum-Oszillator aus.

Ich habe in den vergangenen 31 Jahren meiner Börsenkarriere die besten Erfahrungen mit einer Periode von 50 Tagen gemacht. Daher verwende ich in meinem Börsendienst Momentum Trader das 50-Tage-Momentum.

Im zweiten Teil meines Beitrages über das Momentum-Trading zeige ich Ihnen anhand einiger Beispiele, wie Sie das Momentum für Ihre Charttechnik-Analysen nutzen können.

Lesen Sie die Fortsetzung: Momentum Trading: So funktioniert’s Teil 2

22. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Andreas Sommer. Über den Autor

Andreas Sommer ist ein absoluter Börsen-Profi. Der gelernte Bankkaufmann war 10 Jahre als Wertpapierberater bei einer großen deutschen Bank tätig.