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Money Management

Am Montag habe ich Ihnen das Thema Money Management ein wenig näher gebracht.

Daran möchte ich heute anknüpfen und Ihnen die Technik des „Pyramidisierens“ erläutern.

Die Frage nach der Positions-Größe

Wenn Sie sich überlegen, welchen Anteil Ihres Kapitals Sie bei einer Position riskieren möchten, und bereits vor einer Investition den Stopp festlegen, können Sie genau ausrechnen, welche Stückzahl Sie von einer Aktie kaufen können.

Wie das funktioniert, habe ich Ihnen am Montag erklärt.

Bereits diese einfache Money-Management-Technik hat einen großen Vorteil: Wenn Sie immer einen festen prozentualen Anteil Ihres Portfolios riskieren (beispielsweise 2%), investieren Sie automatisch einen höheren Betrag, wenn Ihr Depotwert steigt.


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In einer Gewinnserie steigt also Ihr Einsatz. Verliert Ihr Depot an Wert, setzen Sie automatisch weniger Kapital ein.

So bauen Sie Pyramiden

Money Management geht aber noch einen Schritt weiter. Durch das sogenannte Pyramidisieren können Sie Ihre Performance zusätzlich nach oben schrauben.

Läuft eine Position in den Gewinn und Sie ziehen den Stopp nach, sinkt in diesem Augenblick zunächst das Risiko in Ihrem Portfolio. In diesem Moment können Sie eine Gewinnposition also aufstocken, ohne das Risiko für Ihr Depot auszuweiten.

Dazu berechnen Sie erneut Ihr Risiko pro Aktie, indem Sie die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs und dem neuen Stopp ausrechnen.

Ihr Risiko pro Position von beispielsweise 400 € (2% des Depotwerts von 20.000 €) teilen Sie dann durch das Risiko pro Aktie und erhalten eine Stückzahl.

Die Differenz zu Ihrer bisherigen Stückzahl ist dann die Zahl der Aktien, die Sie nachkaufen können.

Pyramidisieren: Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Trading

Gut laufende Positionen aufzustocken ist einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren beim Trading.

Vielleicht haben Sie schon einmal von den „Turtles“ gehört, einer Gruppe erfolgreicher Trader in den 1980er-Jahren.

Sie erzielten ihre hohen Gewinne seinerzeit nicht, weil Sie eine besonders außergewöhnliche Strategie verfolgten, sondern vielmehr deshalb, weil Sie Gewinnpositionen konsequent ausbauten und gleichzeitig die Stopps konsequent nachzogen.

Diese Vorgehensweise lässt sich auch bei mittelfristigen Investitionen nutzen.

Wenn Sie versuchen, Verluste früh zu begrenzen und Aktien, die sich in starken Trends nach oben bewegen, aufzustocken, können Sie Ihrem Depot zusätzlichen Schwung verleihen.

6. Juli 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Kelnberger. Über den Autor

Chefanalyst Michael Kelnberger ist der Experte für Aktien. Er setzt auf nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien: Die Trend-Strategie im Dienst Volltreffer Aktien und die mechanische Handlungsstrategie im Ranglisten Investor. So erzielt er für seine Leser beider Dienste stets überdurchschnittliche Renditen. Profitieren auch Sie von seinem Know-How.