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Money-Management einfach erklärt für Anleger

Money-Management ist die Grundlage für erfolgreiche Börsengeschäfte. Konkret geht es dabei um einen begrenzten Einsatz pro Trade, um das Risiko klein zu halten.

Ein Aktionär muss seine Investitionen klug anlegen, um maximale Gewinne zu erwirtschaften, aber das Risiko sollte er auch auf minimale Verluste reduzieren zu können. Dieses Prinzip ist das Money-Management und wird auch Risiko-Management genannt.

Ist Money-Management für jeden geeignet?

Oft investieren Anleger zu viel Kapital in einen einzigen Trade. So ist es nicht verwunderlich, dass sie nach einer kurzen Pechsträhne einen Großteil ihres ursprünglichen Kapitals verloren haben. Genau dies sollte mit Hilfe von Money-Management verhindert werden.

Hätte ein solcher Anleger nämlich wesentlich weniger Kapital je Handel investiert, so hätte er zwar auch seinen potenziellen Gewinn vermindert, damit aber auch seinen möglichen Verlust in Grenzen gehalten. Es ist das ewige Duell zwischen Gier und Besonnenheit, das selbst noch für erfahrene Privatanleger schnell das Ende bedeuten kann.


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Wer also eher dazu neigt impulsiv zu handeln, sollte sich noch mehr auf das Money-Management konzentrieren, weil dadurch die Überlebenschance des Depots ungemein steigt. Sonst wird zu riskant gehandelt und bei erfolglosen Trades wird dadurch überproportional viel verloren.

Money-Management an einfachen Beispielen erklärt

Nun stellt sich die Frage, wie dieses Prinzip erfolgreich anwendet oder auch einfach auf bisherigen Trades übertragen werden kann. Die wichtigste Regel des Money-Management ist, pro Trade nicht mehr als einen Einsatz von 1 % bis 2 % des Tradingkapitals zu riskieren – das Investment selbst darf größer sein.

Als Basis der Berechnung dient das gesamte Depot – und nicht nur das verfügbare Kapital. Anhand eines einfachen Beispiels lässt sich schnell erkennen, wie sehr die 1 %-Regel vor dem Totalverlust schützt.

Das Depot von Herrn Müller hat einen Wert von 50.000 €. Er hält sich an die 1 %-Regel und riskiert deshalb pro Trade nur 500 €. So kann er beispielsweise Aktien der Telekom im Wert von 3.000 € kaufen. Sobald diese nur noch einen Wert von 2.500 € haben, verkauft er sie automatisch per Stop-Loss. Somit riskiert er nur 500 €, also 1 % seines Depotwerts.

Macht er auf diese Weise beispielsweise 5 verlustreiche Trades in Folge, beträgt der Wert seines Depots nur noch gut 95 %, also etwa 47.550 €. Denn er riskiert beim 1. Trade 500 €. Danach nur noch nur 495 €, weil sein Depotwert um 500 € gesunken ist. Die 1 %-Regel wird hier auf den neuen Depotwert von 49.500 € angewandt. Letztlich schrumpft sein Depot immer nur um 1 % des aktuellen Werts.

Beispiel für falsches Money-Management

Herr Schmidt hat ebenfalls ein Depot im Wert von 50.000 €. Er hält sich aber nicht an die 1 %-Regel, sondern möchte 10 % seines Depots pro Trade riskieren. Beim 1. Handel sind das immerhin 5.000 €. Macht er dabei einen Verlust, ist sein Depotwert bereits auf 45.000 € gefallen. Der nächste Trade hat als Risikosumme dann noch 4.500 €.

Nach 5 verlustreichen Trades liegt in diesem Fall der Depotwert bereits bei unter 30.000 €. Das bedeutet, Herr Schmidt müsste sein Depot nahezu verdoppeln, um die Verluste wieder auszugleichen.

Chance-Risiko-Verhältnis abwägen und Stopp-Kurse setzen

Das übliche Chance-Risiko-Verhältnis ist wie folgt zu verstehen: Um 200 € zu gewinnen, setzt man 100 €. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt in diesem Beispiel 2:1. Der potenzielle Gewinn sollte immer größer sein, als der potenzielle Verlust, der pro Trade riskiert wird.

Um nun bei einem schlechten Verlauf eines Wertpapiers nicht den Großteil des investierten Kapitals zu verlieren, ist es wichtig Stopp-Kurse zu setzen. Diese Stopp-Kurse verkaufen automatisch die gehaltenen Papiere, sollten diese unter einen bestimmten Wert fallen. Genauso können die Wertpapiere auch verkauft werden, wenn ein festgelegter Gewinn erreicht wurde.

Money-Management ist einfach essentiell

Money-Management sollte für jeden Anleger die Grundlage seiner Investitionen sein. Unabhängig wie viel Erfahrung er hat, oder wie sicher er sich bei einem Engagement ist. Dadurch werden die potenziellen Verluste minimiert und die Chance, langfristig mit dem Geld zu arbeiten, steigt entscheidend.

15. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.